Redaktion

Digitalisierung am Übergang Schule – Beruf

Dossier

Die Digitalisierung ist fraglos eines der zentralen Themen für die Zukunft der beruflichen Bildung. Künstliche Intelligenz (KI), E-Learning, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie Open Educational Ressources (OER) sind nur einige der Innovationen, die den Bildungssektor auf vielfältige Weise und unterschiedlichen Ebenen bereits tiefgreifend verändert haben und weiterhin verändern werden. Dieses Dossier beleuchtet die Chancen und Herausforderungen, die der digitale Wandel für die verschiedenen Handlungsfelder am Übergang Schule – Beruf mit sich bringt. Der Fokus liegt hierbei auf Beiträgen und Angeboten, die Fachkräfte bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen oder ihnen neue Perspektiven eröffnen sollen.

Basisartikel: Digitalisierung in der beruflichen Bildung

Tablet, das einen Stapel Bücher zeigt
Bild: Fachstelle überaus

Potenziale und Herausforderungen – die Studienlage

Basisartikel von Verónica Fernández
Die Digitalisierung verändert die Berufsbildung und eröffnet Chancen, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Was sind die Voraussetzungen für eine gelingende Digitalisierung in diesem Bereich, welche Potenziale wurden erkannt und genutzt, wo besteht noch Handlungsbedarf? In ihrem Beitrag gibt Verónica Fernández einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Thema.

Grundlagen

  • Bertelsmann Stiftung: Digitalisierung in der beruflichen Bildung – drängender denn je!
    Die Initiative "Chance Ausbildung" thematisiert Digitalisierung in der beruflichen Bildung und identifiziert Handlungsfelder in Schulen, Betrieben und Ausbildungsstätten. Sie widerspricht der Vorstellung, dass Digitalisierung ein rein technologischer Prozess sei. Stattdessen strebt sie einen wertebasierten Umgang mit den Herausforderungen an und formuliert zentrale Thesen zur Gestaltung.
  • Digitalisierung am Übergang Schule  – Beruf
    Der Sammelband "Digitalisierung am Übergang Schule – Beruf" bietet Einblicke in vielfältige Aspekte der beruflichen Förderung im digitalen Wandel. Er präsentiert Konzepte, Modelle, Positionen und Praxisbeispiele aus verschiedenen Bereichen der beruflichen Bildung. Diese Inhalte wurden im Rahmen des Workshops zur Digitalisierung im Übergangsbereich während der Hochschultage Berufliche Bildung 2019 vorgestellt und diskutiert.
  • JIM-Studie 2023
    Die JIM-Studienreihe spiegelt das Medienverhalten deutscher Jugendlicher wider und wird jährlich vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest in Zusammenarbeit mit LFK, Medienanstalt Rheinland-Pfalz und SWR durchgeführt. Nach einer starken Veränderung der Freizeitaktivitäten in der Zeit der Corona-Pandemie, hatte die Studie 2022 in vielen Bereichen eine Rückkehr zur Lage vor der Pandemie gezeigt. 2023 ist ein erneuter Anstieg der Online-Nutzung zu verzeichnen, Jugendliche sind durchschnittlich 224 Minuten täglich online. Dabei spielen insbesondere Messenger und Social Media eine große Rolle.
  • Ergebnisse der 16. Trendstudie "mmb Learning Delphi"
    Der mmb-Trendmonitor des mmb Instituts präsentiert jährlich die Ergebnisse der Trendstudie "mmb Learning Delphi". Dabei werden Experten zu ihrer Einschätzung zur Entwicklung in der beruflichen Bildung in den nächsten drei Jahren befragt. Ein Ergebnis dieser Befragung ist, dass es einen starken Anstieg bei der Zahl von EduTubern gibt. Die Experten erwarten, dass "Micro Learning" und Videos/Erklärfilme eine wichtige Rolle in zukünftigen Lernformen spielen werden.
  • D21-Digital-Index 2022/2023
    Die D21-Digital-Index Studie bietet seit 2013 jährlich Einblicke in die Digitale Gesellschaft in Deutschland. Sie zeigt, wie die Gesellschaft die Digitalisierung bewältigt und auf Veränderungen reagiert. In den Ergebnissen wird deutlich, dass die Digitalisierung für die meisten Bürgerinnen und Bürger ein selbstverständlicher Teil des Lebens ist. Allerdings bleiben Frauen, ältere Menschen, Geringqualifizierte, Geringverdiener und Nichtberufstätige noch immer häufiger digital abgehängt und profitieren weniger vom Fortschritt.

Perspektiven

Lisa Herzog
Bild: Fachstelle überaus

"Algorithmen müssen nicht immer Recht haben"

Videointerview mit Lisa Herzog
Dass die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert und weiter verändern wird, steht nicht erst seit Beginn der Corona-Krise außer Frage. Die Philosophin und Sozialwissenschaftlerin Lisa Herzog hat mit uns über mögliche Ausformungen dieses Umbruchs sowie besondere Anforderungen an den Bildungsbereich gesprochen.

Portraits Nicole Zillien und Thomas Lenz
Bild: Nicole Zillien/Thomas Lenz

Digitale Ungleichheit in der Wissenschaftsgesellschaft

Gastbeitrag von Nicole Zillien und Thomas Lenz
In Corona-Zeiten kristallisieren sich die digitalen Ungleichheiten in neuer Schärfe als bildungsbezogenes Problem heraus. Nicole Zillien und Thomas Lenz diskutieren, inwiefern diese Ungleichheiten und Ungewissheiten dazu führen, dass ohnehin schon Bessergestellte ihre gesellschaftliche Position weiter ausbauen können.

Portrait Birgit Gebhardt
Bild: Anne Michel

Interessen intelligent verknüpfen

Gastbeitrag von Birgit Gebhardt
Die fortschreitende Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt, das Zeitalter der Vernetzung bringt neue Lernorte und -methoden hervor. Die Hamburger Trendforscherin Birgit Gebhardt sieht darin Chancen für mehr Teilhabe für alle – und für hochgradig individualisierte, spannende und flexible Lern-Lehr-Settings.

Erfahrungen aus der Praxis

Portraits Sabrina Janz und Franziska Duarte dos Santos
Bild: Sabrina Janz/Franziska Duarte dos Santos

Wie gelingt Einrichtungen der Jugendberufshilfe die Digitalisierung?

Gastbeitrag von Sabrina Janz und Franziska Duarte dos Santos
Mit der zunehmenden Digitalisierung verändert sich die Jugendberufshilfe. Doch mit welchen Herausforderungen sehen sich Fachkräfte hier konfrontiert? Wo gibt es Handlungsbedarfe?

Tina Rosecker, Jens Christian Soemers, Annette Lömker-Schlögell, Klaus Weiss und Sandra Büttner (von links oben bis rechts unten)
Bild: Fachstelle überaus

Digital ist besser? – Sechs Fragen, sechs Minuten

Videointerviews
Wir haben Akteurinnen und Akteure aus der Praxis gefragt, welche digitalen Tools sie in ihrer Arbeit einsetzen, mit welchen Herausforderungen sie Fachkräfte wie Jugendliche konfrontiert sehen und wo analoge Lösungen (noch) gar nicht ersetzt werden können. Die Antworten machen deutlich: Es gibt viele Möglichkeiten. Und für alle Beteiligten viel zu tun.

Künstliche Intelligenz neu

Wenn man nicht alles selbst macht: KI-generiertes Bild zur KI. Geholfen hat hier Adobe Firefly.

KI in der beruflichen Bildung

Beitrag von Verónica Fernández
Das Thema künstliche Intelligenz (KI) ist allgegenwärtig, natürlich auch im Bildungsbereich. In ihrem Beitrag versammelt Verónica Fernández Hintergrundwissen zur KI und erläutert deren Chancen und Risiken für den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Im Folgenden findet sich außerdem eine Auswahl verschiedener Ressourcen "rund um KI".

Projekte

  • KI B³
    Das Verbundprojekt KI B³ verfolgt das Ziel, KI-Kompetenzen in die berufliche Ausbildung und in die Höhere Berufsbildung zu integrieren. Die Verbundpartner entwickeln eine breit angelegte Zusatzqualifikation (ZQ) für gewerblich-technische sowie kaufmännische Ausbildungsberufe.
  • INQA-Experimentierräume KI
    INQA-Experimentierräume KI erproben Lösungen und Strategien, wie zum Beispiel für den Einsatz diskriminierungsfreier KI (KIDD – KI im Dienste der Diversität) oder von KI als Entscheidungshilfe (AIXPERIMENTATIONLAB).
  • KI-Campus – Die Lernplattform für Künstliche Intelligenz
    Ziel dieses vom BMBF geförderten Projekts ist es, eine digitale Lernplattform zu entwickeln, die sich auf das Thema KI spezialisiert. Das inhaltliche Programm des KI-Campus besteht aus zwei Säulen: Zum einen werden Lernangebote speziell für den KI-Campus entwickelt und zum anderen sollen bestehende Angebote mehr Sichtbarkeit und Reichweite erhalten.
  • Verbundprojekt KIRA
    Ziel des Verbundprojekts KIRA ist es, den Teilnehmenden durch Personalisierung und unter Einsatz von KI-Technologien adaptives Lernen zu ermöglichen und eine bedarfsgerechte Unterstützung zu bieten. Das Projekt fördert die Flexibilisierung der Weiterbildung in Richtung Microlearning.
  • SG4BB
    Das SG4BB-Projekt entwickelt und erprobt KI-basierte Verfahren zur Unterstützung von Lernangeboten im Bereich der berufsbezogenen Weiterbildung. Zentral sind ein sprachbasiertes tutorielles Assistenzsystem und KI-basiertes adaptives Lernen. Hierbei sollen Serious Games entwickelt werden, die über klassische Gamification-Konzepte hinausgehen.
  • Innovationswettbewerb INVITE
    Der Innovationswettbewerb INVITE (Digitale Plattform berufliche Weiterbildung) soll dazu beitragen, einen innovativen und sicheren digitalen Bildungsraum für die berufliche Weiterbildung zu optimieren. Dazu gehört die Vernetzung und Weiterentwicklung von internetbasierten Plattformen oder die Entwicklung innovativer digitaler Lehr- und Lernangebote.
  • NAWID
    Das Projekt NAWID befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen des Lernens am Arbeitsplatz. Im Rahmen von NAWID wurden zwei Anwendungsfälle getestet, um herauszufinden, wie KI und adaptives E-Learning das Lernen am Arbeitsplatz verbessern können.
  • APPsist
    In dem vom BMWi geförderten Verbundprojekt APPsist wurden Wissens- und Assistenzsysteme entwickelt, die Mitarbeitende in der Produktion bei der Interaktion mit Maschinen oder Anlagen unterstützen. Die KI-basierten Systeme setzen direkt an der Expertise der Mitarbeitenden an, um fehlende Kompetenzen gezielt auszugleichen.
  • LISA
    Das individuelle Lernverhalten zu analysieren ist das Ziel des vom BMBF geförderten Projekts LISA. Dazu werden das Lernverhalten sowie Vitaldaten der Lernenden mithilfe von Sensoren erfasst. Auf Basis dieser Daten passt das System die individuelle Lernumgebung an und bietet den Lernenden Handlungsoptionen, wie sie ihr eigenes Lernverhalten anpassen und verbessern können.
  • EmpaT
    Ziel des Projekts EmpaT (Empathische Trainingsbegleiter für den Bewerbungsprozess) ist die Entwicklung einer Simulationsumgebung, die es Nutzenden erlaubt, in einem interaktiven Dialog mit virtuellen Avataren ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten einzuschätzen und zu verbessern.
  • Entwicklungsprojekt Learning Analytics - Fernlernen (ELAF)
    Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat das Entwicklungsprojekt Learning Analytics - Fernlernen (ELAF) initiiert, welches von November 2022 bis November 2024 läuft. Das Projekt konzentriert sich primär auf die Implementierung und Evaluierung von Learning Analytics im Kontext der beruflichen Fernlehre.
  • KI-Studios
    Ziel des Projekts KI-Studios ist es, Beschäftigte und deren Interessenvertretungen für die Mitgestaltung von betrieblichen Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) zu befähigen. Das Projekt wird vom Fraunhofer IAO und dem IAT-Institut der Universität Stuttgart durchgeführt und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.
  • AI Pioneers (Artificial Intelligence in Education and Training)
    Das Erasmus+-Projekt „AI Pioneers“ zielt darauf ab, den Einsatz von KI in der Erwachsenen- und Berufsbildung zu erforschen, zu fördern und zu evaluieren. Ein weiteres Ziel ist der Aufbau eines Netzwerks von „KI-Pionieren“, zu denen u.a. Ausbilder/-innen, Lehrkräfte und politische Entscheidungsträger/-innen gehören.

Grundlagen und Studien

  • ChatGPT – kurz erklärt
    In der Videoreihe von KI-Campus wird nicht nur erklärt, was ChatGPT ist, sondern auch, welchen Einfluss es auf unser Leben hat. In insgesamt sechs Videos werden Fragen wie "ChatGPT: Hype oder Revolution?" oder "Wird ChatGPT meinen Job übernehmen?" beantwortet.
  • KI-Glossar
    Die relevanten Begriffe rund um das Thema KI und Lernende Systeme – wie Maschinelles Lernen (ML) oder starke und schwache KI – werden im KI-Glossar der Plattform Lernende Systeme erklärt.
  • Werkstatt-Gespräch – KI & Bildung
    In der Podcast-Reihe "Werkstatt-Gespräch - KI & Bildung" der Bpb werden verschiedene Themen rund um KI und Bildung (beispielsweise "KI und Inklusion" oder "KI und Ethik") mit Expertinnen und Experten aus IT, Wissenschaft, Schule und Journalismus diskutiert.
  • ifaa-Studie: Künstliche Intelligenz in produzierenden Unternehmen
    Ziel der vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. (ifaa) durchgeführten Studie war es, den aktuellen Stand des Einsatzes von KI in Unternehmen des produzierenden Gewerbes zu erfassen und die sich daraus ergebenden Chancen und Herausforderungen zu identifizieren. Im Rahmen der Studie wurden kritische Erfolgsfaktoren für den Einsatz von KI identifiziert.

Leitfäden

Online-Tools

  • Toolkit KI in der beruflichen Bildung
    Das Toolkit wurde im Rahmen des europäischen Projekts TACCLE AI entwickelt. Es enthält zahlreiche Ressourcen, Beispiele und Informationen darüber, was KI ist, welche KI-basierten Technologien es gibt und wie sich der Einsatz von KI auf die Berufsbildung auswirkt.
  • Webzeugkoffer-Beiträge zu ChatGPT und KI-Tools
    Der Webzeugkoffer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands enthält in der Kategorie "KI-Tools" eine Reihe von Artikeln zu Themen wie Chat GPT oder die Nutzung anderer KI-Tools, wie zum Beispiel "Was muss ich bei der Nutzung von KI-Tools beachten?" oder "Warum lernen KI-Tools?".
  • Futurepedia
    Futurepedia ist ein Portal mit einer täglich aktualisierten Sammlung von KI-Tools. Für die Suche nach Tools gibt es die Möglichkeit, nach Funktionen, nach Preis oder nach anderen Kategorien zu filtern.
  • fobizz
    Auf der Plattform fobizz wurde eine Reihe von Materialien erstellt, die das Thema KI mit ihren Möglichkeiten und Grenzen im Unterricht behandeln. Anwendungsbeispiele sind ebenfalls verfügbar.
  • Der ChatGPT-Guide für Lehrkräfte
    Der Oberstufenlehrer Manuel Flick hat den ChatGPT-Guide erstellt, um seine Erfahrungen zu teilen und Ratschläge zu geben, wie dieses und andere KI-Tools im Unterricht eingesetzt werden können. Der Guide enthält unter anderem Tipps zur Anwendung von ChatGPT oder zum besseren Prompt-Writing.

Online-Fortbildungen

  • AI_VET III – KI als Inhalt der beruflichen Bildung
    Ziel des Kurses ist es, KI als Lerninhalt in der beruflichen Bildung näher zu beleuchten. Dabei geht es auch um die Veränderungen in der Arbeitswelt durch Digitalisierung und KI sowie um die Einsatzszenarien von KI in verschiedenen Unternehmensbereichen. Auch die ethischen und normativen Spannungsfelder werden thematisiert.
  • KI in der Bildung – eine Einführung
    Dieser Selbstlernkurs des Zentrums für LehrerInnenbildung (ZfL)der Universität Köln vermittelt Grundlagen der KI in der Schule. Dabei wird auch auf Textgeneratoren eingegangen. Als Beispiel wird ChatGPT vorgestellt.
  • KI in der Bildung – Anwendungsbeispiele
    Dieser Selbstlernkurs des Zentrums für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln befasst sich mit den Einsatzmöglichkeiten sowie den Chancen und Grenzen von KI für Lehrende oder Lernende. Auch Einführungsbeispiele sind in diesem Kurs zu finden.
  • Fit für KI: Online-Kurse und Lernmaterialien
    Die Plattform für KI "Lernende Systeme" enthält eine Sammlung von kostenlosen Online-Kursen und Lernmaterialien. Video- und Online-Tutorials, Erklärfilme und Lehr- und Lernmaterialien sind hier zu finden.
  • Einführung in die KI
    Ziel dieses Online-Kurses ist es, die wichtigsten technischen Aspekte und Funktionsweisen von KI zu vermitteln. Anhand von Videos, Texten und praktischen Übungen wird ein allgemeines Verständnis für KI geschaffen, so dass die Teilnehmenden lernen, KI in ihrem privaten und beruflichen Leben einzuschätzen und sinnvoll anzuwenden.
  • KI-Kompetenz für Ihr KMU
    Der Online-Kurs bietet kleinen und mittleren Unternehmen einen Überblick über die notwendigen Schritte für eine erfolgreiche Einführung von KI im eigenen Unternehmen. Die Teilnehmenden erfahren unter anderem mehr über die Potenziale von KI für Unternehmen oder über die Implementierung von KI-Systemen.
  • ChatGPT: Was bedeutet generative KI für unsere Gesellschaft?
    Der Online-Kurs bietet eine Einführung in die Welt der generativen KI für Personen ohne technische Vorkenntnisse. Dazu gehören Systeme wie ChatGPT, DALL-E oder Midjourney, die in der Lage sind, Texte zu erstellen, Prüfungen abzulegen oder kreativ zu sein.
  • Schule macht KI
    Ziel des Online-Kurses ist die Befähigung von Lehramtsstudierenden und Lehrkräften insbesondere nicht-naturwissenschaftlicher Fächer zur Integration des Themas KI in den Unterricht. Er bietet einen niederschwelligen Zugang zum Thema KI mit aktivierenden Unterrichtsmethoden und vermittelt allgemeine Grundlagen.
  • KI und Ziele für nachhaltige Entwicklung
    Der Kurs vermittelt, welchen Beitrag KI zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten kann. Fragen wie "Wie können KI-Anwendungen unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden fördern?" oder "Kann KI zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen?" werden im Kurs behandelt. Zielgruppe des Online-Kurses sind Lehramtsstudierende und Lehrkräfte.
  • The Elements of AI
    Der Online-Kurs vermittelt Grundkenntnisse der KI. Er ist Teil einer Reihe von kostenlosen Online-Kursen, die von der finnischen Unternehmensberatung MinnaLearn und der Universität Helsinki entwickelt wurden, um möglichst vielen Menschen das Thema KI näherzubringen.
  • Grundlagen der KI für Unternehmen
    Der Online-Kurs richtet sich an Personen, die in Unternehmen arbeiten. Er vermittelt ein grundlegendes Verständnis für das Potenzial von KI. Der Kurs gliedert sich in vier Module. Er ist interaktiv gestaltet und enthält eine Vielzahl von praktischen Übungen, mit denen das Gelernte vertieft werden kann.
  • KI im technischen Service
    Mit diesem Lernangebot werden Fachkräfte in die Lage versetzt, Prozesse im eigenen Unternehmen im Hinblick auf KI-Unterstützung neu zu bewerten und neue Geschäftsmodelle zu verstehen. Anhand von sechs typischen Tätigkeiten wird aufgezeigt, wie KI-Innovationen im Dienstleistungsprozess sinnvoll eingesetzt werden können.
  • Einführung in die KI
    Das Online-Angebot ist das dritte Modul des Kurses "KI in der Berufsbildung". Es erläutert den Begriff der KI und zeigt die Chancen und Herausforderungen auf, die mit dem Einsatz von KI verbunden sind.

Auswirkungen der Pandemie auf die Übergänge in Ausbildung und Beruf

Hände, die einen Desinfektionsmittelspender bedienen
Bild: Maridav/Adobe Stock

Mit flexiblen Lösungen durch die Corona-Krise

Hintergrundartikel von Verónica Fernández
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Auswirkungen der Corona-Pandemie – und er zeigt beispielhaft, auf welche Weise engagierte pädagogische und beratende Fachkräfte und Institutionen flexible Lösungen suchen und finden, um den Mangel an direkten Kontakten durch digitale Medien und virtuelle Angebote zu kompensieren.

Hintergründe und Studien

  • Sammelband: Berufsausbildung zwischen Hygienemaßnahmen und Lockdown(s)
    Der Sammelband beschreibt Chancen und Herausforderungen für die berufliche Bildung während der Coronapandemie. Die Autorinnen und Autoren bilanzieren und reflektieren anhand unterschiedlicher Fragestellungen die zentralen Entwicklungen und Effekte der Pandemie, unter anderem bezogen auf Impulse für die Digitalisierung des Lernens sowie Herausforderungen für die über- und außerbetriebliche berufliche Förderung.
  • IAQ: Berufsorientierung im digitalen Wandel – Herausforderungen und Perspektiven in der Jugendhilfe
    Die Corona-Pandemie hat bei freien Trägern der Jugendhilfe einen Digitalisierungsschub ausgelöst. Für die Zukunft geht es darum, die Erfahrungen für die Entwicklung und Implementierung von systematischen Strategien digitaler Transformation zu nutzen. Digitale Lösungen können Präsenzangebote nicht ersetzen, aber vorbereiten, ergänzen und individuell erweitern.

Handlungsempfehlungen

  • Handlungsempfehlungen der KMK von der Kita bis zur Hochschule
    Die Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz (KMK) gibt in ihrem neuen Gutachten "Digitalisierung im Bildungssystem" Handlungsempfehlungen für die Digitalisierung der Bildungsbereiche von der Kita bis zur Hochschule. Eine dieser Empfehlungen lautet, die Vermittlung digitaler Kompetenzen in den curricularen Vorgaben der Bildungsgänge im Übergangsbereich zu verankern.
  • JOBSTARTER: Arbeitshilfe für das Beratungspersonal mit Ideen aus der virtuellen Praxis
    Die Arbeitshilfe stellt Ideen für digitale EXAM-Leistungen aus JOBSTARTER plus-Projekten vor, die sich bereits in der Praxis bewährt haben. JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch eine Vielzahl externer Dienstleistungen rund um das Thema Ausbildung.

Digitale Lösungsansätze in der Berufsorientierung

Portrait Petra Lippegaus
Bild: Petra Lippegaus

Berufsorientierung – was folgt aus der Corona-Krise?

Gastbeitrag von Petra Lippegaus
Für Jugendliche war der Übergang von der Schule in den Beruf unter Corona-Bedingungen erheblich erschwert, viele von ihnen fühlten sich übersehen, sahen ihre Interessen und Bedürfnisse weitgehend ausgeblendet. Welche Schlussfolgerungen müssen daraus für die Berufsorientierung gezogen werden?

Jugendliche mit Smartphones und Tablets in den Händen
Bild: Rawpixel.com/Adobe Stock

Berufsorientierung digital gestalten (BOP)

Dossier
Das Dossier des Berufsorientierungsprogramms (BOP) bündelt verschiedene Online-Angebote, die für den Berufsorientierungsprozess junger Menschen genutzt werden können. Die Sammlung orientiert sich an den vier Phasen des Thüringer Berufsorientierungsmodells – Einstimmen, Erkunden, Entscheiden, Erreichen.

Angebote der Bundesagentur für Arbeit

  • planet-beruf.de
    planet-beruf.de informiert über alle Themen rund um Berufswahl, Bewerbung und Ausbildung. Das Portal unterstützt Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I ab 13 Jahren, Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen, Jugendliche "in Überbrückung" und junge Menschen mit besonderen Bedarfen dabei, sich über ihre Berufswegeplanung klar zu werden.
  • Abenteuer Berufe
    Mit dem Tool "Abenteuer Berufe" lernen Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 14 Jahren an Haupt- und Förderschulen auf spielerische Weise Ausbildungsberufe kennen und erhalten erste Einblicke in die Berufswelt. Das Angebot richtet sich auch an Jugendliche mit geringen Deutschkenntnissen oder geringer Lesekompetenz.
  • "Gesucht – gefunden: ICH!"
    "Gesucht – gefunden: ICH!" ist ein Tool zur Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler an Haupt-, Real- und Förderschulen, das es ermöglicht, auf spielerische Art und Weise individuelle Stärken zu entdecken und sich selbst besser einzuschätzen. Gesucht – gefunden: ICH! bereitet gut auf Check-U vor, das Erkundungstool, mit dem Jugendliche die zu ihren individuellen Stärken und Fähigkeiten passenden Ausbildungsberufe finden können.
  • Check-U
    Das Erkundungstool unterstützt Jugendliche (ab 13 Jahren) und Erwachsene, die eine passende Ausbildung oder ein passendes Studium finden möchten, indem es Fähigkeiten, soziale Kompetenzen, fachliche Interessen und berufliche Vorlieben testet und nach dazu passenden Ausbildungsberufen filtert.
  • AzubiWelt: Ausbildungssuche per App
    Die App "AzubiWelt" wurde gemeinsam mit Jugendlichen in Workshops und auf der Open Innovation Plattform "Ideenwerkstatt" entwickelt. Sie stellt Jugendlichen alle wichtigen Informationen und Funktionen rund um die Ausbildungssuche zur Verfügung. Unter "Entdecken" könnend die Jugendlichen herausfinden, welcher Beruf am besten zu ihnen passt, begleitet von kurzen Videos, Bildern und den wichtigsten Informationen zum Beruf. Wenn die Schülerinnen und Schüler einen Ausbildungsberuf ausgewählt haben, werden entsprechende Ausbildungsstellen angezeigt.
  • berufe.tv
    berufe.tv ist ein Angebot der Bundesagentur für Arbeit und informiert Ausbildungsinteressierte in Videoclips über Ausbildungsberufe aus den verschiedenen Berufsfeldern. In jeweils rund fünf Minuten stellen die Filme die einzelnen Berufe vor.

Videoclips und multimediale Angebote zur Berufsorientierung

  • ARD alpha: Ich mach's!
    Es gibt mehr als 300 Berufe im Dualen System, dazu kommen Lehrstellen bei Behörden und der Bahn. Doch welche Ausbildung ist für wen die richtige? "Ich mach's!" stellt jede Woche einen Beruf ausführlich vor. Die Folgen werden im Fernsehen ausgestrahlt und sind darüber hinaus in der Mediathek digital abrufbar.
  • Dein erster Tag
    Dein erster Tag bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, rund 120 Ausbildungsberufe auf VR-Brillen und Tablets zu erkunden. Lehrkräfte können kostenlos eine Schulbox bestellen, um die 360-Grad-Videos in der Berufsorientierung oder für Jobmessen einzusetzen. Neben den 360-Grad-Videos gibt es unter #kurzerklärt unterhaltsame Videoclips, die den Beruf und das ausbildende Unternehmen vorstellen.
  • Albus – der digitale Berufefinder
    ALBUS ist ein digitaler, stärkenorientierter Berufefinder. In Kooperation des Steinbeis Forschungszentrums Design und Systeme Würzburg mit BeoNetzwerk – einer Einrichtung zur Berufsorientierung des Stadtjugendausschusses e.V. Karlsruhe – entstand Albus 2017 und wird aktuell zur Stärkung der Entscheidungs- und Handlungskompetenz von Jugendlichen eingesetzt.
  • Das Handwerk – Berufsinsider
    Anhand von kurzen Videos und Zusatzinfos gibt die Webseite des Deutschen Handwerkskammertags Einblicke in den Alltag im Handwerk und zeigt, "was es bedeutet, erfüllte Handwerkerin oder erfüllter Handwerker zu sein".
  • visionTour – Die multimediale Berufsorientierung für Jugendliche
    Die visionTour ist ein Unterrichtsprogramm zur multimedialen Berufsorientierung von Jugendlichen. Die für Lehrkräfte entwickelte Projektwoche vereint Berufsorientierung und Medienbildung miteinander und führt im Rahmen von fünf Kursblöcken von der Berufsorientierung bis zur praktischen Phase der Betriebserkundung. Auf diesem Weg lernen die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Stärken besser kennen und werden für die breite Vielfalt der Berufe sensibilisiert.
  • TikTok-Kanal beroobi
    beroobi hat es sich zum Ziel gesetzt, in kurzen, knackigen Videos Fragen zum Einstieg in das Berufsleben zu beantworten und Jugendlichen eine Ausbildung zum Beispiel in der Industrie schmackhaft zu machen. Die Inhalte werden dazu leicht verständlich aufbereitet und auf unterhaltsame Weise präsentiert. Hinter beroobi steht ein Team aus Azubis des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, das auf die Expertise und das Know-how der aktiv-Redaktion zurückgreift.
  • azubiTV
    azubiTV ist ein Projekt der Handwerkskammer Region Stuttgart. Es wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen und 2011 zu einem eigenständigen Internetauftritt ausgebaut. Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und Lehrkräfte können sich auf azubiTV.de kostenlos über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven im Handwerk informieren.

Digitale Azubi-Messen

  • vocatium Videochat
    Das Institut für Talententwicklung (IfT) bietet mit dem vocatium Videochat in Ergänzung zu den Präsenzmessen auch eine bundesweite digitale Berufswahlmesse für Jugendliche und Eltern an. Hier präsentieren sich 100 Aussteller (Ausbildungsbetriebe, Hochschulen, Fachschulen, Akademien und weitere Bildungsinstitutionen) und können per Videochat mit Schülerinnen und Schülern, die eine Ausbildung oder ein Studium fernab des Heimatortes in Erwägung ziehen oder digitale Informations- und Vorstellungsgespräche üben wollen, in Kontakt treten.
  • i-zubi
    Die i-zubi ist eine virtuelle Messe des Unternehmerverbands Südhessen e.V. Sie ist ganzjährig geöffnet und bietet Unternehmen die Möglichkeit, Ausbildungsberufe und duale Studiengänge vorzustellen.

Digitale Tools rund um die Berufswahl

  • ChoiceLab – Online-Ressource zur Berufsorientierung
    ChoiceLab ist 2021 gestartet und bietet Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden in Ergänzung zu bestehenden Angeboten eine Übersicht über immaterielle Faktoren bei der Berufswahl: Lassen sich in einem Beruf Arbeit und Privates gut miteinander vereinbaren? Wie belastend ist die Tätigkeit und wie viel Autonomie kann man in einem Berufsfeld erwarten?
  • AUBI-plus Berufs-Check
    Der kostenlose Interessentest bzw. Berufswahltest wurde für Schülerinnen und Schüler entwickelt, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen und herausfinden wollen, welcher Beruf zu ihnen passt. Der Test besteht aus zwölf Fragen und dauert weniger als zehn Minuten. Schon nach der ersten Antwort werden Ausbildungen und Jobs angezeigt, die zu den persönlichen Fähigkeiten passen könnten. Diese Liste mit Vorschlägen verändert sich dann im weiteren Verlauf des Berufstests und wird mit jeder neuen Aufgabe verfeinert.
  • abi» Portal
    Das abi» Portal der Bundesagentur für Arbeit bietet interaktive Angebote wie Videos, Chats und Blogs rund um die Studien- und Berufswahl sowie Infos zu Karrieremöglichkeiten und Arbeitsmarktperspektiven. Das Portal richtet sich sowohl an Schülerinnen und Schüler, die bald die Schule beenden, als auch an Auszubildende, Studierende, die ein neues Studium anfangen, oder auch interessierte Eltern, Lehrer und Lehrerinnen sowie Berufsberater und -beraterinnen.

Digitale Angebote für den Bewerbungsprozess

  • Das Onlinebewerberbuch – ein digitales Matchingtool
    Das Onlinebewerberbuch ist ein digitales Matchingtool zur passenden Besetzung von Ausbildungsplätzen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Es dreht den klassischen Bewerbungsprozess einfach um, so dass Betriebe nicht mehr auf Bewerbungen warten müssen, sondern aktiv auf ausbildungsinteressierte Jugendliche zugehen können, um sie für eine Ausbildung in ihrem Unternehmen zu gewinnen.
  • Bewerbungstraining auf planet.beruf.de
    Das Bewerbungstraining von planet-beruf.de bietet Schülerinnen und Schülern ein breites Angebot an nützlichen Infos, Übungen, Videos, Podcasts, Arbeitsblättern und Checklisten, um sie für den Bewerbungsprozess zu wappnen.
  • Schülerpraktikum – Alles rund um die Bewerbung
    Schülerpraktikum.de bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt auf ein Schülerpraktikum vorzubereiten. Es stellt Videos und Tipps für das Telefonat vor der Bewerbung bereit, einen Generator für das Bewerbungsanschreiben sowie Videos und Tests, mit deren Hilfe sich Schülerinnen und Schüler auf das Vorstellungsgespräch einstimmen können.
  • Lebenslauf online erstellen
    Mit dem Europass Lebenslauf-Editor kann in kurzer Zeit ein professioneller Lebenslauf erstellt werden. Das Angebot der Europäischen Union steht kostenlos, werbefrei sowie in 30 Sprachen zur Verfügung. Der europäische Lebenslauf kann also nicht nur in Deutschland verwendet werden, sondern ist auch eine wichtige Hilfe für die Bewerbung im Ausland.
  • Simulierte Bewerbungsgespräche mit dem virtuellen Agenten
    Sich in Bewerbungsgesprächen erfolgreich zu präsentieren, ist vor allem für unerfahrene Bewerberinnen und Bewerber eine schwierige Situation. Der Umgang mit den eigenen Emotionen ist dabei ein zentraler Aspekt. Um dies zu trainieren, erforschen das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und die Universität Augsburg seit 2011 den Einsatz sozialer Agenten in simulierten Bewerbungsgesprächen. Der Beitrag gibt Einblicke in diese Forschungsarbeiten, beleuchtet Potenziale virtueller Bewerbungstrainings und benennt abschließend Perspektiven für die weitere Forschung und Entwicklung.

Digitale Kompetenzen testen und fördern

  • gepedu: DigCompCheck
    Das Testverfahren der gepedu erhebt ein vollständiges und differenziertes Profil der digitalen Kompetenzen einer Person. Dazu werden in einem Fragebogen die fünf Kompetenzbereiche des europäischen Referenzrahmens anhand einer Selbstbeschreibung und eines Leistungstests erhoben. Es handelt sich um ein kostenpflichtiges Angebot. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit beträgt etwa 40 bis 60 Minuten inklusive Leistungstest.
  • Plakos: Selbsttest und Online-Kurs
    Der Verlag Plakos bietet Online-Kurse, Bücher und Apps im Bereich Beruf und Karriere an. Auf der Internetseite wird ein kurzer, kostenloser Selbsttest für Jugendliche angeboten, mit dem sie überprüfen können, wie gut sie sich mit digitalen Medien auskennen. Vorab wird anschaulich erklärt, was digitale Kompetenz ist, wer sie warum braucht und warum sie in Zukunft noch wichtiger wird.
  • geva-tests® für Teilnehmende bis 25 Jahre
    Die geva-tests® für den Übergang Schule – Beruf geben Teilnehmenden unter 25 Jahren fundiert Auskunft über ihre Begabung, Schlüsselqualifikationen und Leistungsfähigkeit. Der geva-test® Ausbildung & Beruf konzentriert sich dabei auf die mittlere Reife und die Anforderungen Hunderter Ausbildungsberufe. Neben der umfassenden Analyse der beruflichen Interessen, persönlichen, methodischen und sozialen Stärken sowie der objektiven Leistungsfähigkeit enthält der Test nun optional auch ein Messung der digitalen Kompetenz nach europäischem Referenzrahmen.

Aktuelle Lernangebote der Fachstelle überaus

Startbildschirm Berufsfeldpanorama
Bild: Fachstelle überaus

Job Dive 360°: Berufsfeldpanoramen  neu

Berufsfeldpanoramen
Mit unseren interaktiven Panoramen können Jugendliche auf eine authentische Erkundungsreise durch verschiedene Berufsfelder gehen: HoGa, Elektrohandwerk, Pflege und IT. Die Panoramen werden mit der Förderung des BMBF und in Kooperation mit Berufsverbänden, Unternehmen und der BIBB-Abteilung zur Ordnung der Berufe umgesetzt.

Hand mit Smartphone
Bild: Fachstelle überaus

Kleine Helfer für den Weg in die Eigenständigkeit

Reflexionsmodule
Beim Erwachsenwerden stellen sich viele Fragen, auf die es nicht immer eindeutige Antworten gibt. Die Reflexionsmodule sollen beim Start in die berufliche Orientierung helfen. Sie regen Jugendliche dazu an, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen und sich mit anderen darüber auszutauschen.

Das Berufenavi

Online-Portal zur Beruflichen Orientierung

Berufenavi.de
Wo soll es hingehen in Ausbildung und Beruf? Das neue Online-Portal Berufenavi.de bietet jungen Menschen eine Navigationshilfe durch die vielen Angebote zur Beruflichen Orientierung im Netz. Hier sollen sie alles finden, was sie benötigen, um sich in der Ausbildungs- und Berufswelt zurechtzufinden.

Förderung von Inklusion

Hintergründe und Studien

  • Aktion Mensch: Trendstudie zur digitalen Teilhabe
    Das SINUS-Institut hat im Auftrag der Aktion Mensch 2019 die Herausforderungen der Digitalisierung für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung untersucht. Experten aus verschiedenen Bereichen und Menschen mit Behinderungen aus dem ganzen Bundesgebiet äußern sich zur digitalen Teilhabe in Arbeit, Bildung, Freizeit und Wohnen.
  • Betriebliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung
    Die IW-Studie untersucht, wie die anhaltende Digitalisierung die Situation von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben beeinflusst. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen, die stark digitalisiert sind, Menschen mit Behinderung besser in ihre Personalpolitik einbeziehen. Sie beschäftigen mehr Menschen mit Behinderung als Unternehmen ohne Digitalisierung.
  • Forschungsbericht zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung
    Die Kurzexpertise des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales befasst sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Anhand einer Literaturauswertung werden Hypothesen zu den Chancen und Risiken möglicher Trends entwickelt. Analysen des Mikrozensus und Experteninterviews zeigen, dass digitale Technologien die Inklusion verbessern können, zum Beispiel mit Assistenzsystemen. Allerdings könnte die steigende Arbeitskomplexität auch Hürden für die Beschäftigung von Benachteiligten schaffen.
  • Digitale Medien in der inklusiven Ausbildung
    Der Beitrag stellt Ergebnisse des Projekts "InProD2 – Inklusion in der Produktion in der Druckindustrie" vor und schildert die Erfahrungen bei Einsatz und Anpassung von textoptimierten digitalen Lehr-/Lernmedien in Form einer Virtual-Reality-Anwendung und einer digitalen Lern-App. Abschließend werden die Transfermöglichkeiten in andere Themen und Branchen beschrieben.

Projekte

  • incluMove
    Das Projekt zielt darauf ab, Menschen mit Behinderungen auf dem Weg ins Arbeitsleben durch AR-Technologien bei Montagetätigkeiten so zu unterstützen, dass berufliche und lebenspraktische Fähigkeiten für eine möglichst selbstständige Zukunft erworben werden. Montagetätigkeiten sind dabei eine zentrale Anforderung an die meisten gewerblich-technischen Berufsbilder.
  • SmarteInklusion
    Das Vorhaben "SmarteInklusion" möchte zur Inklusion von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und geistiger Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt mithilfe von Smart Devices beitragen. Die an der Ostfalia Hochschule entwickelte RehaGoal App führt Anwenderinnen und Anwender mit exekutiven Dysfunktionen schrittweise und individuell durch komplexe Tätigkeiten.
  • IvÜFA: Inklusive virtuelle Übungsfirma
    Mit diesem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wird das Ziel verfolgt, behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam unter Nutzung digitaler Medien kaufmännische Praxis erfahren zu lassen. Eine Inklusive virtuelle Übungsfirma wird vollumfänglich konzipiert, didaktisch fundiert und informatisch umgesetzt.
  • Inklusion in der Produktion — InProD²
    Ziel des dreijährigen Projekts ist es, behinderten Menschen sowie ihren Ausbilderinnen und Ausbildern und Lehrerinnen und Lehrern digitale, barrierekompensierende Hilfestellungen zur Verfügung zu stellen. Hierdurch wird eine inklusive und praxisnahe Berufsorientierung erreicht, die berufliche Ausbildung unterstützt und neue Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnet.
  • LernBAR: Lernen auf Basis von Augmented Reality
    Ziel des Projekts ist es, Menschen mit Behinderungen die Teilhabe an beruflicher Bildung durch den Einsatz digitaler Medien zu erleichtern. Im Vorhaben wird berufliches Lernen auf Basis von Augmented Reality für Menschen mit Behinderungen untersucht. Dabei werden mit einer AR-Brille (HoloLens) Lerninhalte wie Grafiken, Bilder und interaktive Videos am realen Arbeitsplatz dargeboten.

Jugendsozialarbeit 4.0

  • Jugendsozialarbeit 4.0? Herausforderung Digitalisierung
    Die LAG JAW Nord analysiert in ihrem Themenheft die Herausforderungen der Digitalisierung in der Jugendsozialarbeit. Fachpraktische Beispiele geben Einblick in gelungene Projekte. Dazu zählt auch, digitale Tools im Beratungskontext zu nutzen. Links und Empfehlungen beschließen das Heft.
  • Ethische Fragestellungen zur Digitalisierung in der Jugendsozialarbeit
    In dieser Ausgabe von jugendsozialarbeit aktuell skizziert Julius Bemben, welche ethischen Fragestellungen sich aus der Digitalisierung der Arbeit mit benachteiligten jungen Menschen ergeben. Er resümiert, dass eine berufsethische Positionierung der Jugendsozialarbeit die Chance bietet, den Prozess des Wandels mitzugestalten und die eigene Expertise an den Schnittpunkten durch kritische Fragestellungen einzubringen.
  • JADigital: Onlineplattform zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe
    Auf der Online-Plattform werden umfassende Informationen, Expertisen und Erfahrungen zu Digitalisierungsentwicklungen und deren fachlichen und rechtlichen Implikationen in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe bereitgestellt. Die Webseite richtet sich im Schwerpunkt an Leitungs- und Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, adressiert aber auch Wissenschaftler*innen sowie politische Akteure.
  • Online-Beratung: Dr. Azubi
    Mit dem Beratungsangebot der DGB-Jugend bekommen Auszubildende kostenlos, unbürokratisch und anonym Antworten auf Ihre Fragen und Hilfe zur ihren Problemen rund um das Thema Ausbildungseinstieg. Durch das offene Forum erhalten sie das Gefühl, mit ihren Sorgen und Fragen nicht allein zu sein.
  • App "Junoma" hilft bei Sorgen und mentalen Problemen
    Mit der Junoma-App ergänzt das Team von JugendNotmail sein Online-Beratungsangebot. Die App und die Internetseite jugendnotmail.de stehen Kindern und Jugendlichen mit psychischen und seelischen Problemen 24/7 als kostenloses, niedrigschwelliges und datensicheres Online-Beratungsangebot zur Verfügung.

Neue Lernformen und -orte im digitalen Zeitalter

Bild: Lutz Goertz

Den Lernkulturschock vermeiden

Gastbeitrag von Lutz Goertz
Der sichere Umgang mit digitalen Lernformen wird für künftige Auszubildende noch wichtiger werden. Denn schon jetzt werden in der Ausbildung digitale Lernwerkzeuge eingesetzt, die den Auszubildenden aus der allgemeinbildenden Schulzeit kaum oder gar nicht bekannt sind.

Hintergründe und Studien

  • Digitales Lernen – Nutzen wir wirklich alle Möglichkeiten?
    Alberto Cattaneo beleuchtet die Frage, inwieweit in der Berufsbildung das didaktische Potenzial von Technologien tatsächlich ausgeschöpft wird, um Lehr- und Lernprozesse zu unterstützen. Der Autor bündelt die Ergebnisse eines Langzeitforschungsvorhabens und führt den "Erfahrraum" als ein berufsbildungsspezifisches pädagogisches Modell für die Technologieintegration ein. Dieses Modell zielt darauf ab, lernortübergreifendes Lernen zu verbessern.
  • Neue Lehr- und Lernformen in der Ausbildung 4.0
    Bedingt durch die digitale Transformation wandeln sich Tätigkeits- und Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte. Digitale Medien eignen sich besonders dafür, auf diese Aspekte bereits während der beruflichen Ausbildung vorzubereiten. Mit Social Augmented Learning wird in diesem Beitrag eine Lehr- und Lernform vorgestellt, bei der mobile Endgeräte und Augmented Reality zur Erweiterung bestehender Lernorte eingesetzt werden. Vor dem Hintergrund erster Umsetzungserfahrungen werden Chancen und Grenzen dieses Ansatzes reflektiert.
  • "Neue Normalität" betrieblichen Lernens gestalten
    Die Beiträge dieses Bandes verdeutlichen, dass durch die Digitalisierung pädagogische und didaktische Themen an Bedeutung gewinnen. Die Professionalisierung des betrieblichen Bildungspersonals wird zu einer strategischen Frage des Berufsbildungssystems. Bedingt durch die COVID-19-Pandemie wird der "digital turn" in der betrieblichen Bildung in zweifacher Hinsicht beschleunigt. Zum einen gewinnen Formen der digitalen Unterstützung des beruflichen Lernens erheblich an Relevanz. Zum anderen erfordert die Digitalisierung fachlicher Inhalte und neuer Arbeitsformen Veränderungen des betrieblichen Lernens.

Portale für Ausbildungspersonal

  • Leando: BIBB-Portal für das Ausbildungs- und Prüfungspersonal
    Das Ausbildungs- und Prüfungspersonal in der beruflichen Bildung wird durch die Auswirkungen der schnellen technologischen Entwicklungen und Änderungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Das Portal „Leando“ dient als zentrale Anlaufstelle, um das Ausbildungs- und Prüfungspersonal mit allen relevanten und qualitätsgesicherten Informationen rund um die tägliche Ausbildungspraxis und das Prüfungswesen zu versorgen.
  • Onlineportal der Kompetenzwerkstatt
    Die Kompetenzwerkstatt ist ein Berufsbildungskonzept für Ausbildungspersonal und Lehrkräfte im Bereich der gewerblich-technischen Berufsbildung. Mithilfe der Kompetenzwerkstatt lassen sich Ausbildung, Fortbildung und Unterricht arbeitsprozessorientiert, kompetenzfördernd und digital gestützt planen, durchführen und überprüfen. Es werden Methoden, Anleitungen, Hilfen und Anregungen – zusammengefasst in Handbüchern – sowie leicht zu verwendende Tools für die Ausbildungs- und Unterrichtspraxis zur Verfügung gestellt.

Programme und Initiativen

Laptop zeigt Videokonferenz von überaus
Bild: Fachstelle überaus

Die überaus-Begleitstruktur für Programme

Arbeitsplattform
Mehrere Förderprogramme des Bundes für den Bereich des Übergangs von der Schule in den Beruf nutzen überaus als Kommunikations- und Arbeitsplattform. In den Communitygruppen und Arbeitsräumen innerhalb des geschlossenen Bereichs finden sich zahlreiche Instrumente zur Vernetzung, Kooperation und Organisation.

Finger zeigt auf digitale Deutschlandkarte
Bild: vegefox /Adobe Stock

Die überaus-Datenbank zum Übergang Schule – Beruf

Programmdatenbank
Die Fachstelle überaus pflegt einen Datenbestand, der Informationen zu Förderprogrammen und -initiativen aus Bund, Ländern und EU in den Handlungsfeldern Berufsorientierung, Ausbildung, Berufsvorbereitung, Nachqualifizierung und Übergänge enthält. Es kann auch gezielt nach Programmen zum Thema Digitalisierung gesucht werden (siehe unten).

Ergebnisse der überaus-Programmdatenbank zu bestimmten Aspekten der Digitalisierung Anpassung an Digitalisierung
MINT-Förderung
Vermittlung digitaler Kompetenzen
Ausbau digitaler Ausstattung
Konzepte und Modellprojekte Digitalisierung
Nutzung digitaler Möglichkeiten

Metavorhaben

  • Digitalisierung im Bildungsbereich
    Das von der Universität Duisburg-Essen (UDE) koordinierte Metavorhaben begleitet die Projekte des Forschungsschwerpunkts "Digitalisierung im Bildungsbereich". Es stellt die Ergebnisse der Vorhaben in einen übergreifenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmen, bereitet die Entwicklungen im Forschungsschwerpunkt wissenschaftlich auf, identifiziert Forschungslücken und fördert die Vernetzung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untereinander sowie den Austausch mit der Bildungspraxis.

Bund

  • BMBF-Förderprogramm: Digitale Medien in der beruflichen Bildung
    Seit 2012 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Programm "Digitale Medien in der beruflichen Bildung" und mit dem Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) die Entwicklung, die Erprobung und den Einsatz neuer Bildungsangebote mit digitalen Medien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
  • Sonderprogramm zur Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten
    Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) unterstützen KMU dabei, Fachkräfte zeitgemäß auszubilden. Sie ergänzen die Ausbildung mit digitalen Inhalten, wenn Betriebe diese nicht selbst vermitteln können. Damit ÜBS ihr Ausbildungsangebot mit digitalen Technologien und modernen Lernszenarien anreichern können, unterstützt sie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Sonderprogramm.
  • InnoVET – Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
    Attraktivität, Qualität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung steigern und neue Lernortkooperationen initiieren: Das sind die Ziele von InnoVET. Im Themencluster "Digitalen Wandel gestalten" entwickeln die geförderten Projekte Weiterbildungsangebote für Fachkräfte zu digital vernetztem Denken und Handeln.
  • Forschungs- und Transferinitiative ASCOT+
    ASCOT+ ist eine Forschungs- und Transferinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). ASCOT+ hat das Ziel, digitale Lern- und Messinstrumente für Kompetenzen von Auszubildenden zu entwickeln und in der Praxis zu erproben. Das BMBF fördert zu diesem Zweck insgesamt sechs Projekte (Laufzeit: 2019-2023) aus den Berufsfeldern gewerblich-technische, kaufmännische und Gesundheitsberufe.

Länder

  • Baden-Württemberg: Girls' Digital Camps
    Zahlreiche Studien zeigen, dass besonders bei Mädchen großer Nachholbedarf in den Bereichen IT und Digitalisierung besteht. Daher fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus das Transferprogramm Girls´ Digital Camps landesweit in allen zwölf Wirtschaftsregionen.
  • Bayern: Initiative zur Fachkräftesicherung FKS+
    Um Betriebe bei der Deckung ihres Personalbedarfs zu unterstützen und den Mismatch zwischen Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt zu verringern, hat die vbw zusammen mit der bayerischen Staatsregierung die Initiative Fachkräftesicherung FKS+ ins Leben gerufen. In Modellprojekten, wie zum Beispiel in der "Assistierten Ausbildung digital" oder in "Digital Natives", werden neue Instrumente erprobt, um bislang ungenutzte Fachkraftpotenziale in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Projekte

  • qualifizierungdigital: Lernen und Beruf digital verbinden
    Das Fachportal bietet einen Überblick zum Thema "Digitale Medien in der beruflichen Bildung" und detaillierte Informationen zu den Fördermaßnahmen des BMBF. Der Schwerpunkt liegt in der Darstellung von Projektergebnissen und -erkenntnissen mit einem besonderen Nutzen für die berufliche Bildung. Dafür stellt das Portal eine umfassende Projektdatenbank zur Verfügung.
  • Assistierte Ausbildung (AsA) digital
    Bei der “Assistierten Ausbildung (AsA) digital” handelte es sich um ein Projekt der Initiative "Fachkräftesicherung FKS+", die die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufen hat. Die bereits bestehende Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit "Assistierte Ausbildung (AsA)" wurde dabei um den Einsatz digitaler Medien und Methoden ergänzt. Das Projekt endete am 31.08.2022.
  • Digital Natives
    Das Modellprojekt Digital Natives der Initiative "Fachkräftesicherung FKS+" richtete sich an die junge Generation, die mit digitalen Medien aufgewachsen ist. Im Rahmen des Projekts konnten diese Digital Natives durch Kompetenzfeststellung und vertiefenden Kursangebote ihre digitalen Fähigkeiten vertiefen und ausbauen. Das Projekt endete am 31.12.2021.
  • HandLeVR – Handlungsorientiertes Lernen in der VR-Lackierwerkstatt
    Zentrales Ziel des Projekts ist der ergänzende Einsatz von VR-Technologien, mit denen Auszubildende beim handlungsorientierten Erlernen von verschiedenen Techniken zum Anbringen einzelner Lackschichten auf Kfz-Werkstücken gefördert werden sollen. Das Projekt lief von Januar 2019 bis Dezember 2021 und wurde durch einen Verbund aus ausgewiesenen Expertinnen und Experten in den Bereichen der Entwicklung von VR-Anwendungen (Universität Potsdam), der digital ausgerichteten Didaktik (Learning Lab der Universität Duisburg-Essen) sowie der beruflichen Qualifizierung und Weiterbildung im Handwerk (ZWH e. V.) getragen.
  • Social Virtual Learning 2020
    In den Projekten erstellte Lerninhalte, basierend auf authentischen 3D-Modellen einer Offsetdruckmaschine, können von Lehrenden in ausbildenden Betrieben, überbetrieblichen Bildungsstätten und Berufsschulen eingesetzt werden. Die hierzu verwendete Lehr- und Lernanwendung ist für die Akteure der beruflichen Bildung in der Druck- und Medienbranche kostenfrei.
  • Virtual Reality als Lernort für die Berufliche Grundbildung
    Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes der ZHAW (Institut für Wirtschaftsinformatik der School of Management and Law & School of Engineering) und der PH Zürich konnte nachgewiesen, dass virtuelle Lernumgebungen in der betrieblichen Ausbildung  vielversprechend sind. Lernende aus der Elektrobranche haben sich auf ihre Abschlussprüfung zusätzlich mit Virtual Reality-Software vorbereitet und konnten sich um eine Schulnote verbessern.

Podcasts rund um Digitalisierung

  • foraus.gehört – Neues für die Ausbildungspraxis
    Die Podcastreihe "foraus.gehört – Neues für die Ausbildungspraxis" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) beleuchtet in Interviews mit wechselnden Gästen aktuelle Themen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Schwerpunkte bilden die Handlungsfelder Inklusion, Medienkompetenz sowie Augemented und Virtual Reality.
  • BWP-Podcast zum Lernen mit digitalen Medien und Technologien
    Seit 2020 erscheint der BWP-Podcast mit jeder neuen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift. Die Folgen greifen aktuelle Themen auf, die in Wissenschaft, Politik und Praxis der Berufsbildung diskutiert werden. Folge 11 des Podcasts widmet sich dem Lernen mit digitalen Medien und Technologien.
  • Werkstatt-Gespräch – KI & Bildung
    In der Podcast-Reihe "Werkstatt-Gespräch - KI & Bildung" der Bpb werden verschiedene Themen rund um KI und Bildung (beispielsweise "KI und Inklusion" oder "KI und Ethik") mit Expertinnen und Experten aus IT, Wissenschaft, Schule und Journalismus diskutiert.
  • Arbeit Bildung Zukunft
    In „Arbeit Bildung Zukunft“ diskutiert Dr. Lukas Kagerbauer mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Handlungsfeldern über die Auswirkungen der digitalen und nachhaltigen Transformation der Wirtschaft sowie des demographischen Wandels auf Organisationen und den Arbeitsmarkt. Staffel 2 konzentriert sich auf den Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft, mit besonderem Schwerpunkt auf die Bereiche Arbeitswelt, Bildung und zukunftsweisende Themen.
  • Podcast zur digitalen Bildungsrevolution online
    Homeschooling, Distanzunterricht, virtuelle Prüfungen – spätestens seit Corona ist die Digitalisierung der Bildung in aller Munde. Im Stiftungspodcast "Die digitale Bildungsrevolution" erzählt Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung Jörg Dräger anhand spannender anschaulicher Beispiele, wie die Digitalisierung Bildung und Gesellschaft grundsätzlich verändern wird.
  • Zukunft verstehen: Digitale Bildung – mit Saskia Esken
    Wie Digitalisierung die Bildung verändert – ein Großthema, das in der Pandemie noch einmal viel dringlicher geworden ist. Mit der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken diskutiert der Journalist und Digitalexperte, Sascha Lobo, konstruktiv die verschiedenen Aspekte und Ansätze digitaler Bildung.
  • Digital4Leaders: Digitalisierung und berufliche Bildung
    In diesem Bildungspodcast begrüßt Jan Veira Fachexperten und Vordenker aus der Praxis, die Themen wie Industrie 4.0, digitale Transformationen und New Work anstoßen, mitgestalten und prägen. In Folge 14 beschäftigt ihn und seinen Gast Dr. Lukas Kagerbauer die Frage "Wie digital ist die Berufsausbildung?".
  • KI kapiert
    „KI kapiert“ ist der Podcast der KI-Campus-Community. Zu Gast im Podcast sind Expertinnen und Experten aus Hochschulwelt, Schule, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Mit den Hosts sprechen sie darüber, wie KI ihren Beruf und unseren Alltag verändert und warum sie sich dafür einsetzen, dass mehr Menschen KI und Daten besser verstehen. In Folge 9 widmen sich die PodcasterInnen konkret dem Thema KI in der Berufsausbildung.
  • Talk & Tools – der Jugendbeteiligungspodcast: Digital Streetwork
    In "Talk & Tools – dem Jugendbeteiligungspodcast" kommen Expertinnen und Experten sowie Jugendliche zum Thema digitale Jugendbeteiligung zu Wort. In dieser Podcastfolge geht es um aufsuchende soziale Arbeit im Netz. "Digital Streetwork" ist ein Pionierprojekt beim Bayerischen Jugendring, bei dem 14 Digital Streetworker*innen sich mit ihren Klient*innen im Discord austauschen und beraten, Videogames spielen, oder auf Twitter DMs schreiben.
  • Medially – der Medienkompetenzpodcast: JIM-Studie 2022
    In ihrem Podcast "Medially" möchten die beiden Medienpädagoginnen Kim und Natascha zum Nachdenken anregen, Unterschiede zwischen den Generationen aufzeigen und Vorurteile abbauen. Sie sprechen über Themen wie Informationskompetenz, Handysucht oder wie in dieser Folge über die jährliche JIM-Studie.
  • abi» Podcasts
    Die abi» Podcasts bieten spannende Interviews zum Thema Berufsorientierung. Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner geben persönliche Einblicke in Ausbildung, Studium und Berufsleben. Expertinnen und Experten liefern Tipps zur Berufs- und Studienwahl.

BIBB-Publikationen

Titelseite der BWP-Ausgabe 1/2024

BWP 1/2024 Künstliche Intelligenz
Die Zeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP) geht in dieser Ausgabe der Frage nach, welche Potenziale KI-basierte Technologien für das berufliche Lernen bieten und wie sie verantwortungsvoll und reflektiert genutzt werden können.

Digitale Tools

  • Software für interaktive Online-Bildungsmaterialien
    H5P ist eine Open-Source-Software, mit der auch technisch weniger affine Personen mit relativ geringem Aufwand vielfältige und interaktive Online-Bildungsmaterialien erstellen können. Interaktiv bedeutet, dass Nutzende Eingaben machen und dazu Rückmeldungen erhalten. Online bedeutet, dass die erstellten Materialien im Internet genutzt und geteilt werden.
  • InA.Coach App: Die digitale Aufgaben-Assistenz
    Die InA.Coach App ist eine digitale Aufgaben-Assistenz für alle Menschen, die sich bei der Erledigung ihrer Aufgaben Struktur und Stabilität wünschen. Mit der App werden komplexe Arbeitsabläufe in kleine, überschaubare Schritte zerlegt, so dass nichts vergessen werden kann und sich schnell motivierende Erfolge einstellen. Dabei ist die Anwendung so inklusiv gestaltet, dass sie auch Menschen mit Lernschwierigkeiten und kognitiven Beeinträchtigungen in ihrem (Arbeits-)Alltag unterstützen kann.
  • Ausbildungsportfolio - Online-Ausbildungsnachweis und unterstützendes Tool zur Lernreflexion
    Das Ausbildungsportfolio ist ein kostenfrei nutzbares Tool mit dem der Lernprozess reflektiert, dokumentiert und übersichtlich dargestellt werden kann. Mit diesem Tool kann darüber hinaus ein Ausbildungsnachweis online verwaltet und ausgedruckt werden. Das Ausbildungsportfolio ist Bestandteil des Konzepts "Kompetenzwerkstatt", das betriebliches Ausbildungspersonal dabei unterstützt, Ausbildung arbeitsprozessorientiert zu planen, durchzuführen und zu überprüfen.