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Die Initiative Bildungsketten

Von der Schule in den Beruf: Die Initiative Bildungsketten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Jugendliche dabei, ihren Schulabschluss zu schaffen, einen Ausbildungsplatz zu finden und den Berufsabschluss zu erreichen. überaus stärkt die Netzwerkarbeit der Bildungsketten-Akteure.

Der Fachkräftebedarf in deutschen Unternehmen ist akut. Viele junge Menschen, die Haupt- und Förderschulen besuchen, schaffen nicht den unmittelbaren Übergang in eine Ausbildung. Unternehmen führen häufig mangelnde Ausbildungsreife und zu wenig berufliche Orientierung als Gründe hierfür an. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler haben kein berufliches Ziel vor Augen, auf das sie konkret hinarbeiten können.

Förderprogramme verzahnen

Die BMBF-Initiative Bildungsketten hat sich daher ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Haupt- und Förderschüler werden schon während ihrer Schulzeit so unterstützt, dass sie den Schulabschluss schaffen, eine Ausbildung finden und auch den Berufsabschluss erreichen. Eine präventive Förderung soll aufwändige Zeiten in Übergangsangeboten zwischen Schule und Ausbildung vermeiden.

Bereits ab der 7. Klasse setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Kompetenzen und beruflichen Perspektiven auseinander - durch Potenzialanalysen, intensive berufliche Orientierungsmaßnahmen und ein individuelles Coaching. Die Initiative Bildungsketten schafft an über 1.000 Schulen einen neuen konzeptionellen Rahmen, sie verzahnt neue Förderinstrumente mit bereits bestehenden Förderprogrammen. Zahlreiche unterschiedliche Akteure in Bund und Ländern übernehmen Verantwortung für die berufliche Zukunft junger Menschen.

Mit "überaus" alle Akteure stärker vernetzen

Die Bildungsketten-Akteure - darunter Berufseinstiegsbegleiter, Pädagogen, Berufsberater und Ausbilder - pflegen bereits eine intensive Netzwerkarbeit. Den Anstoß gab der Auftaktkongress im Mai 2011 in Berlin. Auf regionalen Konferenzen in acht deutschen Städten geht der Dialog weiter.

"überaus" wird den fachlichen Austausch dauerhaft stärken, das Netzwerk festigen und Arbeitsprozesse erleichtern. Denn die Bildungsketten-Akteure können in moderierten Online-Fachgruppen eigene Schwerpunkte setzen, sich an Diskussionen beteiligen und Themen weiterentwickeln - zu jeder Zeit und von jedem Ort aus. Auch als Plattform für die praktische Arbeit mit Jugendlichen bietet ueberaus.de die Vorteile digitaler Medien: Lerngruppen lassen sich online organisieren und leiten; zudem stehen interaktive Lernspiele und multimediale Lernangebote für die tägliche Förderpraxis zur Verfügung.

Internetadresse

  • www.bildungsketten.de
    Im Mittelpunkt der Bildungsketten-Initiative stehen eine präventive Förderung sowie eine Berufsorientierung und Begleitung, die bereits während der Schulzeit ansetzen.

Mehr dazu bei überaus

Zuletzt aktualisiert am 27.07.2016nach oben

 
 
 

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