15.01.2019 | Redaktion | PM Bundesregierung

Medienkompetenz fördern

Medien- und Kommunikationsbericht 2018 der Bundesregierung veröffentlicht

Bessere Medienkompetenz, starker unabhängiger Journalismus und effektiveres Vorgehen gegen strafbare Inhalte - das sind die besten Rezepte gegen Hassreden, Cyber-Mobbing und Desinformation in den Sozialen Netzwerken. So lautet ein Ergebnis des Medien- und Kommunikationsberichts der Bundesregierung 2018. Vor allem Medienkompetenz befähigt Menschen dazu, mit solchen Phänomenen umgehen zu können: "Medienkompetenz ist daher eine Schlüsselkompetenz in unserer digitalen Welt."

Bild: micmacpics | Fotolia

In diesem Bereich wird die Bundesregierung laut Bericht die Unterstützung bestehender Projekte wie zum Beispiel "Vision Kino" fortsetzen, aber auch neue Projekte initiieren, insbesondere zur Stärkung der Nachrichtenkompetenz junger Menschen. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, die den Bericht auch vorlegte, erarbeitet derzeit entsprechende Förderkonzepte.

Der Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung hat drei Schwerpunktthemen. Neben dem Vorgehen gegen Hassreden, Cyber-Mobbing und Desinformation geht es um die Sicherung des Zugangs der Bürgerinnen und Bürger zu öffentlicher Kommunikation als Voraussetzung für eine freie Meinungsbildung. Grundvoraussetzung hierfür ist ein vielfältiges Medienangebot. Hier will die Bundesregierung mit einem passenden wettbewerbsrechtlichen Umfeld noch stärkere Anreize setzen. Zugleich müssen Soziale Netzwerke und Plattformen stärker in die Verantwortung genommen werden.

Dritter Schwerpunkt des Berichts ist die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seiner Medienangebote. Angesichts des Informationsüberflusses der heutigen Medienwelt kommt - so der Bericht - den Öffentlich-Rechtlichen neben der inhaltlichen Grundversorgung verstärkt die Aufgabe der Vermittlung und Orientierung zu.

 
 
 

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