20.05.2021 | Redaktion: Frank Neises, Klaas Sydow

"Hauptberufsberater sind Freunde und Verwandte"

Qualifizierung, Verselbstständigung und Selbstpositionierung sind Aufgaben, die junge Menschen an der Schwelle zum Erwachsenenleben bewältigen müssen. Wie gut das gelingt, hängt von ihren privaten Unterstützungsressourcen und dem sozial-materiellen Hintergrund ab. Der Jugendforscher Wolfgang Schröer plädiert deshalb dafür, die professionellen Beratungs- und Unterstützungsformen reflexiver auszulegen. Und auch, wenn junge Menschen gerade "große Sorgen haben, was mit ihrer Zukunft wird", so hält er wenig davon, von einer Generation Corona zu sprechen. Das Interview wurde in einer Videokonferenz aufgezeichnet.

Prof. Dr. Wolfgang Schröer lehrt Sozialpädagogik an der Universität Hildesheim und ist Vorsitzender des Bundesjugendkuratoriums. Er forscht vor allem zu den Feldern der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendforschung und Übergänge ins Erwachsenenalter.

    Weitere Informationen

    • Junge Erwachsene – Soziale Teilhabe ermöglichen (PDF)
      Das Anliegen dieser Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums ist die Aufforderung an die Jugendpolitik und die einzelnen Politikfelder zu einer systematischen Auseinandersetzung mit dem institutionellen Gefüge des jungen Erwachsenenalters und gemeinsam eine Politik zu gestalten, die gleichberechtigte Formen sozialer Teilhabe für junge Erwachsene ermöglicht.
      Dateigröße: 319 KB
    • JuCo und KiCo
      Der Forschungsverbund "Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit" der Universitäten Hildesheim und Frankfurt hat junge Menschen zu ihren Erfahrungen während der Corona-Zeit befragt. Auf dieser Website finden Sie erste Ergebnisse zu den Studien.
    • Website Bundesjugendkuratorium
      Als Sachverständigengremium mit bis zu 15 Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft berät das Bundesjugendkuratorium (BJK) die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe.

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