07.06.2019 | Redaktion | BIBB

Hermann-Schmidt-Preis 2019

Wettbewerbsthema: Frauen für die duale MINT-Ausbildung gewinnen

Mit dem Hermann-Schmidt-Preis für innovative Berufsbildung werden im Jahr 2019 gezielt Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die innovative Konzepte und Modelle zur Gewinnung und Förderung von Frauen in dualer Ausbildung in MINT-Berufen entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben.

Bild:  auremar | Adobe Stock

Zahlreiche Initiativen engagieren sich seit vielen Jahren dafür, Mädchen und jungen Frauen die sogenannten MINT-Berufe näherzubringen. Gemeint sind damit Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mit dem Hermann-Schmidt-Preis für innovative Berufsbildung werden deshalb im Jahr 2019 gezielt Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die innovative Konzepte und Modelle zur Gewinnung und Förderung von Frauen in dualer Ausbildung in MINT-Berufen entwickelt und erfolgreich umgesetzt haben. Der Wettbewerb findet bereits zum 23. Mal statt.

Die neuesten Daten des Nationalen MINT-Forums zeigen, wie dringend der MINT-Arbeitsmarkt Fachkräfte benötigt. Laut MINT-Frühjahrsreport 2019 verbleibt die Arbeitskräftelücke mit mehr als 300.000 fehlenden Beschäftigten weiterhin auf hohem Niveau. Gleichzeitig blieben im vergangenen Jahr mehr als 11.000 Ausbildungsplätze in MINT-Berufen unbesetzt. Doch trotz allen Engagements und aller Erfolge verläuft die Entwicklung auf zwei Ebenen: Während der Anteil von Studienanfängerinnen insbesondere in den technischen Fächern sowie in Physik und Informatik zum Teil überproportional angestiegen ist, hat sich der Anteil von Frauen in den dualen MINT-Berufen in den letzten Jahren insgesamt kaum verändert.

Initiativen oder Projekte, die zur Attraktivitätssteigerung der dualen MINT-Ausbildung für Mädchen und junge Frauen beigetragen, verdienen eine Auszeichnung. Eine Bewerbung kann dazu beitragen, das Engagement auch für andere sichtbar und nutzbar zu machen.

 

Am 22. Juli ist Einsendeschluss

Der Hermann-Schmidt-Preis 2019 wird durch den Verein "Innovative Berufsbildung e.V." vergeben, der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und dem W. Bertelsmann Verlag (wbv) getragen wird. Er ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury. Die Jury kann auch bis zu drei weitere Wettbewerbsbeiträge mit einem Sonderpreis auszeichnen, der jeweils mit 1.000 Euro dotiert ist. Die Preisverleihung findet auf einer Fachveranstaltung im Herbst 2019 statt. Über die Preisverleihung wird berichtet, und die besten Projekte werden öffentlich vorgestellt.

Antragsberechtigt sind Betriebe, berufliche Schulen und berufliche Bildungseinrichtungen in Kooperation mit Betrieben und/oder beruflichen Schulen. Die Bewerbungsunterlagen, einschließlich der Erklärung mit der rechtsverbindlichen Unterschrift, müssen bis zum 22. Juli 2019 bei der Geschäftsstelle des Vereins eingegangen sein.

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