BIBB Ein Fachportal des Bundesinstituts für Berufsbildung
überaus Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf
Newsletter
 Ausgabe 1/2017 | 19. Januar 2017Zahl der Leserinnen und Leser: 13.069 
 

Liebe Leserinnen und Leser,


da das neue Jahr noch jung ist, möchten wir Ihnen alles Gute für 2017 wünschen!

Wir starten unseren ersten Newsletter mit einem Blick zurück auf die Ausbildungssituation des vergangenen Jahres. Die Verhältnisse auf dem Ausbildungsmarkt haben sich 2016 leicht verbessert, da das Angebot an Ausbildungsstellen stabil geblieben, die Nachfrage aber leicht gesunken ist. Vor allem in Ostdeutschland ist das Ausbildungsplatzangebot gestiegen, so dass mit 563.800 Stellen etwas mehr Ausbildungsplätze angeboten wurden als in den beiden vorangegangenen Jahren. Das Angebot an außerbetrieblichen Ausbildungsplätzen ist hingegen erneut zurückgegangen, und zwar um 7 Prozent.

Die Nachfrage nach Ausbildungsstellen ist aufgrund rückläufiger Schulabgängerzahlen auf 600.900 gesunken. Die Zahl erfolglos Suchender bleibt aber hoch und weiterhin steigend ist die Anzahl der unbesetzten Ausbildungsstellen. Lag sie im Jahr 2010 noch bei 19.800 Stellen, so sind es mittlerweile 43.500. Die Passungsprobleme zwischen den Anforderungen in den Berufen und Angeboten der Betriebe einerseits und den Wünschen und dem Profil der jungen Erwachsenen nehmen zu. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen in Deutschland. Wenn Sie sich einen detaillierteren Überblick verschaffen möchten, finden Sie den in der "BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30. September 2016".

Damit ist auch für 2017 eine wichtige Fragestellung für Politik, Wissenschaft und Praxis am Übergang Schule - Beruf definiert: Wie kann den wachsenden Passungsproblemen entgegengewirkt werden und welche Ansätze und Aktivitäten müssen bundesweit oder regional in Angriff genommen werden?

Mit dieser Frage leiten wir über zu unserem heutigen Newsletter und wünschen Ihnen eine anregungsreiche Lektüre!

Ihre überaus-Redaktion

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Aus dem BIBB

 
 
 

Videoclip zu sprachlichen Missverständnissen in der Ausbildung
Lernangebot Geld und Zinsen
Portal für klischeefreie Berufsorientierung
Dokumentation der Bildungsketten-Konferenz
Mobilität in der Berufsausbildung

 
 

Meldungen

 
 
 

Arbeit und Soziales: Das ändert sich 2017
Zuwanderung: Migrationsbericht 2015
Entkoppelte Jugendliche: Studie zu Straßenjugendlichen
Europa: Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit
Europa: Vergleich der Sozialsysteme
Integration: Erfahrungen der Städte und Gemeinden in NRW
Arbeitsmarktpolitik: BDA legt Neun-Punkte-Papier vor

 
 

Für die Praxis

 
 
 

Azubi-App zu Berufswahl, Ausbildungsplatzsuche und Bewerbung
Aktualisierte Arbeitshilfe zu Asylverfahren
Aktualisierte Handreichung zum Flüchtlingsrecht
Die neuen „Inklumojis“ der Aktion Mensch
Hass im Netz - Informationen für Fachkräfte und Eltern

 
 

Veranstaltungen

 
 
 

23.01.17 + 24.01.17 Info-Veranstaltungen zu "Kultur macht stark"
14.02.17 - 18.02.17 didacta - die Bildungsmesse
08.03.17 Inklusive Zugänge in Ausbildung und Beschäftigung
08.03.17 - 09.03.17 Fachtagung Pro Arbeit Sozial
13.03.17 - 15.03.17 Hochschultage Berufliche Bildung 2017

 
Aus dem BIBBnach oben
 

überaus

 
 

Videoclip zu sprachlichen Missverständnissen in der Ausbildung

 
 Azubi und Ausbilderin im Gespräch

Die deutsche Sprache ist eine der zentralen Herausforderungen für junge Flüchtlinge. Der neueste Film im Dossier „Sprache und Kultur in der Ausbildung“ macht auf sprachliche Missverständnisse aufmerksam, die zwischen Ausbildern und Auszubildenden auftreten und zu Konflikten führen können. Durch die Darstellung verschiedener Perspektiven und unterschiedlicher Reaktionen auf Missverständnisse will der Film eine offene Haltung des Ausbildungspersonals fördern und zum Nachfragen ermutigen.
zum Videoclip

 
 

überaus

 
 

Lernangebot Geld und Zinsen

 
 Banknoten in verschiedenen Währungen

Geld und Zinsen – so heißt ein neues Lernangebot aus dem Bereich Lebens- und Arbeitswelt in der Lernbox von überaus. In diesem Lernangebot wird zunächst kurz die Entwicklung des Geldes von der Münze bis zum Buchgeld skizziert. Anschließend erfahren die Lernenden etwas über die Funktionen des Geldes und seine Vermehrung durch Zinsen. Ein mehrseitiger Übungsteil trainiert die Zinsrechnung. 
Bild: ElenaR/fotolia
zur Beschreibung des Lernangebots

 
 

Berufsorientierungsprogramm

 
 

Portal für klischeefreie Berufsorientierung

 
 

Noch immer wird die Berufswahl häufig von Geschlechtermustern in den Köpfen bestimmt. Dabei sollten junge Menschen Berufe finden, die zu ihren Stärken passen und ihnen Spaß machen - frei von Klischees und Geschlechterzuweisungen. Dieses Ziel verfolgen die "Nationalen Kooperationen zur geschlechtergerechten Berufs- und Studienwahl" und stellen dafür allen am Berufswahlprozess Beteiligten ein neues Online-Angebot zur Verfügung. Das Web-Portal www.klischee-frei.de informiert über eine Berufs- und Studienwahl ohne einschränkende Vorurteile, in der allein Interessen und Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen. Das Portal bietet außerdem Materialien und Beispiele guter Praxis für Bildungseinrichtungen, Arbeitgeber und auch Eltern, um eine klischeefreie Berufs- und Studienorientierung aufzubauen.
www.klischee-frei.de

 
 

Initiative Bildungsketten

 
 

Dokumentation der Bildungsketten-Konferenz

 
 

Das Programm der Bildungskettenkonferenz war bestimmt von den Zukunftsthemen am Übergang Schule – Beruf: Digitalisierung der Berufsorientierung, individuelle Begleitung der Jugendlichen, Integration junger Geflüchteter in die Ausbildung und regionale Koordination der Förderinstrumente. Bund, Länder und die Bundesagentur für Arbeit stimmen ihre Förderinstrumente in der Initiative Bildungsketten aufeinander ab, weil die bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen sehr komplex sind und gemeinsames Handeln erfordern. Die Veranstaltungsdokumentation zeigt, wie die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer in vier Foren die künftige Ausrichtung der Initiative diskutierten.
Bildungsketten: Konferenz 2016

 
 

Nationale Agentur

 
 

Mobilität in der Berufsausbildung

 
 

Jugendliche, die zum beruflichen Lernen ins europäische Ausland gehen möchten, können das auch dann tun, wenn ihre Ausbildungseinrichtung selbst nicht an einem EU-Mobilitätsprojekt teilnimmt. Möglich wird dies durch so genannte "Pool-Projekte" der Aktion "Erasmus+ - Mobilität in der Berufsbildung“. Auszubildende sowie Berufsschülerinnen und -schüler können das Angebot derjenigen Berufsbildungseinrichtungen nutzen, die Pool-Projekte im Rahmen von Erasmus+ umsetzen. Interessierte bewerben sich in diesem Fall direkt bei einer dieser Einrichtungen um das EU-Stipendium. Das Programm Erasmus+ wird von der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung durchgeführt.
NA: EU-Stipendien für individuelle Mobilität
NA: Praktikumsplätze im Ausland suchen

 
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Arbeit und Soziales

 
 

Das ändert sich im neuen Jahr

 
 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen erstellt, die zum Jahresbeginn 2017 wirksam wurden. Hier werden zum Beispiel Änderungen bei den Regelbedarfen in der Grundsicherung für Arbeitslose, die neuen Regelungen beim Zugang ausländischer Personen zu Sozialleistungen und das Bundesteilhabegesetz erwähnt.
BMAS: Änderungen und Neuregelungen 2017

 
 

Zuwanderung

 
 

Migrationsbericht 2015

 
 

Der Migrationsbericht gibt einen umfassenden Überblick über Zu- und Abwanderungen im Jahr 2015. Er enthält außerdem einen Ausblick auf die Entwicklung im Jahr 2016. Neben den Wanderungsdaten zu Deutschland bietet er einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen und zur Asylzuwanderung. Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration und informiert über die Struktur und Entwicklung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Der Migrationsbericht wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erstellt und Mitte Dezember 2016 durch das Bundesministerium des Innern (BMI) vorgestellt.
BAMF: Migrationsbericht 2015

 
 

Entkoppelte Jugendliche

 
 

Studie zu Straßenjugendlichen in Deutschland

 
 

In Deutschland beginnen Straßenkarrieren von Jugendlichen im Durchschnitt im Alter von 16 Jahren. Rund 40 Prozent von ihnen sind Mädchen. Häufig fliehen die Jugendlichen wegen großer Probleme in ihrer Familie. Für die quantitative Studie wurden rund 300 Jugendliche, die aktuell auf der Straße leben, und ehemalige Straßenjugendliche in persönlichen Interviews befragt. Da es außerordentlich schwierig ist, direkten Kontakt zu obdachlosen Straßenjugendlichen zu bekommen, erfolgte der Zugang zu den Jugendlichen zumeist über typische Anlaufstellen für junge Menschen ohne festen Wohnsitz, wodurch die Ergebnisse verzerrt sein können, da „unsichtbare“ Betroffene, die keine Hilfen in Anspruch nehmen, nicht in die Erhebung eingebunden werden konnten.
DJI: Straßenjugendliche in Deutschland (PDF)

 
 

Europa

 
 

Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit

 
 

Über vier Millionen junge Europäerinnen und Europäer sind arbeitslos. In manchen Mitgliedsstaaten liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei über 40 Prozent. Vor diesem Hintergrund will die Union ihre Anstrengungen intensivieren, um jungen Menschen die nötige Unterstützung, die Bildung und Ausbildung sowie die Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten, die sie verdienen. Ein Qualitätsrahmen für die Ausbildung soll mit EU-Programmen (Jugendgarantie, Beschäftigungsinitiative für junge Menschen, Europäisches Solidaritätskorps, Erasmus+ und Europäischer Sozialfonds) mehr Jugendliche in Ausbildung bringen und die Qualität in der Ausbildung stärken. Innerhalb des bestehenden Programms Erasmus+ (Unterstützung von Arbeitspraktika im Ausland) soll es mit ErasmusPro eine neue Mobilitätsmaßnahme geben, die auch längerfristige Aufenthalte ermöglicht.
EU-Kommission: Investieren in Europas Jugend (PDF)

 
 

Europa

 
 

Vergleich der Sozialsysteme

 
 

Die 7. Ausgabe des „Sozialkompass Europa“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) stellt Zahlen und Fakten zum Sozialraum Europa zur Verfügung. Er zeigt die Besonderheiten und Unterschiede in den Systemen der sozialen Sicherung, ihrer Finanzierung und der Arbeitsbedingungen in den Mitgliedstaaten der EU auf und will damit zu mehr Transparenz und besserer Vergleichbarkeit beitragen. Durch Gegenüberstellung der rechtlichen Regelungen in den einzelnen Ländern soll den Lesern ein Vergleich der unterschiedlichen Gesetzgebungen und Verwaltungsabläufe ermöglicht werden.

 
 

Integration

 
 

Erfahrungen der Städte und Gemeinden in NRW

 
 

Ein Gutachten des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) zeigt, wie die Kommunen in Nordrhein-Westfalen die Integration von Geflüchteten bislang bewältigt haben. Acht Städte und Gemeinden von unterschiedlicher Größe und mit verschiedenen Rahmenbedingungen wurden ausgewählt und dazu befragt, was die Herausforderungen waren und welche Lösungen gefunden wurden. Das Gutachten beschäftigt sich neben den Fragen zur Wohnraumsituation und allgemeinen Versorgung mit den Angeboten zur dauerhaften Integration in den Arbeitsmarkt. Dafür sind die Teilhabe an Bildung und Ausbildung von besonderer Bedeutung.
ILS: Gelingende Integration im Quartier (PDF)

 
 

Arbeitsmarktpolitik

 
 

BDA legt Neun-Punkte-Papier vor

 
 

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat ein Neun-Punkte-Papier für eine zukunftsfähige Arbeitsmarktpolitik vorgelegt. Darin fordert sie unter anderem, dass mehr Chancen für leistungsschwache Jugendliche geschaffen werden müssten. Dafür sei es notwendig, systematische, möglichst praxisnahe Übergänge von der Schule in die Ausbildung zu schaffen. Als Beispiele werden Praxisklassen, Einstiegsqualifizierung und eine individuelle, bedarfsgerechte und kontinuierliche Begleitung wie etwa erweiterte ausbildungsbegleitende Hilfen oder assistierte Ausbildung genannt. Differenzierte Ausbildungsangebote wie zweijährige Ausbildungsberufe (mit Anrechnungsmöglichkeiten auf dreijährige Berufe) könnten zu einer verstärkten Integration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen beitragen.
BDA: Neun Punkte für eine zukunftsfähige Arbeitsmarktpolitik (PDF)

 
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Ausbildung

 
 

Azubi-App zu Berufswahl, Ausbildungsplatzsuche und Bewerbung

 
 

Vor etwa einem Jahr startete die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine Kampagne, um gemeinsam mit jungen Menschen eine Auszubildenden-App zu entwickeln, die Jugendliche bei der Berufswahl, der Ausbildungsplatzsuche und der Bewerbung unterstützt. So sollte gewährleistet werden, dass die App auch zu den Anforderungen der Zielgruppe passt. Wie das Ergebnis nun ausgefallen ist, welche Ideen umgesetzt werden konnten und welche noch bis zu zukünftigen Versionen warten müssen, das können Interessierte ab sofort in der AzubiWelt 1.0 begutachten. Die App gibt es im Google Play Store und im App Store zum kostenlosen Download.
BA: Auszubildenden-App

 
 

Flüchtlinge

 
 

Aktualisierte Arbeitshilfe zu Asylverfahren

 
 

Die Arbeitshilfe "Grundlagen des Asylverfahrens: Eine Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater" richtet sich an alle, die Flüchtlinge vor, während oder nach Abschluss des Asylverfahrens beraten. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung der verfahrensrechtlichen Grundlagen, sie werden mit vielen konkreten Tipps für die Beratungspraxis erläutert. In der vierten, überarbeiteten Auflage sind die zahlreichen rechtlichen Änderungen, die seit November 2015 Eingang in das deutsche Asylverfahrensrecht Eingang gefunden haben, übernommen worden. Außerdem wurden die umfangreichen Änderungen berücksichtigt, die in den sogenannten Asylpaketen I und II sowie dem Integrationsgesetz begründet sind, das am 6. August 2016 in Kraft getreten ist.
Der Paritätische: Grundlagen des Asylverfahren (PDF)

 
 

Flüchtlinge

 
 

Aktualisierte Handreichung zum Flüchtlingsrecht

 
 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) legt als Neuauflage den überarbeiteten und aktualisierten zweiten Teil seiner Handreichung zum Zugang zu Arbeit, Ausbildung und Bildung von Flüchtlingen vor. Dieser zweite Teil "Flüchtlingsrecht in Deutschland" beschäftigt sich mit dem Asylverfahren, dem Aufenthaltsstatus von anerkannten Flüchtlingen, dem Zugang von Flüchtlingen zu sozialen Leistungen und zu Ausbildung und Arbeit. In den letzten beiden Kapiteln werden – als Hilfestellung für aktive Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter – aktuell vorhandene Fördermöglichkeiten und Programme vorgestellt und wichtige Adressen aufgeführt.
DGB: Flüchtlingsrecht in Deutschland

 
 

Inklusion

 
 

Die neuen „Inklumojis“ der Aktion Mensch

 
 Ein Läufer mit Prothese, eine Mundmalerin; Motive der neuen "Inklumoji"-Reihe der Aktion Mensch

Mit "Inklumojis“, einer Wortverbindung aus Inklusion und Emojis, will die Aktion Mensch Inklusion auch in der Kommunikation in sozialen Netzwerken vorantreiben. Emojis sind Bildzeichen, die unter anderem in SMS und Chats längere Begriffe ersetzen. Insgesamt 27 inklusive Emojis, Icons und GIFs, die Menschen mit und ohne Behinderung darstellen, sollen für mehr Vielfalt auf dem Smartphone sorgen. Die Aktion Mensch möchte die Inklumojis langfristig als festen Bestandteil des Unicode-Zeichenstandardsatzes etablieren.
Bild: Aktion Mensch
Aktion Mensch e.V.: Inklusion fürs Smartphone

 
 

Soziale Netzwerke

 
 

Hass im Netz - Informationen für Fachkräfte und Eltern

 
 

Hetze, Hass und Diskriminierung finden im Internet immer mehr Verbreitung – besonders in Sozialen Netzwerken, Foren und Kommentarspalten. Hate Speech ist jedoch kein reines Netzphänomen. Die Broschüre der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) soll dabei unterstützen, Hate Speech zu identifizieren und Handlungsoptionen zu entwickeln, um online und offline menschenfeindlichen Aussagen wirksam entgegenzutreten. Die in Kooperation mit klicksafe erstellte Broschüre richtet sich vor allem an Fachkräfte und Eltern und gibt konkrete Tipps für die (medienpädagogische) Arbeit mit Jugendlichen.
LfM: Hate Speech - Hass im Netz

 
Veranstaltungennach oben
 

23. und 24. Januar | Berlin und Bonn

 
 

Info-Veranstaltungen zu "Kultur macht stark"

 
 

Mit dem Programm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung außerschulische Angebote der kulturellen Bildung. Von 2018 bis 2022 geht das Programm in die zweite Förderperiode. Bewerben können sich bundesweit tätige Einrichtungen, die über Erfahrungen und Kompetenzen bei der Durchführung von außerschulischen Bildungsmaßnahmen mit Kindern und Jugendlichen verfügen.
www.buendnisse-fuer-bildung.de

 
 

14. bis 18. Februar 2017 | Stuttgart

 
 

didacta - die Bildungsmesse

 
 

Vom 14. bis zum 18. Februar findet in Stuttgart die Bildungsmesse didacta statt. In sechs Hallen präsentieren Aussteller aus der ganzen Welt die aktuellen Angebote und Trends aus allen Bereichen der Bildung - von der frühen Bildung bis hin zur Erwachsenenqualifizierung. Mit dabei ist das BIBB, das Sie in Halle 6, an Stand D42 finden.

 
 

08. März 2017 | Berlin

 
 

Inklusive Zugänge in Ausbildung und Beschäftigung

 
 

Unter dem Motto "Zusammen denken, was zusammen gehört!" beschäftigt sich die Fachtagung des Paritätischen mit den institutionellen Grenzen, an die Jugendliche mit Behinderungen stoßen, wenn sie mit ihren beruflichen Interessen und Fähigkeiten eine Ausbildung anstreben. Ziel der Veranstaltung ist, einen Beitrag dazu zu leisten, dass sich aus der "sozialrechtlichen Denkfigur" Inklusion Normalität in der sozialpädagogischen Praxis entwickeln kann.

 
 

08. bis 09. März | Stuttgart

 
 

Fachtagung Pro Arbeit Sozial

 
 

Die Stuttgarter Arbeitshilfeträger laden ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zu den Themen Sozialer Arbeitsmarkt für Frauen und Geflüchtete sowie öffentlich geförderte Beschäftigung als Förderung politischer Mitbestimmung. Als Referentin wird unter anderem die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, anwesend sein.
Der Paritätische: Programm und Anmeldung (PDF)

 
 

13. bis 15. März 2017 | Köln

 
 

Hochschultage Berufliche Bildung 2017

 
 

Die Hochschultage Berufliche Bildung sind ein Forum für den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis der beruflichen Bildung. Sie werden alle zwei Jahre an wechselnden Standorten durchgeführt und zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Berufliche Bildung organisiert. Das Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Sozialpädagogik der Universität zu Köln übernimmt zum zweiten Mal die Ausrichtung.
www.htbb-2017.uni-koeln.de

 
 

Dieser Newsletter ist ein Informationsservice von „überaus“, der Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

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