Ausbildungsvorbereitung für schulpflichtige Jugendliche an Produktionsschulen

Fördergebiet

Hamburg

Zuständiges Ministerium

Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSB) der Freien und Hansestadt Hamburg

Laufzeit

unbefristet

Link zum Internetauftritt

https://www.uebergangschuleberuf.de/berufsausbildungsvorbereitung/berufsausbildungsvorbereitung-in-hamburg/

Handlungsfeld(er)

Berufsvorbereitung

Was wird angeboten?

Begleitung/Coaching
Beratung
Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien
Nachhilfe/Stützunterricht
Qualifizierung/Unterweisung/produktionsorientiertes Lernen
Training/Kurse
Vermittlung in Ausbildung und Beschäftigung

An wen richtet sich das Angebot?

Institutionen - Außerschulische Bildungseinrichtungen
Jugendliche/junge Erwachsene
Lernbeeinträchtigte Personen
Sozial benachteiligte Personen
Schülerinnen und Schüler

Welches Anliegen verfolgt die Maßnahme?

Ausbildung vorbereiten
Basisqualifikationen vermitteln
Berufspraxis simulieren und üben
Berufswahlprozess begleiten
Inklusion fördern und umsetzen
Kompetenzen und Potenziale feststellen
Mobilität fördern
Praktika begleiten, Betriebsnähe fördern
Teilqualifikationen/Module anbieten
Übergänge in Arbeit und Beschäftigung sichern
Übergänge managen, Matchingprozesse stärken
Zusatzqualifikationen vermitteln

 

Beschreibung


Die Ausbildungsvorbereitung an Produktionsschulen stellt ein alternatives Bildungsangebot zur dualisierten Ausbildungsvorbereitung (AvDual) dar. Die Hamburger Produktionsschulen wurden auf Basis eines Parlamentsbeschlusses im Jahr 2009 eingerichtet. Sie sind keine Schulen im Sinne des Hamburger Schulgesetzes, sondern Einrichtungen, die von Bildungsträgern in freier Trägerschaft betrieben werden. Die Verknüpfung der Lernprozesse über marktorientierte Produktions- und Dienstleistungsprozesse in betriebsähnlichen Strukturen ermöglichen die Vermittlung grundlegender beruflicher Fertigkeiten und Verhaltensweisen, die für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder einer Erwerbstätigkeit notwendig sind. Der Erwerb und die Entwicklung von sozialen, personalen und weiteren ausbildungsrelevanten/berufsbezogenen Kompetenzen (zertifiziert durch ausbildungs- und berufsbezogene Teilqualifizierungen, Qualifizierungsbausteine u. a.) stehen im Vordergrund. Betriebliche Praktika gehören verbindlich zur Übergangsgestaltung. Die Vorbereitung auf die externe Prüfung zum nachträglichen Erwerb des ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses (so die Bezeichnung in Hamburg für den Hauptschulabschluss) ist eine Option für Produktionsschülerinnen und -schüler mit entsprechender Motivation und Einsatzbereitschaft.

Ausführliche Informationen zu den Standorten, Profilen und Plätzen der sieben Hamburger Produktionsschulen sind unter www.ichblickdurch.de abrufbar.