11.06.2025 | Redaktion: Frank Neises, Silke Flörchinger, Klaas Sydow

"Genau hinhören, ernst nehmen, Beteiligung ermöglichen"

Die mentale Gesundheit junger Menschen rückt, nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkungen, zunehmend in den Fokus. Immer mehr Jugendliche gelten als psychisch belastet. Woran liegt das? Was bedeutet diese Entwicklung für die Bewältigung der Jugendphase? Und wie können Fachkräfte, auch und vor allem an Ausbildungsorten, hier unterstützen? Lisa Hasenbein vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) macht im Interview deutlich: Die Ursachen für psychische Belastungen sind genauso vielfältig wie die Jugendlichen selbst – daher braucht es einen diversitätssensiblen Umgang mit Betroffenen.

Dr. Lisa Hasenbein ist Leiterin der Fachgruppe "Lebenslagen und Lebensführung Jugendlicher" am Deutschen Jugendinstitut (DJI) in München. Die Psychologin forscht unter anderem zu den Themen (ungleiche) Lebensbedingungen sowie Gesundheit und Wohlergehen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

    Weitere Informationen

    • DJI: Mentale Gesundheit von Jugendlichen
      Hasenbein, Lisa (2025): Mehr als "nicht krank sein": Mentale Gesundheit von Jugendlichen verstehen und stärken. In: Magazin für Kulturelle Bildung (kubi). H. 25.
    • Aus Politik und Zeitgeschichte: Einsamkeit (PDF)
      Berngruber, Anne/Hasenbein, Lisa/Steiner, Christine (2024): Sozial eingebunden, trotzdem einsam? Einsamkeitsempfinden Jugendlicher und junger Erwachsener. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ). 74. Jg., H. 52, S. 24-30
    • DJI: Psychisch stark werden (PDF)
      Hasenbein, Lisa/Seckinger, Mike (2024): Psychisches Wohlergehen von Jugendlichen – mehr als ein Gesundheitsthema. In: DJI Impulse. Psychisch stark werden. Wie sich die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen besser fördern lässt. Nr. 134, H. 1, S. 20-25.

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