15.10.2019 | Redaktion | Shell

Shell Jugendstudie 2019

Berufliche Zukunft wird optimistisch gesehen

84 Prozent der jungen Menschen in Deutschland glauben, dass sie ihre beruflichen Wünsche werden verwirklichen können. Das zeigen die Ergebnisse der gerade veröffentlichten Shell Jugendstudie 2019. Jugendliche aus höheren Schichten sind dabei deutlich optimistischer als Jugendliche aus niedrigeren Schichten.

Bild: Grafik aus dem Flyer zur Shell Jugendstudie 2019

Die Shell Jugendstudie 2019 zeigt, eine klare Mehrheit der Jugendlichen sieht optimistisch in die eigene Zukunft (58 Prozent). Jugendliche aus höheren Schichten sind optimistischer als Jugendliche aus niedrigeren Schichten; die sozialen Unterschiede haben sich hier seit 2015 allerdings deutlich verringert. Zum ersten Mal seit 2006 sind die ostdeutschen Jugendlichen genauso optimistisch wie die westdeutschen (je 60 Prozent). Zu der positiven Grundstimmung passt, dass 59 Prozent der Jugendlichen finden, dass es in Deutschland alles in allem gerecht zugeht.

Außerdem glauben 84 Prozent der jungen Menschen, dass sie ihre beruflichen Wünsche werden verwirklichen können. Ein (künftiger) Arbeitsplatz soll vor allem Sicherheit bieten und es den Jugendlichen ermöglichen, etwas Sinnvolles zu tun. Auch etwas zu leisten ist wichtig – für inzwischen mehr Jugendliche als noch im Jahr 2015.

Verschiedene Berufstypologien

Anhand ihrer Präferenzen ordnet die Shell Jugendstudie die Jugendlichen bestimmten Berufstypologien zu. Der größte Anteil der Jugendlichen (32 Prozent) gehört dabei zu den Durchstartern, die karriereorientiert sind und für die Erfüllung durch den Beruf und Nutzen (zum Beispiel ein hohes Einkommen oder Aufstiegsmöglichkeiten) von zentraler Bedeutung sind. Gut ein Fünftel der Jugendlichen zählt zu den "Idealisten", für die die berufliche Erfüllung im Vordergrund steht. Jeweils knapp ein Viertel der Jugendlichen zählt zu den "Bodenständigen" und den "Distanzierten". Für die Bodenständigen stehen Nutzen und alltägliche Planbarkeit im Vordergrund ihrer beruflichen Vorstellung, für die Distanzierten Karriere und alltägliche Planbarkeit.

Über die Shell Jugendstudie

Die 18. Shell Jugendstudie wurde von Prof. Dr. Mathias Albert (Leitung, Universität Bielefeld), Prof. Dr. Gudrun Quenzel (Universität Vorarlberg), Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Hertie School of Governance) sowie einem Expertenteam des Münchner Forschungsinstituts Kantar um Ulrich Schneekloth im Auftrag der Deutschen Shell verfasst. Das Unternehmen finanziert die Jugendstudie bereits seit 1953.

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