11.08.2026 | Redaktion | IAB
Erwerbsbeteiligung junger Menschen gestiegen
Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Die Erwerbsbeteiligung der 20- bis 24-Jährigen ist zwischen 2015 und 2025 um 7,1 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent gestiegen. Eine Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) widerlegt mit dieser Feststellung gängige Klischees von mangelndem Engagement der so genannten „Generation Z“. Vielmehr hat die Erwerbsbeteiligung auch in den letzten Jahren trotz Wirtschaftskrise nochmal deutlich zugelegt. Die jungen Menschen arbeiten überproportional häufig in der Gastronomie und im Einzelhandel.

Aleksandrs Muiznieks | Adobe Stock

Besonders deutlich stieg die Erwerbsbeteiligung unter Studierenden. Die Jobs der 20- bis 24-Jährigen verteilen sich ähnlich wie bei den 25- bis 64-Jährigen auf viele Berufe, ihre Beschäftigung geht über typisches Jobben weit hinaus.. Allerdings arbeiten die Jüngeren deutlich häufiger als die Älteren in Handelsberufen und in Lebensmittel- und Gastgewerbeberufen (+3,4 bzw. +4,4 Prozentpunkte). Der Anteil der in diesen Berufen Beschäftigten beläuft sich bei ihnen auf jeweils über 17 Prozent. Er liegt damit weit über den entsprechenden Werten für Beschäftigte zwischen 25 und 64 Jahren.