BIBB Ein Fachportal des Bundesinstituts für Berufsbildung
überaus Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf
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 Ausgabe 2/2017 | 22. Februar 2017Zahl der Leserinnen und Leser: 13.126 
 

Liebe Leserinnen und Leser,


kennen Sie Qualifizierungsbausteine? Qualifizierungsbausteine sind inhaltlich und zeitlich abgegrenzte Lerneinheiten in der Berufsausbildungsvorbereitung. Sie beschreiben Kompetenzen, über die man verfügt, wenn ein Baustein erfolgreich abgeschlossen worden ist. Auf unserem Portal überaus.de finden Sie eine Datenbank mit Qualifizierungsbausteinen, die von Bildungsträgern entwickelt und von einer Kammer bestätigt worden sind. Wir freuen uns, wenn Sie zur Aktualität dieser Datenbank beitragen, indem Sie uns Ihre neu entwickelten und bestätigten Bausteine melden. Unsere Ansprechpartnerin zum Thema Qualifizierungsbausteine ist Heike Zinnen (zinnen(at)bibb.de). Zu den Qualifizierungsbausteinen stellen wir Ihnen auch noch einen Erklärfilm vor, auf den wir durch die Akademie Himmelreich in Kirchzarten aufmerksam geworden sind. Und als Drittes und Letztes zu diesem Thema berichten wir über die Gründung eines Netzwerks, das die Qualifizierung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen mit Hilfe von Bausteinen befördern soll.

An dieser Stelle ist ein Wortspiel natürlich unvermeidlich, und deshalb sind die Qualifizierungsbausteine nur ein kleiner Teil des Gebäudes, das unseren heutigen Newsletter ausmacht. Wir laden Sie ein, sich auch mit unseren Meldungen und Empfehlungen für die Praxis zu beschäftigen und wünschen Ihnen eine aufbauende Lektüre.

Ihre überaus-Redaktion

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Aus dem BIBB

 
 
 

Video-Interviews mit Experten zu "Teilhabe und Inklusion"
Diskussionspapier zur beruflichen Bildung im Handwerk
Neues Onlineportal zum demografischen Wandel
Dokumentation der Auftaktveranstaltung "Dekade für Alphabetisierung"

 
 

Meldungen

 
 
 

Assistierte Ausbildung: Vorschläge zur Weiterentwicklung
Förderbekanntmachung: Inklusion durch digitale Medien
Kinder- und Jugendhilfe: 15. Bericht der Bundesregierung
Qualifizierungsbausteine: Netzwerkgründung in Baden-Württemberg
Inklusion: Zweiter Teilhabebericht erschienen
Flüchtlinge: Mehr Angebote von den Jugendmigrationsdiensten
Arbeitsmarkt: Prognosen des IAB bis zum Jahr 2060

 
 

Für die Praxis

 
 
 

E-Learning-Grundkurs: "Gender und Vielfalt kennenlernen"
Erklärfilm: Was sind Qualifizierungsbausteine?
Broschüre: Arbeit und Behinderung - Übergänge in den Arbeitsmarkt
Werkzeugbox: Jugendbeteiligung und Gestaltung von Übergängen
Studie: Schnell und erfolgreich Deutsch lernen - wie geht das?
Zeitschrift: Unterstützung für die Berufsorientierung von jungen Geflüchteten
Arbeitshilfe: Ausbildungsduldung nach § 60a Abs. 2 S. 4 ff.

 
 

Veranstaltungen

 
 
 

08.03.17 Inklusive Zugänge in Ausbildung und Beschäftigung
23.03.17 Gute Praxis AusbildungsQualität
28.03.17 - 30.03.17 Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag
29.03.17 Digitale Medien - eine Chance für die berufliche Inklusion?!
07.04.17 Netzwerkgründung Qualifizierungsbausteine

 
Aus dem BIBBnach oben
 

überaus

 
 

Video-Interviews mit Experten zu "Teilhabe und Inklusion"

 
 

Im November 2016 fand in Hamburg die Tagung "Teilhabe und Inklusion im Übergang von der Schule in den Beruf" statt. Von einigen der beteiligten Experten zeigen wir Video-Interviews mit Statements zu verschiedenen Aspekten von Inklusion und Teilhabe. Zu Wort kommen Dörte Maack, Matthias von Saldern, Stefan Doose und Annetraud Grote.

zu den Video-Interviews

 
 

BIBB

 
 

Diskussionspapier zur beruflichen Bildung im Handwerk

 
 

Ein neues Diskussionspapier gibt einen Überblick über die Entwicklung von Ausbildung und Beschäftigung im Handwerk und beleuchtet Herausforderungen sowie Ansatzpunkte zur Steigerung der Attraktivität der beruflichen Bildung. Das Handwerk ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Die duale Berufsausbildung hat hierbei eine besondere Bedeutung zur Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs. Die demografische Entwicklung, der Trend zur Höherqualifizierung, aber auch technische Veränderungen, die sich mit den Schlagwörtern "Digitalisierung 4.0" beziehungsweise "Wirtschaft 4.0" zusammenfassen lassen, stellen nicht nur das Handwerk vor besondere Herausforderungen. Verbunden ist dies mit der Frage, ob und wie es auch in Zukunft gelingt, den eigenen Fachkräftebedarf zu decken.
Wissenschaftliches Diskussionspapier: Berufliche Bildung im Handwerk

 
 

BIBB

 
 

Neues Onlineportal zum demografischen Wandel

 
 

Sechs Ressortforschungseinrichtungen des Bundes, darunter das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), bieten ab sofort das gemeinsame Internetportal demowanda.de an. Das Demographieportal gibt einen Überblick über Entwicklungen in verschiedenen Lebensbereichen, die die Arbeitswelt beeinflussen. Das unter Leitung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gebündelte ressortübergreifende Fachwissen ermöglicht erstmals einen derart umfassenden Blick auf Entwicklungen in Deutschland, die für eine alters- und alternsgerechte Gestaltung der Arbeitswelt von Bedeutung sind.

 
 

Koordinierungsstelle Dekade für Alphabetisierung

 
 

Dokumentation der Auftaktveranstaltung

 
 

Am 28./29. November 2016 kamen über 200 Expertinnen und Experten aus Politik und Gesellschaft zur Auftaktveranstaltung der „Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung“  zusammen. Die Dokumentation dieser Veranstaltung bietet nicht nur einen Rückblick und die Zusammenfassung der Ergebnisse, sie enthält auch einen Ausblick auf die Arbeit der kommenden Jahre. Zu den Aufgaben gehört zum Beispiel die Verankerung der Alphabetisierung und Grundbildung als Querschnittsthema öffentlicher Verwaltungen in Bund, Ländern und Kommunen. Eine stärkere Sensibilisierung von Verwaltungsbereichen soll ein ressortübergreifend abgestimmtes Vorgehen sowie die Aufnahme von Alphabetisierung und Grundbildung als Querschnittsziele in Förderprogrammen anderer Bereiche ermöglichen. Als größte Herausforderung wird jedoch die Ansprache und Gewinnung von Lernenden genannt. Bei der Entwicklung und Umsetzung von Anspracheformen sollten Lernende mit einbezogen werden.
Dekade für Alphabetisierung: Auftaktveranstaltung

 
Meldungennach oben
 

Assistierte Ausbildung

 
 

Vorschläge zur Weiterentwicklung

 
 

Individuellere und flexiblere Fördermöglichkeiten im Rahmen der Assistierten Ausbildung (AsA) fordert der Paritätische Gesamtverband in einem neuen Positionspapier. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit dem baden-württembergischen Projekt carpo entwickelte der Verband ein erweitertes Anforderungsprofil der AsA. Diese soll zu einem sozialpädagogischen Begleitinstrument weiterentwickelt werden, das für alle Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf und für alle Ausbildungsberufe offen ist. Die Autorinnen und Autoren plädieren für ein ganzheitlicheres und umfassenderes Konzept der AsA: offen für alle Jugendlichen, also etwa auch für Geflüchtete, und ebenso für vollzeitschulische Berufsausbildungen, Werker-Ausbildungen und zweijährige Ausbildungen an Berufsfachschulen.
Der Paritätische: Positionspapier zur Weiterentwicklung der AsA (PDF)

 
 

Förderbekanntmachung

 
 

Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung

 
 

Um digitale Medien zum Zweck der Integration behinderter Menschen verstärkt in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu implementieren, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innovative Umsetzungsszenarien für die Praxis. In der Begründung heißt es: "Digitale Medien können dazu beitragen, individuelle Bildungspotenziale zu erschließen und vorhandene Qualifikationen mit Blick auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes auszubauen. Die Verbindung beruflicher Aus- und Weiterbildung mit der Nutzung digitaler Medien für Bildungsprozesse bietet erhebliche Potenziale, um Menschen mit Behinderungen in ihren Bestrebungen nach einer selbstbestimmten und selbstständigen Teilhabe am Arbeitsmarkt zu qualifizieren und zu befähigen. Digitale Medien erweitern das Kompetenzprofil und eröffnen Partizipationsmöglichkeiten in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht."
BMBF: Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung

 
 

Kinder- und Jugendhilfe

 
 

15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung

 
 

Der aktuelle Kinder- und Jugendbericht zeichnet ein Bild der Lebenslagen und des Alltagshandelns von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Er untersucht die Rahmenbedingungen des Aufwachsens sowie Einflüsse von Digitalisierung, demografischer Entwicklung und Globalisierung und analysiert alterstypische Problemlagen. Außerdem sind erstmals auch Sichtweisen junger Menschen unmittelbar in den Bericht eingeflossen. Den Zielgruppen der Jugendsozialarbeit schenkt der Bericht viel Aufmerksamkeit und beschreibt detailliert zahlreiche Problemlagen. Als Kernherausforderung werden die drei Begriffe Qualifizierung, Selbstoptimierung und Verselbständigung genannt. Damit soll eine "eigenständige Jugendpolitik" verbunden werden, die gezielt erfolgreiche Übergänge und soziale Integration in den Blick nimmt.
BMFSFJ: 15. Kinder- und Jugendbericht (PDF)
BMFSFJ: Jugend ermöglichen! (PDF)

 
 

Qualifizierungsbausteine

 
 

Netzwerkgründung in Baden-Württemberg

 
 

In einem Kooperationsprojekt haben die Einrichtungen Hofgut Himmelreich und die Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten (GWW) in Baden-Württemberg Modelle zur Qualifizierung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung entwickelt. Kernstück der Qualifizierung ist der Einsatz von Qualifizierungsbausteinen, in sich abgeschlossenen Lerneinheiten zum Erwerb konkreter berufspraktischer Fertigkeiten. In einem Leitfaden informieren die Projektpartner über die wesentlichen Schritte, die bei der Entwicklung von Qualifizierungsbausteinen zu beachten sind. Was als Modell begann, soll nun landesweit in Baden-Württemberg vernetzt werden. Andere Akteure, die sich mit der Qualifizierung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen befassen, sind eingeladen zur Kick-off-Veranstaltung am 7. April 2017 in Stuttgart.
GWW / Hofgut Himmelreich: Berufskarrieren neu denken (PDF)

 
 

Inklusion

 
 

Zweiter Teilhabebericht der Bundesregierung erschienen

 
 

Das Bundeskabinett hat im Januar den zweiten Teilhabebericht über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen verabschiedet. Der Bericht macht deutlich, dass es neben erkennbaren Fortschritten auch weiterhin Nachholbedarf in wichtigen Lebensbereichen gibt. Ein Beispiel: Während der Anteil der inklusiv betreuten Kinder im Vorschulalter mittlerweile bei 91 Prozent liegt, werden immer noch deutlich mehr Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Förderschulen (66 Prozent) als an Regelschulen (34 Prozent) unterrichtet. Im Jahr 2014 verließen 71 Prozent der Schülerinnen und Schüler an Förderschulen diese ohne Hauptschulabschluss. Das geringe schulische Qualifikationsniveau stellt nach wie vor eine große Hürde beim Übergang von der Schule in den Beruf dar. Bemerkenswert ist, dass bislang keine repräsentativen Daten darüber vorliegen, wie sich Übergänge zwischen Schule und Ausbildung bei Menschen mit Beeinträchtigungen gestalten.
BMAS: Teilhabebericht der Bundesregierung

 
 

Flüchtlinge

 
 

Mehr Angebote von den Jugendmigrationsdiensten

 
 

Künftig sollen an allen Standorten der Jugendmigrationsdienste junge Flüchtlinge, die rechtmäßig oder mit Duldung in Deutschland leben, beraten und begleitet werden. Dies meldete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Bislang waren während einer Modellphase  an 24 Standorten rund 3.600 junge Menschen betreut worden. Die dabei  gemachten guten Erfahrungen sollen bereits vor Ablauf der Modellphase Ende 2017 zur Einbeziehung aller Jugendmigrationsdienste führen. Insgesamt fördert das BMFSFJ  bundesweit mehr als 450 Jugendmigrationsdienste (JMD) in Trägerschaft der Bundesarbeitsgemeinschaften Katholische und Evangelische Jugendsozialarbeit, des Internationalen Bundes und der Arbeiterwohlfahrt.
BMFSFJ: Mehr Angebote für junge Flüchtlinge

 
 

Arbeitsmarkt

 
 

Prognosen des IAB bis zum Jahr 2060

 
 

Liegt die jährliche Nettozuwanderung in den nächsten Jahrzehnten mit rund 200.000 im Bereich des langjährigen Durchschnitts in Deutschland, würde das Arbeitskräfteangebot vom heutigen Stand mit rund 46 Millionen bis zum Jahr 2060 auf unter 40 Millionen sinken. Die voraussichtlich weiter steigende Erwerbsbeteiligung der Frauen und der Älteren ist dabei schon berücksichtigt. Um das Arbeitskräfteangebot bis 2060 auf dem heutigen Niveau zu halten, wäre eine jährliche Nettozuwanderung von 400.000 Personen erforderlich. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
IAB-Kurzbericht 6/2017 (PDF)

 
Für die Praxisnach oben
 

E-Learning-Grundkurs

 
 

"Gender und Vielfalt kennenlernen"

 
 

Die Fachstelle Gender NRW bietet auf ihrem Online-Portal "Gender_Login" einen kostenfreien Selbstlernkurs rund um Gender und Diversität. Ziel des Grundkurses ist es, einen Überblick über die Themen anzubieten und Interessierte dafür zu sensibilisieren. Diverse Übungen laden zur Selbstreflexion als auch zu einem Perspektivwechsel ein. Am Ende kann ein kleiner Wissenstest absolviert und eine Teilnahmebescheinigung erworben werden. Um den Kurs durcharbeiten zu können, müssen Sie sich anmelden. Das E-Learning-Projekt ist gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
www.gender-login.de

 
 

Erklärfilm

 
 

Was sind Qualifizierungsbausteine?

 
 

Qualifizierungsbausteine werden in der Berufsvorbereitung eingesetzt. Was ein Qualifizierungsbaustein ist, wie er aufgebaut ist und wie er durchgeführt wird, erklärt anschaulich ein Kurzfilm auf YouTube. Das Video ist im Rahmen des Projekts „Chancen durch Vielfalt – Neue Perspektiven der beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg“ entstanden. Produziert wurde er von der Akademie Himmelreich in Kirchzarten und der Campus Mensch GWW in Sindelfingen. Das Projekt wurde gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.
Youtube: Erklärfilm zu Qualifizierungsbausteinen
Youtube: Kurzfilm "Vom Himmelreich ins Paradies"

 
 

Broschüre

 
 

Arbeit und Behinderung – Übergänge in den Arbeitsmarkt

 
 

Der Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in den Arbeitsmarkt gelingt zurzeit nur wenigen Menschen mit Behinderung. Dies liegt sicher auch an einem immer noch geringen Bekanntheitsgrad der bereits vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten. Ziel einer neuen Broschüre der AWO ist es, verschiedene Wege aufzuzeigen, wie der Übergang von der Werkstatt in einen Betrieb des Arbeitsmarktes organisiert werden kann und welche rechtlichen Rahmenbedingungen dafür zur Verfügung stehen. Dabei werden sowohl sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse als auch alternative Beschäftigungsmöglichkeiten im Arbeitsmarkt berücksichtigt.
AWO: Übergänge aus der Werkstatt für behinderte Menschen in den Arbeitsmarkt (PDF)

 
 

Werkzeugbox

 
 

Jugendbeteiligung und erfolgreiche Gestaltung von Übergängen

 
 

Eine wirkungsvolle Jugendbeteiligung, die Sicherung der Rechte von Jugendlichen und die erfolgreiche Gestaltung von Übergängen – diese Ziele verfolgt die Jugendstrategie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Nun veröffentlichte die Koordinierungsstelle "Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft" eine Werkzeugbox für Jugendliche, Fachkräfte sowie Politik und Verwaltung. Diese soll allen Beteiligten praktische Hilfen für die Umsetzung und theoretisches Hintergrundwissen vermitteln.
BMFSFJ: Werkzeugbox "Jugend gerecht werden"

 
 

Studie

 
 

Schnell und erfolgreich Deutsch lernen - wie geht das?

 
 

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat statistische Daten aus Integrationskursen ausgewertet und kann nun Aussagen darüber machen, welche Voraussetzungen dazu führen, dass Deutsch als Zweitsprache schnell und erfolgreich erlernt werden kann. Neben recht erwartbaren Ergebnissen wie "Spaß am Kurs fördert den Deutschkenntniszuwachs von Kursteilnehmenden" finden sich darunter auch interessantere Einsichten, wie zum Beispiel  "Kursteilnehmende profitieren besonders von Lehrkräften mit Migrationshintergrund und gleichgeschlechtlichen Kursleitenden. Dabei verzeichnen Teilnehmende, deren Lehrkräfte zwar einen Migrationshintergrund aber ein anderes Herkunftsland als die Teilnehmenden selbst haben, besonders große Lernerfolge".
BAMF: Schnell und erfolgreich Deutsch lernen

 
 

Zeitschrift

 
 

Unterstützung für die Berufsorientierung von jungen Geflüchteten

 
 

Das Heft von planet-beruf.de der Bundesagentur für Arbeit (BA) unterstützt Lehrende und Berufsorientierungs-Coaches bei der Begleitung junger Geflüchteter während der Berufsorientierung. Es werden die verschiedenen Förder- und Hilfsangebote auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene vorgestellt. Im Kapitel "Fit für die Ausbildung" berichten Expertinnen und Experten aus der Praxis, mit welchen Erwartungen junge Geflüchtete während der Ausbildung konfrontiert werden. Außerdem gibt es Materialien, die Einstiege ins Berufsleben vorstellen. Praktische Tipps für die Überwindung sprachlicher Hürden bei der Berufsorientierung runden das Angebot ab. Die Broschüre enthält außerdem Arbeitsblätter und Praxistipps zu den Themen Berufe, Stärken und Verhaltensweisen.
BA: Berufsorientierung junger Geflüchteter unterstützen (PDF)

 
 

Arbeitshilfe

 
 

Ausbildungsduldung nach § 60a Abs. 2 S. 4 ff.

 
 

Der Paritätische Gesamtverband legt eine Arbeitshilfe mit Praxistipps und Hintergründen zur Ausbildungsduldung vor. Die Arbeitshilfe zeigt den Stand zum 1. Februar 2017. Zum Hintergrund:  Am 06. August 2016 ist das Integrationsgesetz in Kraft getreten, mit welchem erstmals ausdrücklich der Anspruch auf Erteilung einer Duldung zum Zweck der Ausbildung ins Aufenthaltsgesetz aufgenommen wurde. Die Arbeitshilfe soll dieser Regelung größtmögliche Wirksamkeit verleihen und macht deutlich, dass Rechtsprechung und viele Bundesländer die restriktive Auslegung dieser Vorschrift durch Bayern und das Bundesministerium des Innern nicht teilen.
Der Paritätische: Ausbildungsduldung – Praxistipps und Hintergründe (PDF)

 
Veranstaltungennach oben
 

08. März 2017 | Berlin

 
 

Inklusive Zugänge in Ausbildung und Beschäftigung

 
 

Unter dem Motto "Zusammen denken, was zusammen gehört!" beschäftigt sich die Fachtagung mit den institutionellen Grenzen, an die Jugendliche mit Behinderungen stoßen, wenn sie mit ihren beruflichen Interessen und Fähigkeiten eine Ausbildung anstreben. Ziel der Veranstaltung ist, einen Beitrag dazu zu leisten, dass sich aus der "sozialrechtlichen Denkfigur" Inklusion Normalität in der sozialpädagogischen Praxis entwickeln kann.

 
 

23. März 2017 | Berlin

 
 

Gute Praxis AusbildungsQualität

 
 

Im Ausbildungsbetrieb sollen sich Auszubildende das berufliche und das betriebspraktische Handlungswissen aneignen. Ob dies gut gelingt, hängt nicht zuletzt von der Motivation und den Lernvoraussetzungen der Auszubildenden ab. Entscheidend ist deshalb, wie sie dabei methodisch unterstützt, wie sie motiviert und an die Lernziele herangeführt werden. Darum soll es in diesem kostenfreien Workshop von der k.o.s. GmbH gehen.

 
 

28. bis 30. März 2017 | Düsseldorf

 
 

16. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag

 
 

Mit über 240 Veranstaltungen im Fachkongress und auf der Fachmesse und mehr als 380 Ausstellern erwartet die Besucher ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm in Düsseldorf. Das Programmheft informiert über die zahlreichen Fachforen und Workshops und gibt einen Überblick über die verschiedenen Träger der Kinder- und Jugendhilfe, die sich auf der Fachmesse präsentieren.

 
 

29. März 2017 | Dortmund

 
 

Digitale Medien - eine Chance für die berufliche Inklusion?!

 
 

Vier Projekte aus der Förderlinie "Digitale Medien in der beruflichen Bildung" stellen jeweils aus wissenschaftlicher und unternehmerischer Sicht ihre Arbeit vor. Dabei beleuchten sie die Aspekte Technik, Didaktik und organisationale Einbindung. Zudem werden die Potenziale für verschiedene Zielgruppen thematisiert.

 
 

07. April 2017 | Stuttgart

 
 

Netzwerkgründung Qualifizierungsbausteine

 
 

Gemeinsam die berufliche Bildung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen neu denken und zwar (berufs-)lebenslang, das ist das Anliegen des zu gründenden Netzwerks. Die Anerkennung beruflicher Kompetenzen durch Qualifizierungsbausteine (nach § 68 BBiG / § 42p HwO i.V.m. §§ 3 BAVBVO) erhöht die Chancen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf eine nachhaltige, stabile und langfristige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

 
 

Dieser Newsletter ist ein Informationsservice von „überaus“, der Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Herausgeber:

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