05.09.2018 | Redaktion

Geflüchtete für Ausbildung gewinnen

Neue Arbeitshilfe der Servicestelle KAUSA im Programm JOBSTARTER

Eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen, erscheint als ein geeignetes, wenn nicht sogar das geeignetste Mittel der Integration und wirkt darüber hinaus einem drohenden Fachkräftemangel entgegen. Doch unzureichende Kenntnisse des dualen Ausbildungssystems, fehlende Nachweise erworbener Kompetenzen und viele andere Probleme müssen zuvor überwunden werden, um überhaupt auf diesen Weg zu gelangen. Eine neue Arbeitshilfe von JOBSTARTER zeigt, wie das Beratungspersonal junge Geflüchtete auf dem Weg in die Ausbildung unterstützen kann.

Bild: Jürgen H. Krause / JOBSTARTER

In der Broschüre geht es um drei Themenkreise: "Motivieren: Vorteile der dualen Ausbildung", "Informieren: Darstellung des dualen Ausbildungssystems" und "Unterstützen: Wege in die Ausbildung". Dazu stellt sie jeweils anschauliche Praxisbeispiele vor - so zum Beispiel bei der Frage, wie Beraterinnen und Berater Geflüchtete bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützen können, ein Bewerbungsprofil in leichter Sprache, mit dem die individuellen Voraussetzungen der jungen Menschen erfasst werden können. Jedes Kapitel schließt mit einer Checkliste für das Beratungsgespräch, welche die relevanten Themen noch einmal übersichtlich zusammenfasst.

Die Arbeitshilfe basiert auf den Empfehlungen des Facharbeitskreises "Erstinformation und Sensibilisierung nicht mehr schulpflichtiger Geflüchteter über Möglichkeiten und Perspektiven der dualen Ausbildung" und präsentiert die wichtigsten Erkenntnisse der KAUSA Servicestellen in Bonn, Gießen, Hagen und Hamburg. KAUSA ist ein zentraler Bestandteil des durch das Bildungsministerium geförderten Programms JOBSTARTER und hat die Ziele, Selbstständige mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung zu gewinnen, die Ausbildungsbeteiligung von jungen Migranten und Flüchtlingen zu erhöhen sowie Eltern über die berufliche Ausbildung zu informieren.

 
 
 

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