Interviews

Der Übergang von der Schule in den Beruf ist ein Querschnittsthema, zu dessen Verständnis Erkenntnisse aus verschiedenen Forschungsfeldern und vielfältige Praxisansätze beitragen. Dazu zählen Jugendsozialarbeit, Berufsbildung, Psychologie, Soziologie und Pädagogik. In unseren Interviews kommen Fachleute aus diesen und weiteren Bereichen zu Wort. Sie teilen ihre Praxiserfahrungen und Forschungsergebnisse, geben Impulse für die Weiterentwicklung und regen zum fachlichen Austausch an.

Chancengleichheit – Ideal oder Missverständnis

Copyright Informationen anzeigenDer spanische Soziologe César Rendueles

Der spanische Soziologe César Rendueles spricht über sein Verständnis des Begriffs Chancengleichheit. Denn statt auf ungleiche Startbedingungen richtet sich sein Blick auf das angestrebte Ziel: Die Möglichkeit eines Lebens in Würde für alle. Er erläutert auch, welche Rolle Bildung und Arbeit in diesem Zusammenhang übernehmen können.

Zum Interview

"Genau hinhören, ernst nehmen, Beteiligung ermöglichen"

Copyright Informationen anzeigenLisa Hasenbein

Die mentale Gesundheit junger Menschen ist, nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkungen, zuletzt in den Fokus gerückt. Immer mehr Jugendliche gelten als psychisch belastet. Lisa Hasenbein vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) macht deutlich: Es braucht einen diversitätsbewussten Umgang mit Betroffenen.

Zum Interview

"Stärker Reflexionsprozesse anleiten"

Copyright Informationen anzeigenJane Porath

Zunehmend komplexe Auswahlmöglichkeiten am Übergang Schule – Beruf erfordern ein hohes Maß an Selbstkompetenz bei den Jugendlichen. Jane Porath beschreibt im Interview, wie sich das Verständnis von Beratung und Berufswahlkompetenz verändert hat und welche Rolle Reflexionsprozesse dabei spielen.

Zum Interview

"Individualisierte Ausbildungswege ermöglichen"

Copyright Informationen anzeigenRuth Enggruber

Ruth Enggruber erläutert im Interview, weshalb die duale Berufsausbildung allen jungen Menschen offenstehen sollte, wie ein inklusives Berufsausbildungssystem aussehen müsste und was dies für den Übergangsbereich bedeutet. Sie spricht sich dafür aus, individualisierte Ausbildungswege zu ermöglichen.

Zum Interview

"Angebote der digitalen Beratung sind nicht die Zukunft, sondern bereits Gegenwart"

Copyright Informationen anzeigenStefan Kühne

Die Digitalisierung der Beratung hat sich in letzter Zeit deutlich beschleunigt. Stefan Kühne erläutert im Interview die digitalen Formen der Beratung. Der Lebensweltbezug ist dabei ganz zentral. Online- und Face-To-Face-Angebote können einander gut ergänzen, das eine wird das andere nicht ersetzen.

Zum Interview

"Fördermittel müssen Jugendlichen unabhängig von einem bestimmten Label zur Verfügung stehen"

Copyright Informationen anzeigenJoanna Blanck

Klassifizierungs- und Zuweisungsmechanismen stehen am Übergang Schule - Beruf der Teilhabe und Inklusion entgegen. Jonna Blanck forscht an der Humboldt-Universität in Berlin zu diesem Thema und ist in ihrer Dissertation der Frage nachgegangen, wie die Übergänge von Förderschülerinnen und -schülern aussehen.

Zum Interview

"Unbewusste Denkstrukturen bewusst machen"

Copyright Informationen anzeigenSevil Mutlu

Sevil Mutlu weiß, wovon sie spricht, wenn sie die Anerkennung thematisiert, die Berufsgruppen in der Gesellschaft erfahren, denn die Berufspädagogin ist gelernte Friseurmeisterin. Sie beschreibt einen Workshop, der Jugendlichen dabei helfen soll, zu verstehen, an welchen äußeren Einflüssen sie sich bei der Berufswahl orientieren.

Zum Interview

"Hauptberufsberater sind Freunde und Verwandte"

Copyright Informationen anzeigenWolfgang Schröer

Private Unterstützungsressourcen und sozial-materieller Hintergrund haben entscheidenden Einfluss darauf, wie junge Menschen die Aufgaben an der Schwelle zum Erwachsenenleben bewältigen. Wolfgang Schröer plädiert deshalb dafür, die professionellen Beratungs- und Unterstützungsformen reflexiver auszulegen.

Zum Interview

Digital ist besser? – Sechs Fragen, sechs Minuten

Copyright Informationen anzeigenSandra Büttner, Annette Lömker-Schlögell, Tina Rosecker, Jens Christian Soemers und Klaus Weiss

Wir haben Akteurinnen und Akteure aus der Praxis gefragt, welche digitalen Tools sie in ihrer Arbeit einsetzen, mit welchen Herausforderungen sie Fachkräfte wie Jugendliche konfrontiert sehen und wo analoge Lösungen (noch) gar nicht ersetzt werden können. Die Antworten zeigen: es gibt viele Möglichkeiten. Und für alle viel zu tun.

Zu den Interviews

"Algorithmen müssen nicht immer Recht haben"

Copyright Informationen anzeigenLisa Herzog

Dass die Digitalisierung die Arbeitswelt weiter verändern wird, steht außer Frage. Die Philosophin und Sozialwissenschaftlerin Lisa Herzog hat mit uns über mögliche Ausformungen dieses Umbruchs, die besonderen Umstände für und Anforderungen an den Bildungsbereich sowie die Wertigkeit von Berufen gesprochen.

Zum Interview

Was sich mit dem Migrationspaket ändert

Copyright Informationen anzeigenJens Dieckmann

Das "Migrationspaket" enthält viele Gesetzesänderungen, die 2020 in Kraft traten. Insbesondere mit der Ausbildungsduldung sind vielfach Hoffnungen auf einen erleichterten Zugang von Flüchtlingen zu Qualifizierung und Beschäftigung verbunden. Im Interview erläutert Jens Dieckmann die wichtigsten Regelungen.

Zum Interview

"Separative Systeme haben immer einen Stigmatisierungseffekt"

Zu Dieter Eulers Forschungsthemen gehören Pädagogische Innovationsprozesse und Internationale Berufsbildung. Mit uns spricht er über den notwendigen Abbau von separativen Strukturen im Übergangsbereich, damit verbundene bildungspolitische Herausforderungen und darüber, ob sich öffentlich geförderte Ausbildung rechnet.

Zum Interview

"Welche Anerkennung bringt mir der Beruf, den ich wähle?"

Copyright Informationen anzeigenJoachim Gerd Ulrich

Joachim Gerd Ulrich forschte im Bundesinstitut für Berufsbildung zu den Themen Berufswahl und Ausbildungsmarkt sowie zu den Übergängen Schule - Beruf. Im Interview spricht er über Passungsprobleme, die identitätspsychologische Seite der Berufswahl Jugendlicher und die Stärke von Klebeeffekten.

Zum Interview

"Einschätzbare Situationen geben Sicherheit"

Copyright Informationen anzeigenDima Zito

Dima Zito ist seit 2003 Traumatherapeutin im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf (PSZ). Im Interview spricht sie über traumatisierte junge Flüchtlinge, die in Deutschland einen Beruf erlernen möchten - und darüber, wie Ausbilderinnen und Ausbilder die Betroffenen im betrieblichen Alltag unterstützen können.

Zum Interview

"Inklusive Bildung ist ein Menschenrecht!"

Copyright Informationen anzeigenLeander Palleit

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wird in Deutschland durch eine Monitoring-Stelle  am Deutschen Institut für Menschenrechte beobachtet. Wir sprachen mit Leander Palleit über den Stand der Inklusion in der Beruflichen Bildung und den Veränderungsbedarf.

Zum Interview

Ressourcen stärken! Entwicklung fördern!

Copyright Informationen anzeigenHelen Schropp

Helen Schropp hat sich im Rahmen ihrer Dissertation mit der "Ressourcenorientierte(n) Förderung von jungen Menschen in Übergangsmaßnahmen" beschäftigt und dafür eine Fördermaßnahme für vulnerable Jugendliche und junge Erwachsene entwickelt und evaluiert. Im Interview erläutert sie grundlegende Ansätze und Ergebnisse.

Zum Interview

Berufsorientierung - aber nicht nur kognitiv!

Copyright Informationen anzeigenKatja Driesel-Lange

Berufsorientierung gelingt, wenn sie Jugendliche anspricht und motiviert, indem sie dort ansetzt, wo diese sich im Entscheidungsprozess befinden. Katja Driesel-Lange von der Universität Münster plädiert daher für individualisierte Formen der Berufsorientierungmaßnahmen.

Zum Interview

Aspekte des Übergangs: Berufsorientierung und Ausbildung

Copyright Informationen anzeigenBirgit Beierling, Katja Driesel-Lange, Roland Matzdorf, Andreas Oehme, Claudia Steinhardt und Carl-Michael Vogt

Der Aus- und Weiterbildungskongress des Westdeutschen Handwerkskammertages fand im Jahr 2017 in Kooperation mit dem BIBB und dem MAGS NRW statt. Die zentrale Fragestellung war: Was muss sich im Bildungs- und Beratungssystem ändern, um den Übergang von der Schule in den Beruf im Interesse aller Akteure zu verbessern?

Zu den Interviews

Inklusion und Teilhabe - vier Perspektiven

Copyright Informationen anzeigenDörte Maack, Matthias von Saldern, Stefan Doose und Annetraud Grote

Im November 2016 fand die Tagung "Teilhabe und Inklusion im Übergang von der Schule in den Beruf" statt. Von einigen der beteiligten Fachleute zeigen wir Videointerviews mit Statements zu Themen rund um Inklusion und Teilhabe. Zu Wort kommen Dörte Maack, Matthias von Saldern, Stefan Doose und Annetraud Grote.

Zu den Interviews

"Jede Maßnahme muss zu einem Abschluss führen"

Copyright Informationen anzeigenMatthias Anbuhl

Matthias Anbuhl vom DGB spricht im Interview über Auswüchse des sogenannten Übergangssystems und zukunftsweisende Ansätze in der Ausbildungsbegleitung, die verhindern sollen, dass leistungsschwächere Jugendliche in ein Parallelsystem abseits der betrieblichen Realität vermittelt werden.

Zum Interview

"Jeder kann eine Ausbildung machen"

Copyright Informationen anzeigenHeike Solga

Am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB) forscht Heike Solga zu Themen rund um Arbeitsmarkt, Bildung und Ausbildung. Wir haben sie zur Bedeutung der Grundkompetenzen für eine Ausbildung sowie zu Kompetenzrückständen von Nicht-Muttersprachlern als Ursache für geringere Einstiegschancen in die Ausbildung befragt.

Zum Interview

Ausbildungsvertragslösungen - Ursachen und Folgen

Copyright Informationen anzeigenSandra Warden

Die Vertragslösungsquoten bei den Ausbildungsverhältnissen im Hotel- und Gaststättengewerbe sind hoch. Zu den Gründen für die hohe Zahl an Ausbildungsabbrüchen sowie Möglichkeiten der Verbesserung der Ausbildungsqualität haben wir Sandra Warden vom DEHOGA Bundesverband befragt.

Zum Interview

"Goldene Zeiten" für Ausbildungsplatzsuchende?

Copyright Informationen anzeigenStefan Sell

Aktuell sind viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Dennoch haben Jugendliche Schwierigkeiten, einen nahtlosen Übergang von der Schule in den Beruf zu erreichen. Warum trotz Fachkräftemangel keine "goldenen Zeiten" für Ausbildungssuchende angebrochen sind, erklärt Stefan Sell von der Hochschule Koblenz.

Zum Interview