In den Filmen werden Situationen aus der Ausbildung junger Menschen mit Migrationshintergrund gezeigt, die betriebliche Ausbilderinnen und Ausbilder in Interviews als für sie schwierig beschreiben. Die Clips thematisieren sowohl sprachliche Aspekte der Vermittlung beruflicher Handlungskompetenz als auch Verhaltensweisen, die auf kulturelle Wertvorstellungen verweisen können. Dies geschieht mit dem Ziel, sowohl die Perspektive des Bildungspersonals als auch die der Auszubildenden einzunehmen und unterschiedliche Reaktionen darzustellen. In einer "Innenwelt" schildern die Beteiligten ihre Sicht der Dinge. Weder die Situationen noch die Berufe, die dabei gezeigt werden, erheben den Anspruch auf Repräsentativität, und es ist auch nicht beabsichtigt, allgemein gültige "Lösungen" zu zeigen. Denn wie ein Konflikt erlebt und auf welche Weise er ausgetragen und gelöst werden kann, ist je nach betrieblichem und persönlichen Rahmenbedingungen unterschiedlich. Ziel der filmischen Darstellung ist es vielmehr, an persönliche Erfahrungen der Betrachtenden anzuknüpfen und zur Reflektion eigner Denk- und Verhaltensgewohnheiten anzuregen.