Inhaltliche Abgrenzung der dargestellten Förderprogramme und -initiativen

Die Landschaft an Fördermaßnahmen im Bereich Übergang Schule - Beruf ist sehr umfangreich und heterogen. Was ein „Förderprogramm“ ausmacht, ist nicht eindeutig definiert. Um innerhalb des hier präsentierten Datenbestands ein Mindestmaß an Einheitlichkeit zu gewährleisten, wurde der Umfang der darzustellenden Programme folgendermaßen inhaltlich abgegrenzt:

Welche Fördermaßnahmen sind in der Datenbank dargestellt?

  • Es werden gezielt die Handlungsfelder Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Übergänge, Berufsausbildung und Nachqualifizierung betrachtet.
  • Erfasst werden Programme und Initiativen zur Förderung von Projekten, Maßnahmen oder neuen Strukturen im Bereich Übergang Schule - Beruf.
  • Dargestellt werden Programme der politischen Fördergeber aus Bund und Ländern (Ministerien).
  • Das übergeordnete Ziel aller dargestellten Förderaktivitäten ist die Schaffung von förderlichen Bedingungen, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Aufnahme und den Abschluss einer Berufsausbildung ermöglichen, bzw. der Abbau von Hemmnissen, die dieses Ziel gefährden. Die Ansätze und unmittelbaren Adressaten der Maßnahmen können dabei sehr unterschiedlich sein und reichen von Entwicklungsprojekten über Fortbildungsangebote für Lehr- und Ausbildungspersonal bis hin zu individuellen Begleitungen der jungen Menschen.
  • Die Programme oder Initiativen müssen weitestgehend flächendeckend im jeweiligen Bundesland angeboten werden (keine regional stark begrenzten Einzelprojekte).

Welche Fördermaßnahmen sind  nicht   in der Datenbank dargestellt?

  • Die Darstellungsebene sind die übergeordneten Programme. Die in ihrem Rahmen realisierten Einzelprojekte werden im Datenbestand nicht einzeln berücksichtigt.
  • Nicht dargestellt werden die gesetzlichen Regelinstrumente, bspw. im Rahmen des SGB, die in der Zuständigkeit der Bundesagentur für Arbeit liegen.
  • Ebenfalls nicht berücksichtigt werden Bildungsgänge der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen.
  • Nicht aufgenommen werden steuerliche Hilfen.
  • Wie die oben erwähnten Handlungsfelder schon verdeutlichen, werden keine Förderprogramme der beruflichen Weiterbildung erfasst.
  • Da der Fokus auf politischen Fördergebern aus Bund und Ländern liegt, werden keine Förderprogramme einzelner Kommunen dargestellt, ebenso keine von Stiftungen, Branchenverbänden, Sozialpartner-Vereinigungen etc.
  • Programme im Bereich der Jugend- und Sozialarbeit werden nur berücksichtigt, wenn sie einen direkten Bezug zu den erwähnten Handlungsfeldern aufweisen.
    Auch Programme im Bereich Arbeitsförderung, die der beruflichen Qualifizierung dienen, werden nicht berücksichtigt, wenn sich die Qualifizierungsmaßnahmen vorwiegend an Erwachsene bzw. ältere Personen – also ohne den primären Fokus auf Ausbildung – richten.
  • Nicht berücksichtigt werden außerdem Programme im Bereich der Investitions- bzw. Regionalförderung. In dem Bereich ist die Sicherung oder Schaffung von Arbeits- oder Ausbildungsplätzen zwar teilweise eine Fördervoraussetzung, nicht jedoch der grundsätzliche Förderzweck.

Sollten Sie beim Durchsuchen unserer Datenbank Programme vermissen oder Ihnen fehlerhafte Darstellungen auffallen, sind wir Ihnen für einen Hinweis sehr dankbar, damit wir unseren Datenbestand immer weiter vervollständigen können!

Übersichten anderer Institutionen zu Förderprogrammen

Auch andere Institutionen bieten hilfreiche Übersichten über Förderprogramme an. Inhaltliche Definition eines Förderprogramms, thematischer Fokus oder regionale Abgrenzungen sind dem jeweiligen Anliegen der verschiedenen Angebote angepasst. Die Darstellungen sind von daher sehr unterschiedlich und selbstverständlich weder deckungsgleich noch überschneidungsfrei zueinander. Auf einige dieser Übersichten möchten wir gerne hinweisen:

 
 
 

Ansprechpartnerin

Wenn Sie Fragen oder Hinweise zur Datenbank haben, wenden Sie sich an Heike Zinnen von der Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf.

 

Regelinstrumente des Bundes und schulische Bildungsgänge der Länder

Neben den meist zeitlich befristeten Förderprogrammen und -initiativen gibt es für den Übergangsbereich die dauerhaft gesetzlich geregelten Instrumente im Rahmen des SGB, die von der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt werden, sowie eine Reihe von schulischen Bildungsgängen der Bundesländer.