08.09.2026

Wirkungsnachweise im Übergangsbereich

Ein Kommentar zur aktuellen Debatte um Wirkung, Steuerung und soziale Ermöglichungsbedingungen

von Birgit Reißig, Wolfgang Schröer und Frank Tillmann

Der Übergangsbereich hat eine pädagogische und qualifizierende Funktion und kompensiert strukturelle Verschiebungen im Ausbildungssystem. Deshalb kann seine Wirkung nicht allein daran gemessen werden, ob einzelne junge Menschen nach einer Maßnahme unmittelbar in Ausbildung einmünden. Der Gastbeitrag zeigt, warum einfache Ursache-Wirkungs-Logiken zu kurz greifen und plädiert für klare Wirkungsbegriffe, eine bessere Nutzung der vorhandenen Datengrundlage und einen differenzierten Blick auf die Bedingungen, unter denen Übergänge in Ausbildung und Beruf gelingen.

Derzeit gibt es verschiedene Initiativen, die die Notwendigkeit von Wirkungsnachweisen bei der Gestaltung von Angeboten im Übergangsbereich unterstreichen. Das führt dazu, dass in der aktuellen Diskussion um kommunale Infrastrukturen für junge Menschen zwischen Schule und Beruf eine sogenannte wirkungsorientierte Steuerung vielfach unhinterfragt als zentrale Leitperspektive dargestellt wird. Stiftungen und andere Akteure fordern eine bessere Evidenz über sogenannte gelingende Übergänge aus Maßnahmen des Übergangssektors in Ausbildung und Erwerbsarbeit (Knoke/Wieland 2025; VDMA 2025; Aram u. a. 2025). In einem Policy-Paper der Stiftung PHINEO (2026) werden Förderempfehlungen an die Umsetzung eines Collective-Impact-Ansatzes wirkungsorientierter Netzwerkarbeit in der Übergangsgestaltung geknüpft.

Bedeutung und Relevanz von Wirkungsnachweisen

Copyright Informationen anzeigenDominosteine, schwarz mit weißen Punkten, sind in einer Schlangenlinie aufgestellt. Einige kippen.
Ursache und Wirkung sind oft nicht eindeutig zu bestimmen.

Natürlich müssen öffentlich finanzierte Maßnahmen darlegen können, welche Effekte sie erzielen, welche Folgen sie haben und in welchem Verhältnis diese Effekte zum Einsatz öffentlicher Ressourcen stehen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass der Wirkungsbegriff inflationär verwendet wird. Nicht immer ist transparent, was genau gemessen werden soll, welche belastbaren Modelle und Daten vorliegen und wie der Wirkungsbegriff politisch-strategisch eingesetzt wird. Die Frage nach Wirkung ist keineswegs überflüssig. Sie ist aus mindestens drei Gründen zentral:

  • Erstens ist sie für die jungen Menschen selbst wichtig. Sie müssen wissen, was ihnen ein Angebot verspricht, welchen Nutzen es für sie haben kann und welche Perspektiven damit verbunden sind.
  • Zweitens geht es nicht nur um unmittelbare Effekte einzelner Maßnahmen. Entscheidend ist auch, welche Folgen Angebote im weiteren Lebensverlauf junger Menschen haben können. Ebenso muss die Frage gestellt werden, was ein Nicht-Handeln des Übergangsbereichs bedeuten würde (Weinbach u. a. 2017).
  • Drittens muss der Einsatz öffentlicher Ressourcen reflektiert werden. Öffentliche Mittel müssen verantwortungsvoll eingesetzt und ins Verhältnis zu den erzielten Effekten gesetzt werden.
Copyright Informationen anzeigenPortrait Birgit Reißig


Prof. Dr. Birgit Reißig leitet die Außenstelle Halle des Deutschen Jugendinstituts e.V. und die Abteilung Übergänge im Jugendalter. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Bildungs- und Ausbildungsverläufe junger Menschen mit einem Fokus auf benachteiligte Jugendliche, Prozesse sozialer Exklusion, non-formale Bildung im Jugendalter sowie Bedingungen für ein kommunales Bildungsmanagement.

    Copyright Informationen anzeigenPortrait Wolfgang Schröer


    Prof. Dr. Wolfgang Schröer ist Hochschullehrer für Sozialpädagogik am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Übergänge junger Menschen, Kinder- und Jugendhilfe sowie Kinder- und Jugendpolitik. Er ist gegenwärtig Vorsitzender der Sachverständigenkommission für den 18. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung.

      Copyright Informationen anzeigenPortrait Frank Tillmann


      Dr. Frank Tillmann ist wissenschaftlicher Referent am Deutschen Jugendinstitut e.V. in der Außenstelle Halle (Saale). Er forscht in der Abteilung "Übergänge im Jugendalter" zu Fragen von Bildungs- und Erwerbsverläufen junger Menschen, zum Aufwachsen in ländlichen Regionen, zu Exklusionsphänomenen und zu kultureller Jugendbildung.

        In allen drei Punkten besteht Klärungs- und nachhaltiger Verbesserungsbedarf. Vor allem muss genauer bestimmt werden, welche Modelle, Daten und Strategien welche Aussagen über Wirkung überhaupt ermöglichen. Die aktuelle Wirkungsdebatte sollte jedoch nicht vorschnell als sozialpolitischer Wendepunkt verstanden werden, wie mitunter behauptet wird. Eine seriöse Klärung von Wirkungsmodellen braucht Zeit, vergleichbare Ausgangsbedingungen und eine belastbare Datenbasis. Problematisch ist zudem, dass die Debatte derzeit teilweise so geführt wird, als sei bislang nicht auf die Wirksamkeit und die Folgen von Angeboten geachtet worden.

        Grenzen einfacher Ursache-Wirkungs-Modelle

        Aktuell entsteht der Eindruck, ein neuer wirkungsorientierter Blick könne helfen, einfach unwirksame Maßnahmen zu identifizieren und einzusparen. Diese Annahme greift zu kurz, denn sie unterstellt ein unmittelbares Ursache-Wirkungs-Verhältnis zwischen einzelnen Angeboten und späteren Übergangsergebnissen. Ein solches Verhältnis lässt sich im Übergangsbereich aber nur begrenzt seriös bemessen und versprechen. Übergänge junger Menschen werden nicht allein durch die Qualität einzelner Angebote bestimmt. Sie hängen auch von regionalen Ausbildungsmarktstrukturen, institutionellen Zuständigkeiten, sozialen Lebenslagen, schulischen Voraussetzungen, betrieblichen Auswahlpraktiken und individuellen Aspirationen ab.

        Die unmittelbare Kopplung der Steuerung einzelner Angebote an kausal nachweisbare Wirkungen kann daher zu falschen Schlussfolgerungen führen. Sie kann zum Beispiel suggerieren, dass Angebote unwirksam seien, obwohl ihre Effekte durch strukturelle Bedingungen begrenzt werden. Katja Mast, parlamentarische Staatssekretärin im BMAS, beschreibt den Sozialstaat als "Infrastruktur sozialer Freiheit" (2026, S. 24). Damit knüpft sie indirekt an Diskussionen um den Capability Approach an.

        Die unmittelbare Kopplung der Steuerung einzelner Angebote an kausal nachweisbare Wirkungen kann zu falschen Schlussfolgerungen führen.

        Auf den Übergangsbereich übertragen bedeutet dies, dass es nicht allein darum geht, ob eine einzelne Maßnahme kurzfristig in Ausbildung oder Beschäftigung führt. Vielmehr muss gefragt werden, wie Übergangsstrukturen jungen Menschen ermöglichen, ihre Fähigkeiten zu entfalten und berufliche Ziele zu verwirklichen. Im Mittelpunkt stünden dann die sozialen Ermöglichungsbedingungen im Übergangsbereich. Dazu müsste etwa analysiert werden,

        • ob Handlungsspielräume junger Menschen vergrößert werden,
        • ob Übergänge gerechter gestaltet werden,
        • ob Angebote individuelle Aspirationen unterstützen,
        • ob junge Menschen Zugang zu passenden Bildungs- und Ausbildungswegen erhalten,
        • und ob institutionelle Strukturen Teilhabe fördern oder behindern.

        Ein solcher Wirkungsbegriff ist anspruchsvoller und weniger leicht zu operationalisieren, wird dem Übergangsbereich aber eher gerecht. Er verlangt komplexe Wirkungsanalysen, die nicht nur kurzfristige Vermittlungsergebnisse betrachten, sondern längerfristige Folgen im Lebensverlauf einbeziehen. In diesem Sinne braucht es, wie Katja Mast formuliert, einen "klügeren" Sozialstaat (ebd., S. 22).

        Forschungsergebnisse und strukturelle Realitäten

        Copyright Informationen anzeigenLanger Gang in einer modernen Bibliothek, hell beleuchtet. Weiße Regale rechts und links sowie Arbeitsplätze im Hintergrund.
        Forschung zum Übergangsgeschehen gibt es seit mehr als 25 Jahren.

        Ein wichtiger Schritt wäre, die bisherige Forschung zum Übergangsbereich systematisch auszuwerten und stärker in die aktuelle Debatte einzubeziehen. Damit ist nicht gesagt, dass bereits alles bekannt wäre und nur noch ein Umsetzungsproblem bestünde. Es kann aber nicht ignoriert werden, dass seit mehr als 25 Jahren intensiv zu Übergängen zwischen Schule, Ausbildung, Erwerbsarbeit und Erwachsenenleben geforscht wird. In dieser Forschung wurde immer wieder gefragt, welche Wirkungen Angebote und Maßnahmen im Übergangsbereich entfalten können (Reißig u. a. 2006; Kuhnke/Skrobanek 2011; Beicht/Eberhard 2013; Geier/Braun 2014; Holtmann et al. 2021). In unterschiedlichen Kontexten wurden Studien durchgeführt, die auch die Bedeutung kommunalpolitischer Steuerung und Vernetzung herausgestellt haben. Bereits seit den 1990er Jahren wird auf Basis verschiedener Studien um rechtskreisübergreifende Vernetzung vor Ort gerungen (z. B. Braun/Reißig 2011; Oehme 2025).

        Die Forschung hat praktische Entwicklungen angestoßen und sichtbar gemacht, wodurch junge Menschen im Übergang blockiert oder gefördert werden.

        Die Forschung hat zudem praktische Entwicklungen angestoßen. Sie hat sichtbar gemacht, wodurch Teilhabeaspirationen junger Menschen im Übergang blockiert oder gefördert werden (Muche u. a. 2016). Fortschritte wurden insbesondere bei der Koordination des Übergangsbereichs erzielt. Ein Beispiel dafür sind Jugendberufsagenturen, die zu größerer Transparenz innerhalb des Übergangsbereichs beigetragen haben (Beierling u. a. 2025). Gleichzeitig wäre es voreilig, bereits heute generalisierende Aussagen darüber treffen zu wollen, welche langfristigen Effekte Jugendberufsagenturen jeweils lokal auf die Lebensverläufe junger Menschen haben. Dafür wären vergleichbare Bedingungen und Langzeituntersuchungen mit einem klaren Fokus auf den Übergangsbereich erforderlich.

        Studien und Berufsbildungsdaten zeigen, dass die Zahl junger Menschen im Übergangsbereich in den vergangenen Jahren nicht grundlegend abgebaut wurde. Dies lässt sich jedoch kaum allein mit individuellen Defiziten, fehlender Ausbildungsreife oder mangelnder Wirksamkeit einzelner Angebote erklären. Ein wesentlicher Grund liegt in strukturellen Verschiebungen im Lebenslaufregime der beruflichen Bildung. Zwischen dem Ende der allgemeinbildenden Schule und dem Beginn einer beruflichen Ausbildung ist eine zeitliche Lebenslauflücke entstanden, häufig etwa zwischen dem 16. und 19. Lebensjahr. Zwar sind 16-Jährige in der betrieblichen Ausbildung weiterhin keine Seltenheit, sie sind aber längst nicht mehr der Regelfall. Im Durchschnitt beginnt eine berufliche Ausbildung deutlich später, etwa im Alter von 20 Jahren (BIBB 2025, S. 178).

        Daraus kann der Schluss gezogen werden, dass der Übergangsbereich zwar eine pädagogische oder qualifizierende Funktion hat, dies jedoch nicht ausschließlich. Er kompensiert auch strukturelle Verschiebungen im Ausbildungssystem. Deshalb kann seine Wirkung nicht allein daran gemessen werden, ob einzelne junge Menschen nach einer Maßnahme unmittelbar in Ausbildung einmünden. Hinzu kommt, dass auf Seiten des aufnehmenden Systems, also des Ausbildungsmarktes, vielfach eine Präferenz für ältere Bewerberinnen und Bewerber besteht. Selbst wenn Jugendliche in Übergangsmaßnahmen erfolgreich qualifiziert werden, kommen sie unter diesen Bedingungen nicht immer zum Zuge. Auch dies begrenzt die Wirkung einzelner Angebote.

        Ein ausbleibendes Matching zwischen jungen Menschen und Ausbildungsangeboten kann nicht vorschnell auf mangelnden Willen der Jugendlichen oder auf die mangelnde Wirksamkeit von Angeboten zurückgeführt werden.

        Die aktuelle Diskussion um den Fachkräftebedarf verändert die Lage nicht grundsätzlich. Zwar gibt es in bestimmten Ausbildungsbereichen und Regionen einen Angebotsüberschuss. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass junge Menschen im Übergangsbereich bessere Chancen erhalten oder mehr passende Qualifizierungsangebote bekommen. Ein ausbleibendes Matching zwischen jungen Menschen und Ausbildungsangeboten kann nicht vorschnell auf mangelnden Willen der Jugendlichen oder auf die mangelnde Wirksamkeit von Angeboten zurückgeführt werden. Vielmehr spielen regionale Unterschiede, betriebliche Auswahlpraktiken, Attraktivitätsprobleme einzelner Berufe, soziale Erwartungen, Mobilitätsfragen und institutionelle Zugänge eine Rolle. Hier zeigt sich, dass das Matching-Problem sich kaum allein durch eine gesteigerte Effizienz einzelner Angebote lösen lässt (BJK 2025). Der Übergangsbereich ist historisch in einer Zeit entstanden, in der viele junge Menschen wenigen Ausbildungsplätzen gegenüberstanden. Diese Logik ist heute nicht mehr umfassend aktuell, prägt aber weiterhin Strukturen, Zuständigkeiten und Steuerungsvorstellungen.

        Perspektiven für eine erweiterte Wirkungs- und Folgendebatte

        Aus der bisherigen Forschung lässt sich dennoch einiges für die Weiterentwicklung des Übergangsbereichs lernen. Besonders deutlich ist die Bedeutung von Mitwirkung und Beteiligung junger Menschen. Wirkung entsteht nicht nur dadurch, dass Angebote für junge Menschen bereitgestellt werden, sondern auch dadurch, dass sie ausgehend von ihren Lebenslagen beteiligt werden (Lemke u. a. 2024). Zugleich zeigen Forschung und Fachdiskussionen, dass die Verunsicherung junger Menschen häufig durch die fehlende Transparenz der Angebotsstruktur, durch Versäulung im Übergangsbereich und durch eine unzureichende inklusive Öffnung der beruflichen Bildung verstärkt wird (Thielen u. a. 2025).

        Copyright Informationen anzeigen
        Unterstützung am Übergang gelingt, wenn Strukturen gut ineinandergreifen.

        Auch die Verzahnung verschiedener Bereiche der Qualifizierungsstruktur ist noch nicht durchgehend gewährleistet. Zwar wurden Übergänge zwischen unterschiedlichen Angeboten, etwa zwischen Freiwilligendiensten und dem Übergangsbereich, verbessert. Von einer flächendeckend abgestimmten und transparenten Infrastruktur kann aber noch nicht gesprochen werden. Die Wirkung des Übergangsbereichs hängt daher wesentlich davon ab, ob junge Menschen Orientierung erhalten, ob Angebote verständlich und zugänglich sind und ob institutionelle Zuständigkeiten besser miteinander verzahnt werden.

        Vor diesem Hintergrund wäre es problematisch, die aktuelle Debatte auf eine Wirkungskonkurrenz einzelner Angebote zu verengen. Gerade entstandene Modelle sollten nicht vorschnell durch verkürzte Wirkungsüberprüfungen infrage gestellt werden. Zunächst muss geklärt werden, was genau mit Wirkung in der jeweiligen kommunalen Infrastruktur gemeint ist. Ebenso muss bestimmt werden, auf welche Modelle sich die aktuelle Wirkungsdiskussion bezieht. Geht es um kurzfristige Vermittlungsergebnisse? Geht es um Effizienzsteigerung? Geht es um eine andere Qualität der Angebote? Geht es um Teilhabe, Befähigung, Handlungsoptionen der jungen Menschen und langfristige Lebensverläufe? Oder geht es um politische Legitimation und mögliche Einsparungen? Wenn der Übergangsbereich als Infrastruktur sozialer und beruflicher Freiheit verstanden wird, dann braucht es komplexe Langzeitmodelle zur Bemessung von Wirkungen und Folgen. Diese Modelle müssen an die bisherige Forschung anschließen und den strukturellen Bedingungen des Übergangsbereichs gerecht werden.

        Modelle zur Bemessung von Wirkungen und Folgen müssen an die bisherige Forschung anschließen und den strukturellen Bedingungen des Übergangsbereichs gerecht werden.

        Sozialpolitisch muss daher reflektiert werden, in welchem Interesse die aktuelle Wirkungsdebatte geführt wird und welche Folgen sie haben kann. Wenn das Ziel darin besteht, Übergänge junger Menschen zwischen Schule, beruflicher Ausbildung und Erwerbsarbeit transparenter und gerechter zu gestalten, sollte die Forschung der vergangenen Jahre zunächst systematisch aufbereitet werden. Aus ihr lassen sich wichtige Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung des Übergangsbereichs ziehen.

        Übereilt eindeutige Wirkungsnachweise einzufordern, die im Übergangsbereich nur schwer zu erbringen sind, kann dagegen riskant sein. Es könnte dazu führen, dass Angebote eingestellt werden, die angesichts veränderter sozialer und wirtschaftlicher Bedingungen bald wieder benötigt werden. Die Folgekosten einer solchen verkürzten Steuerungslogik wären immens, der vermeintliche Effizienzgewinn nicht vorhanden.

        • 1Aram, E./Knoke-Wentorf, A./Renk, H./Verlage, T./ Wieland, C. (2025): Jugendliche im Übergangssektor - Eine Befragung von Fachkräften. Bertelsmann Stiftung & DKJS: Gütersloh.
        • 2Beicht, U./Eberhard, V. (2013): Ergebnisse empirischer Analysen zum Übergangssystem auf Basis der BIBB-Übergangsstudie 2011. In: Die Deutsche Schule 105 (2013) 1, S. 10-26: Münster.
        • 3Beierling, B./Enggruber, R./Neises, F./Palleit, L./Oehme, A./Schröer, W./Thielen, M./Tillmann, F. (2025): Jugendberufsagenturen als Beitrag zu inklusiver Übergangsgestaltung zwischen Schule und Beruf. BIBB: Bonn.
        • 4BIBB (2025): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2025. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. BIBB: Bonn.
        • 5Braun, F./Reißig, B. (Hrsg.) (2011): Regionales Übergangsmanagement Schule - Berufsausbildung. Handlungsfelder und Erfolgsfaktoren. Deutsches Jugendinstitut: München/Halle.
        • 6Bundesjugendkuratorium (2025): Junge Erwachsene und soziale Mobilität. München und Berlin. bundesjugendkuratorium.de/data/BJK-Stellungnahme-Junge_Erwachsene_soziale_Mobilität-2025_Web.pdf
        • 7Clark, Z. (2025): Jugend als Capability? Der Capabilities Approach als Basis für eine gerechtigkeits- und ungleichheitstheoretische Jugendforschung. 2. Aufl., Weinheim/Basel: Beltz Juventa.
        • 8DMA (2025): Nachwuchspotenzial im Übergangsbereich Schule/Beruf. Ergebnisbericht zur Kurzstudie an die IMPULS-Stiftung. Tübingen.
        • 9Holtmann, A. Ch./Ehlert, M./Menze, L./Solga, H. (2021): Improving Formal Qualifications or Firm Linkages – What Supports Successful School-to-Work Transitions among Low-Achieving School Leavers in Germany? Mannheim https://doi.org/10.1093/esr/jcaa047
        • 10Knoke, A./Wieland, C. (2023): Optimistisch aber systemkritisch – Der Übergang von der Schule in den Beruf im Stimmungsbild junger Menschen. Zentrale Ergebnisse einer repräsentativen forsa-Befragung unter 14- bis 21-Jährigen zum Tag der Bildung 2023. Bertelsmann Stiftung: Gütersloh.
        • 11Kuhnke, R./Skrobanek, J. (2011): Junge Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in berufs- und ausbildungsvorbereitenden Angeboten. Bericht zur Vergleichsuntersuchung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den drei Angeboten: Berufs- und Ausbildungsvorbereitendes Jahr, Produktionsschule und Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen. Deutsches Jugendinstitut: München/Halle.
        • 12Lemke, V./Metzner, K./Oehme, A./Schmidt, K./Schröer, W./Ullrich, S. (2024): Inklusion am Übergang Schule – Beruf. Aus Perspektive junger Menschen Barrieren abbauen und Experimentierräume für alle schaffen – eine Praxisbroschüre. Hildesheim.
        • 13Mast, K. (2026): Würde und Teilhabe ermögliche. In: Neue Gesellschaft. Frankfurter Hefte 73 Jg., Heft 5, S. 22-26.
        • 14Muche, C./Oehme, A./Truschkat, I. (2016). Übergang, Inclusiveness, Region. Eine empirische Untersuchung regionaler Übergangsstrukturen. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.
        • 15Oehme, A. (2025). Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten. Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.
        • 16PHINEO (2026): Förderempfehlungen für Collective Impact am Übergang Schule-Beruf. Policy-Paper. Berlin.
        • 17Reißig, B./Gaupp, N./Hofmann-Lun, I./Lex, T. (2006): Schule - und dann? Schwierige Übergänge von der Schule in die Berufsausbildung. Deutsches Jugendinstitut: München/Halle.
        • 18Thielen, M./Beierling, B./Enggruber, R./Neises, F./Oehme, A./Palleit, L./Schröer, W./Tillmann, F. (2025): Inklusive Berufsorientierung. Expertise. Berlin. www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/broschuere_A4_inklusive-berufsorientierung_2025_web.pdf
        • 19Weinbach, H./Coelen, T./Dollinger, B./Rohrmann, A./Munsch, C. (2017) (Hgsg.): Folgen sozialer Hilfen. Theoretische und empirische Zugänge. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.

        Weitere Informationen

        • DJI: Übergänge im Jugendalter
          Die Abteilung "Übergänge im Jugendalter" des Deutschen Jugendinstituts e.V. (DJI) untersucht die Bedingungen und die Bewältigung von Übergangsprozessen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter. Sie betrachtet hierbei vorrangig Anforderungen im Kontext von Bildungssettings.
        • Uni-Hildesheim: Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
          Das Institut verpflichtet sich einer rechtebasierten Sozialpolitik und der praktischen Ermöglichung von sozialer Gerechtigkeit, dem Abbau sozialer Ungleichheiten und der Verbesserung der sozialen Unterstützungsprozesse insbesondere für junge Menschen.