Inklusion in der beruflichen Bildung

Neue Ausgabe der GEW-Zeitschrift "Die Deutsche Schule"

Die neue Ausgabe der Zeitschrift "Die Deutsche Schule" der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) widmet sich dem Thema der Übergänge von der Schule in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und fokussiert dabei auf junge Menschen, die infolge von Behinderungen, Beeinträchtigungen oder auch sozialen Benachteiligungen mit besonderen strukturellen Hürden konfrontiert sind. Frank Neises von der Fachstelle überaus beschäftigt sich darin mit der inklusiven Gestaltung des Übergangs Schule-Beruf durch Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen.

Bild: David Pereiras/Adobe Stock

Die Beiträge des Heftes reflektieren den aktuellen Wissensstand wie auch die Datenlage in Bezug auf die Übergänge junger Menschen mit Behinderungen oder anderweitigen Benachteiligungen und nehmen relevante Akteurinnen und Akteure sowie politische Maßnahmen im Schul- und Ausbildungssystem in den Blick, die zum Ziel haben, Übergänge in die Ausbildung zu fördern. So befasst sich Jonna M. Blanck mit den Übergängen junger Menschen mit Behinderungen von der Schule in die Berufsausbildung, Ruth Enggruber beleuchtet die inklusive Berufsausbildung im Verständnis der UN-Behindertenrechtskonvention und Frank Neises nimmt die inklusive Gestaltung des Übergangs Schule-Beruf durch die Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen in den Blick.

Die Datenlage zu Menschen mit Behinderungen am Übergang Schule–Beruf beschreiben Nancy Reims und Sabrina Weller; Christian Reintjes, Sven Thiersch, Grit im Brahm, Till-Sebastian Idel und Dorthe Behrens beschäftigen sich in ihrem Beitrag mit den digitalen Lebenswelten Jugendlicher als Schlüsselproblem. Gudrun Wansing, Lea Mattern und Tonia Rambausek-Haß befassen sich mit dem Budget für Ausbildung, das die berufliche Ausbildung von Menschen mit Behinderungen fördert – als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen.

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