Materialien

Wenn Sie am Übergang Schule, Ausbildung, Beruf arbeiten oder sich für dieses Themenfeld interessieren, finden Sie hier Material für den Einsatz in der Praxis.

Grundbildung

  • Berufsbezogene Deutschförderung
    Das branchenbezogene Material wurde für den Lese- und Schreibunterricht mit Erwachsenen entwickelt. Grundlage sind die DVV-Rahmencurricula Lesen und Schreiben. Die Aufgabenblätter sind für Personen gedacht, die in der Metallbranche oder im Bereich Altenpflegehilfe arbeiten beziehungsweise arbeiten möchten und gar nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten Texte lesen und schreiben können. In einführenden Texten und Kommentaren zu jedem Aufgabenblatt erhalten Lehrkräfte methodische Unterstützung für professionellen Unterricht.
  • Handreichung zur praktischen Umsetzung der arbeitsorientierten Grundbildung
    Der Bedarf an Arbeitsorientierter Grundbildung (AoG) und die positiven Effekte für Beschäftigte und Unternehmen sind gut dokumentiert. Für alle Unternehmen, Arbeitsmarktakteure und Weiterbildungsexperten, die sich im Themenfeld AoG engagieren möchten, liegt eine Handreichung mit Empfehlungen zur praktischen Umsetzung vor. Herausgeber ist die Lernende Region - Netzwerk Köln e. V. Grundlage für die Veröffentlichung sind die Erfahrungen und Empfehlungen aus dem Projekt "Arbeitsplatzbezogene Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener" (ABAG).
  • Programme und Angebote planen
    In der Handreichung zur finanziellen Grundbildung aus der "grünen Reihe" des DIE wird ein Kompetenzmodell vorgestellt, das die Handlungs-Anforderungen beim Umgang mit Geld systematisiert und beschreibt. Es werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten in der Praxis aufgezeigt und konkrete Angebotsformate präsentiert. Anhand von drei Good-Practice-Beispielen für verschiedene Zielgruppen werden Hilfestellungen mit entsprechenden Übungen und Checklisten für die Entwicklung und Durchführung von Angeboten gegeben. Strategien für eine gelungene Ansprache sowie Hinweise zur Gewinnung von Adressatinnen und Adressaten runden die Handreichung ab.

Ausbildungsbegleitung und -beratung

  • Beratungsleitfaden für die qualifizierte Ausbildungsbegleitung
    Die Koordinierungsstelle des hessischen Landesprogramms QuABB hat einen Beratungsleitfaden herausgegeben, der Fachkräften praktische Hinweise und einen theoretischen Hintergrund für ihre Beratungstätigkeit mit Auszubildenden geben soll.  Der Beratungsleitfaden wurde während einer umfangreichen Modellphase von QuABB während des Zeitraums 2009 bis 2013 entwickelt und erprobt.
  • BMBF: Handreichung für ausbildende Fachkräfte
    Die Handreichung richtet sich an alle Akteure, die mit der Ausbildung und Anleitung von Auszubildenden beschäftigt sind. Es sollen Anregungen gegeben werden, wie auch schwierige Situationen zu meistern sind und enthält Checklisten, Leitfäden und Verweise auf weiterführende Informationen.
  • Inbas: Führen und Motivieren in der betrieblichen Ausbildung
    Diese Handlungshilfe beinhaltet viele praxisnahe Hinweise und Tipps zu Ausbildungsthemen wie Motivieren, Konflikte meistern, gute Kommunikation und Willkommenskultur. Die Entwicklung und das Verhalten von jungen Menschen wird dargestellt, ebenso der Erziehungsauftrag in der Berufsausbildung.

Beratung und individuelle Förderung

  • Initiative Bildungsketten: Arbeitshilfe für die individuelle Förderung
    Diese Arbeitshilfe beinhaltet Handlungstipps zur individuellen Förderung für die Berufseinstiegsbegleitung. Sie ist ein Produkt des Kreisjugendrings Esslingen e. V. in Auftrag und Absprache mit der Servicestelle Bildungsketten. Die Inhalte wurden von den Akteuren/innen aus der Praxis für die Praxis erarbeitet.
  • Qualitätskompass individuelle Förderung
    Im Rahmen des Xenos-Programms ist diese Handreichung entstanden, die die Grundidee und Leitlinien zur Gestaltung von Förder- und Entwicklungsprozessen behandelt. Andrea Zoyke skizziert aus den Erfahrungen des Projekts InLab einen Prototyp zur individuellen Förderung am Übergang in Ausbildung und Beschäftigung.
  • Arbeitshilfe zum Case-Management
    Im Rahmen des Programms "Jugend stärken" ist diese Arbeitshilfe zum Case-Management entstanden. In Kooperation der beiden Institute InterVal und Inbas entstand die Publikation mit dem Fokus auf die Teilprogramme Schulverweigerung - Die 2. Chance und Kompetenzagenturen, bei der das Case-Management eine zentrale Methode darstellte.

Ausbildung in Teilzeit

  • Themenheft der BAG EJSA
    Die BAG EJSA engagiert sich dafür, dass das Modell der Berufsausbildung in Teilzeit mehr genutzt wird. Sie hat dazu jetzt ein Themenheft herausgegeben, das in enger Zusammenarbeit mit der low-tec gGmbH in Düren erstellt wurde. Sie kann als Praxishandbuch genutzt werden, das in gebündelter Form Einblicke in die relevanten bildungs-, struktur- und arbeitsmarktpolitischen Zusammenhänge vermittelt und anhand von Beispielen zeigt, wie Teilzeitberufsausbildung durchgeführt und gestaltet werden kann.
  • Finanzierungsmöglichkeiten des Lebensunterhalts
    Diese Broschüre für Fachkräfte und Akteure, die im Rahmen des Programms Jobstarter entstanden ist, verschafft einen guten Überblick zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch sowie anderen Unterstützungsleistungen und enthält weiterführende Informationen zum  Thema.

Berufsorientierung

  • Handlungsanleitung zur Durchführung einer Potentialanalyse in der Berufsorientierung
    Die Broschüre stellt verschiedene Verfahren und Beispiele aus der Praxis der Potentialanalyse im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms (BOP) vor. Sie richtet sich in erster Linie an alle pädagogischen Fachkräfte, die die Potentialanalyse konzipieren und an Schulen oder bei Bildungsträgern umsetzen. Sie soll dabei unterstützen, ein geeignetes Verfahren auszuwählen und einzusetzen oder ein eigenes Verfahren zu entwickeln und zu optimieren. Für die Potentialanalyse, die in den Programmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eingesetzt wird, gelten einheitliche Qualitätsstandards, die auf der Homepage des Berufsorientierungsprogramms zur Verfügung stehen.
  • AWO-Handreichung für gendersensible Berufsorientierung am Übergang Schule-Beruf
    Die AWO-Handreichung wendet sich an Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit, die mit jungen Menschen zur Berufsorientierung arbeiten. Sie will dazu anregen, Gendersensibilität als Querschnittsaspekt zu betrachten und damit zu einer weiteren Professionalisierung der sozialen Arbeit beitragen. Die Handreichung verdeutlicht das Wozu, Was und Wie von Gendersensibilität in der Berufsorientierung und der beruflichen Beratung. Nach der Vorstellung von zehn Handlungsansätzen von Gendersensibilität wird Werkzeug für die Praxis angeboten. Neben einer Sammlung von Übungen und Instrumenten für Gruppenveranstaltungen zur Berufsorientierung ist eine Zusammenschau von Methoden und Techniken in der beruflichen (Einzel-)Beratung enthalten.
  • Praxis-Handbuch aus dem Projekt "stark!"
    Das individuelle Potenzial von Hauptschülerinnen und Hauptschülern sichtbar machen und ihnen vermitteln, dass Eigeninitiative und Engagement sich lohnen - das sind Ziele des Projektes "stark! Verantworte Deine Zukunft". Die Ergebnisse des Projektes sollen zeigen, wie hilfreich individuelle Förderung für Schülerinnen und Schüler im Hauptschulbereich sein kann: persönliche Beratungsgespräche, Bewerbungstrainings und Infoveranstaltungen sowie gemeinschaftliche Aktivitäten flankieren die Lebens- und Berufsplanung. Ein hauptamtlicher Bildungscoach organisiert die Angebote und steht als gut vernetzter Ansprechpartner für die Jugendlichen ab der achten Klasse zur Verfügung.
  • BA: Berufsorientierung junger Geflüchteter unterstützen
    Das Heft von planet-beruf.de der Bundesagentur für Arbeit (BA) unterstützt Lehrende und Berufsorientierungs-Coaches bei der Begleitung junger Geflüchteter während der Berufsorientierung. Unter dem Stichwort "Vernetzt handeln" werden die verschiedenen Förder- und Hilfsangebote auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene vorgestellt. Im Kapitel "Fit für die Ausbildung" berichten Expertinnen und Experten aus der Praxis, mit welchen Erwartungen junge Geflüchtete während der Ausbildung konfrontiert werden. Außerdem gibt es Materialien, die Einstiege ins Berufsleben vorstellen. Praktische Tipps für die Überwindung sprachlicher Hürden bei der Berufsorientierung runden das Angebot ab. Die Broschüre enthält außerdem Arbeitsblätter und Praxistipps zu den Themen Berufe, Stärken und Verhaltensweisen.

Inklusion

  • Teilhabe am Arbeitsleben -  Broschüre für die betriebliche Praxis in NRW
    Die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit hat die Broschüre "Damit auch Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben teilnehmen können" veröffentlicht. Das Heft gibt einen Überblick über die Unterstützungsmöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit in NRW. Zu den behandelten Themen gehören: Berufsorientierung, Beratung, Vermittlung, Arbeitgeber, Gleichstellung, Fachdienste, Förderung, Leistungen und Beteiligung an Bundes- und Landesinitiativen.
  • Inklusion in der Ausbildung - Ein Ratgeber für das Handwerk
    Ein 20-seitiger Leitfaden, der von der Handwerkskammer Konstanz herausgegeben wurde, zeigt Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern eine Übersicht über die Möglichkeiten, Chancen und Anforderungen bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Hier werden sehr pragmatisch die wichtigsten Fragen zur inklusiven Ausbildung aus betrieblicher Sicht beantwortet: "Wie kann ich einen Mitarbeiter mit Behinderung ausbilden und was muss ich dabei beachten? Wo gibt es Unterstützung und Förderung? Welche arbeitsrechtlichen Besonderheiten gibt es? Und wer hilft mir bei der Suche nach Bewerbern?"

Schulsozialarbeit

  • Leitlinien vom Kooperationsverbund Schulsozialarbeit
    Die vom Kooperationsverbund Schulsozialarbeit herausgegebenen Leitlinien sollen eine Orientierung für das Handlungsfeld und seine Akteure bieten. Der Verbund möchte mit dieser Publikation Sicherheit für pädagogisches Arbeiten geben und zur Verbesserung der Qualität im jeweiligen Lern- und Lebensraum Schule beitragen. Die Leitlinien richten sich an alle am Schulleben beteiligten pädagogischen Fachkräfte und somit an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulsozialarbeit, Lehrkräfte und Schulleitungen, zuständige Entscheiderinnen und Entscheider bei Trägern und Verbänden sowie auch an Akteurinnen und Akteure in den zuständigen Verwaltungen des Schulwesens und der Jugendhilfe.