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überaus Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf
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 Ausgabe 5 | 18.05.2017Zahl der Leserinnen und Leser: 13.220 
 

Liebe Leserinnen und Leser,


Inklusion im Übergang Schule-Beruf umfasst viele einzelne Teilaspekte, die in unserem Dossier „Inklusion“ aufgegriffen werden. Neu ist hier ein Hintergrundartikel zum Thema Inklusion im Übergang Schule-Beruf, in dem der Übergangsprozess in seiner Gesamtheit betrachtet wird. Unsere neue Kollegin Ingrid Arndt fasst darin Überlegungen für ein inklusionspädagogisches Rahmenkonzept zusammen, das Gelingensbedingungen und Handlungsnotwendigkeiten für die Praxis aufzeigt.

Eine hohe Praxisrelevanz hat auch der "Leitfaden zur Inklusion durch Qualifizierungsbausteine", der im Rahmen des baden-württembergischen Projektes "Chancen durch Vielfalt" erstellt wurde. Er zeigt, wie Qualifizierungsbausteine eingesetzt werden können, um lebenslanges Lernen für Menschen mit Behinderungen und eine leichtere Anerkennung ihrer Kompetenzen zu ermöglichen.

Neben dem Thema "Inklusion in der beruflichen Bildung" finden Sie in diesem Newsletter unter anderem eine neue Broschüre mit neun Bausteinen guter Praxis der Jugendsozialarbeit - und ansonsten wie gewohnt die ganze Breite der Handlungsfelder im Bereich der Übergänge in Ausbildung und Beruf.

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihre überaus-Redaktion

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Aus dem BIBB

 
 
 

Inklusion im Übergangsprozess Schule - Beruf
Präsentation zu den Möglichkeiten der Plattform
Neue JOBSTARTER-Projekte für kleine Betriebe
Ausbildungschancen für Jugendliche mit Migrationshintergrund
Technische Ausbildungsberufe - nicht immer nur reine Männersache

 
 

Meldungen

 
 
 

Grundsicherung: Auswirkungen von Sanktionen im SGB II
Jugendwohnen: Appell der BAG KJS zur vorgeschlagenen Neuausrichtung
Arbeitsmarkt: Visualisierung zur Integration von Migranten
Flüchtlinge: Förderung von Integrationsprojekten für das Jahr 2018
Flüchtlinge: BAMF-Kurzanalyse zur Situation geflüchteter Frauen
Flüchtlinge: Publikation analysiert 90 wegweisende Projekte
Flüchtlinge: Maßnahmen für Sprachförderung und Integration

 
 

Für die Praxis

 
 
 

Bausteine guter Praxis der Jugendsozialarbeit
Grundsätze der schulbezogenen Jugendsozialarbeit
Verfahren zur Potenzialanalyse für neu Zugewanderte
Leitfaden zur Inklusion durch Qualifizierungsbausteine
Handreichung zur multiprofessionellen Teamarbeit
Ratgeber "Werbung und Kommerz im (mobilen) Internet"

 
 

Veranstaltungen

 
 
 

13.06.17 Rekrutierung von Auszubildenden
22.06.17 Exklusiv INKLUSIV: Inklusion kann gelingen
30.06.17 Ausbildung für alle jungen Menschen – nicht ohne uns!
05.07.17 Aus- und Weiterbildungskongress 2017
08.09.17 - 09.12.17 Qualifizierung für Kursleitende

 
Aus dem BIBBnach oben
 

Überaus

 
 

Inklusion im Übergangsprozess Schule - Beruf

 
 Beine von Jugendlichen mit verschiedenen Körperhaltungen und Kleidungsstilen

Damit Inklusion im Übergangsprozess durchgängig und dauerhaft gelingen kann, sind übergeordnete Aspekte zu beachten, die als Fundament für die Planung und Umsetzung von Bildungs- und Unterstützungsangeboten angesehen werden können. Ingrid Arndt fasst diese Aspekte in einem Hintergrundartikel für das Dossier „Inklusion“ zusammen und zeigt, welche Handlungsnotwendigkeiten sich hieraus ableiten lassen. (Bild: Prostock-Studio/Fotolia)
Zum Hintergrundartikel

 
 

Überaus

 
 

Präsentation zu den Möglichkeiten der Plattform

 
 

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie den geschlossenen Plattformbereich zur Vernetzung mit anderen Mitgliedern, Kolleginnen und Kollegen oder zur Arbeit mit Lernenden nutzen können, dann schauen Sie sich doch unsere neue "Prezi" an. Prezi steht für eine webbasierte, dynamische Präsentation. Diese hilft Ihnen dabei, anhand von Nutzungsbeispielen einen ersten Überblick über die wichtigsten Möglichkeiten des Portals zu bekommen.
Zur Präsentation

 
 

BIBB

 
 

Neue JOBSTARTER-Projekte für kleine Betriebe

 
 

In 18 neuen Projekten unterstützt das Programm JOBSTARTER plus Klein- und Kleinstbetriebe bei ihren Ausbildungsaktivitäten. Der ersten Projekte starteten im März 2017. Kleinstbetrieben mit bis zu neun Beschäftigten und Kleinunternehmen unter 50 Beschäftigten fällt es zunehmend schwer, ihre betrieblichen Ausbildungsplätze zu besetzen - ihre Ausbildungsbeteiligung sinkt seit einigen Jahren kontinuierlich. JOBSTARTER plus will die Betriebe durch Externes Ausbildungsmanagement sowie eine Reihe weiterer Dienstleistungen entlasten. In Kürze werden die neuen Projekte auch auf der Projektlandkarte des Programms zu finden sein.

 
 

BIBB

 
 

Ausbildungschancen für Jugendliche mit Migrationshintergrund

 
 

Eine aktuelle Untersuchung zeigt die Ausbildungschancen von Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund in den Jahren von 2004 bis 2016. Diese jungen Menschen hatten bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz immer erheblich weniger Erfolg als andere Jugendliche. Die Herausforderung für die kommenden Jahre bestehe darin, ihre Qualifizierungschancen zu verbessern. Der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund an allen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Ausbildungsplatzsuchenden erhöhte sich von 2004 bis 2016 von 20 Prozent auf 29 Prozent. Er wird sich weiter erhöhen, denn in der Gruppe der 5- bis unter 10-jährigen Kinder haben 36 Prozent einen Migrationshintergrund. (Statistisches Bundesamt 2017)
BIBB: Ausbildungsstellenbewerber und -bewerberinnen mit Migrationshintergrund

 
 

BIBB

 
 

Technische Ausbildungsberufe - nicht immer nur reine Männersache

 
 

Trotz zahlreicher Maßnahmen zur Förderung der Ausbildung von Frauen in technischen Berufen konnte ihr Anteil in den letzten mehr als 20 Jahren nicht gesteigert werden. So lag der Anteil im Jahr 2015 mit 12,4 Prozent auf dem Niveau des Jahres 1993. Dies ergibt eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zu den Unterschieden zwischen Männern und Frauen in technischen Ausbildungsberufen. Die BIBB-Auswertung wurde aus Anlass des "Girls' und Boys' Day" erstellt, der in diesem Jahr am 27. April begangen wurde.
BIBB: Technikberufe - nicht immer nur reine Männersache (BWP-Artikel)

 
Meldungennach oben
 

Grundsicherung

 
 

Auswirkungen von Sanktionen im SGB II

 
 

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat einen Überblick über qualitative Studien in Deutschland zu den Auswirkungen der Sanktionen nach SGB II zusammengestellt, die ein ernüchterndes Bild zeichnen. Die psychosozialen/sozialen und gesundheitlichen Folgen sowie die Auswirkungen auf das Teilhabeempfinden lassen demnach keine Form von "Aktivierung" oder "Stärkung von Eigenverantwortung" erkennen, sondern führen zu weiteren Notlagen, sozialer Exklusion und Vertrauensverlust in das Jobcenter.
Bundestag: Auswirkungen von Sanktionen im SGB II (PDF)

 
 

Jugendwohnen

 
 

Appell der BAG KJS zur vorgeschlagenen Neuausrichtung

 
 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) beurteilt den vorliegenden Gesetzentwurf der Bundesregierung, insbesondere die Vorschläge zu einer Änderung des § 13 (3) SGB VIII (Jugendwohnen), sehr kritisch. Der neue Gesetzesentwurf verkleinere den Kreis der Anspruchsberechtigten signifikant. Er werde seinem Anspruch, der Stärkung junger Menschen bis 27 Jahre, nicht gerecht. Stattdessen würde er die soziale Infrastruktur und die Jugendsozialarbeit weiter schwächen. Themenfeldverantwortliche Mitgliedsorganisation der BAG KJS ist in diesem Fall der Verband der Kolpinghäuser, die mit ihren Jugendwohnheimen vielen Auszubildenden eine Unterkunft mit sozialpädagogischer Begleitung bieten.
LAG KJS NRW: Jugendwohnen für alle Auszubildenden erhalten

 
 

Arbeitsmarkt

 
 

Visualisierung zur Integration von Migranten

 
 

Der Migrations-Monitor Arbeitsmarkt wird um die interaktive Visualisierung „Integrationsprofile Arbeitsmarkt“ erweitert. Das Integrationsprofil stellt anhand von Jahreswerten Indikatoren zu folgenden Leitfragen zusammen: In welchem Umfang und in welcher Struktur gelingt Migranten die Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung? Wie groß ist die Arbeitslosigkeit bei Migranten und wie schnell können sie eine Arbeit aufnehmen? Wie viele Migranten sind auf existenzsichernde Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende angewiesen und wie groß sind ihre Chancen, den Leistungsbezug zu beenden? Sie können die Integrationsprofile von Staatsangehörigen aus den aktuell wichtigsten Migrationsländern auswählen.
Arbeitsagentur: Statistische Analysen - Integrationsprofile Arbeitsmarkt

 
 

Flüchtlinge

 
 

Förderung von Integrationsprojekten für das Jahr 2018

 
 

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert im Auftrag des BMI und BMFSFJ ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangeboten weitere Integrationsprojekte für Zuwanderinnen und Zuwanderer mit dauerhafter Bleibeperspektive. Antragsberechtigt sind Verbände, Vertriebeneneinrichtungen, Kirchen, anerkannte Träger der politischen Bildung, Migrantenorganisationen, Kommunen und Einrichtungen, die in der Arbeit mit Zuwanderern auf überregionaler oder lokaler Ebene tätig sind. Anträge können bis einschließlich 15.09.2017 beim BAMF eingereicht werden.

 
 

Flüchtlinge

 
 

BAMF-Kurzanalyse zur Situation geflüchteter Frauen

 
 

Die Motivation der zumeist jungen in Deutschland Schutz suchenden Frauen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und an der Gesellschaft teilzuhaben, liegt nach einer neuen Analyse des BAMF-Forschungszentrums gleichauf mit der von geflüchteten Männern. Und auch die messbaren Erfolge beim Absolvieren von Bildungsgängen sind mit denen der Männer vergleichbar. Die Ursache für die dennoch nachteilige Arbeitsmarktposition weiblicher Flüchtlinge liegt, so ein Befund der Studie, in einer Kumulation mehrerer Faktoren: schlechte Qualifikationen, weniger Erwerbserfahrung, späte Beteiligung am Spracherwerb, familiäre Verpflichtungen. So stellt sowohl bei der Schul- und Berufsbildung als auch beim Besuch von Integrationskursen der Zugang zu den entsprechenden Institutionen eine für geflüchtete Frauen schwer zu überwindende Barriere dar.
BAMF: Geflüchtete Frauen in Deutschland: Sprache, Bildung und Arbeitsmarkt

 
 

Flüchtlinge

 
 

Publikation analysiert 90 wegweisende Projekte

 
 

In der frei verfügbaren Publikation "So schaffen wir das - eine Zivilgesellschaft im Aufbruch" von Werner Schiffauer, Anne Eilert und Marlene Rudloff werden 90 wegweisende Projekte analysiert, die sich seit dem Sommer 2015 aufgrund der steigenden Zahl von Geflüchteten in Deutschland gebildet haben oder die als bereits existierende Projekte originelle Antworten auf die neuen Herausforderungen entwickelt haben. Sie zeigen, welche Kraft zur Bewältigung von gesellschaftlichen Problemen in der gegenwärtigen Zivilgesellschaft zu finden ist.
transcript Verlag: So schaffen wir das - eine Zivilgesellschaft im Aufbruch

 
 

Flüchtlinge

 
 

Maßnahmen für Sprachförderung und Integration

 
 

Die Integrationsmaßnahmen der Bundesregierung stehen unter dem übergeordneten Ziel, den Menschen, die in Deutschland Schutz gefunden haben und über längere Zeit bleiben werden, so schnell wie möglich das Erlernen der deutschen Sprache zu ermöglichen, sie - je nach ihren Bedürfnissen und Voraussetzungen - in Ausbildung, Studium oder Arbeit zu bringen und in die Gesellschaft zu integrieren. So heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Wer sich (kurz vor der Wahl) einen Überblick über sämtliche derzeit laufenden Maßnahmen verschaffen möchte, für den ist die Broschüre das Passende.

 
Für die Praxisnach oben
 

Bausteine guter Praxis der Jugendsozialarbeit

 
 

Als Ergebnis eines abgeschlossenen Forschungsprojekts der LAG KJS Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und des Instituts für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) ist die Broschüre "Neun Bausteine guter Praxis" der Jugendsozialarbeit entstanden. Die erkenntnisleitende Frage der Studie war, mit welchen Mitteln und Wegen eine Verbesserung der individuellen Lebenslage benachteiligter Jugendlicher erreicht werden kann, um für jede und jeden einen "richtigen Platz" in der Gesellschaft zu finden. Die Bausteine sind aus der Auswertung der geführten Experteninterviews (Interviews mit Fachkräften der Jugendsozialarbeit) entstanden. Mit der Frage "Sind wir auf dem richtigen Weg?" schließt eine zweite Projektbroschüre an die erste an. Mithilfe dieser Handreichung können Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit ihre Arbeit und ihre Konzepte selbst bewerten.
Hochschule Koblenz: Neun Bausteine guter Praxis (PDF)
Hochschule Koblenz: Umsetzung der Neun Bausteine in eine gute Praxis (PDF)

 
 

Grundsätze der schulbezogenen Jugendsozialarbeit

 
 

Die Evangelische Jugendsozialarbeit (ejsa) Bayern e.V. hat erstmals Grundsätze für die schulbezogene Sozialarbeit veröffentlicht. Darin nimmt sie eine Standortbestimmung in den einzelnen Handlungsfeldern der Angebote an Schulen vor: Jugendsozialarbeit an Schulen, Schulsozialarbeit, Angebote der Ganztagesschule sowie Angebote im Rahmen von Berufsintegrationsklassen und Praxisklassen. Das Grundsatzpapier zeigt das Selbstverständnis der Evangelischen Jugendsozialarbeit in Bezug auf diese Handlungsfelder und die Prinzipien und konzeptionellen Grundlagen der Arbeit mit den Jugendlichen. Es formuliert die Qualitätsstandards, nach denen die Arbeit ausgerichtet und bewertet werden soll. Das Papier ist das Ergebnis eines mehrjährigen Entwicklungsprozesses im Rahmen des SJS Fachausschusses der ejsa Bayern.
Ejsa Bayern: Grundsätze der schulbezogenen Jugendsozialarbeit

 
 

Verfahren zur Potenzialanalyse für neu Zugewanderte

 
 

Ein neues Verfahren zur Potenzialanalyse arbeitet mit kulturfairen und sprachreduzierten Aufgabenstellungen und wurde speziell für neu zugewanderte Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren konzipiert. Das Verfahren "2P | Potenzial & Perspektive" ist ein computergestütztes Analyseinstrumentarium zur Erfassung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen. Die Potenzialanalyse besteht aus sieben Bausteinen, die unabhängig voneinander eingesetzt werden können: Biografie, Kognitive Basiskompetenz, Methodische Kompetenz, Berufliche Kompetenz, Sprachstand Deutsch, Sprachstand Englisch und Lernstand Mathematik. Die Potenzialanalyse wurde von der MTO GmbH Tübingen im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg wissenschaftlich entwickelt und vom BMBF gefördert.
MTO: Potenzial und Perspektive - ein Analyseverfahren für neu Zugewanderte

 
 

Leitfaden zur Inklusion durch Qualifizierungsbausteine

 
 

Einen Leitfaden zur beruflichen Inklusion von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen durch Qualifizierungsbausteine hat das baden-württembergische Projekt „Chancen durch Vielfalt“ erstellt. Am Beispiel der Berufsbilder in den Bereichen Lagerlogistik und Hotel- und Gaststättengewerbe wird gezeigt, wie Qualifizierungsbausteine eingesetzt werden können, um lebenslanges Lernen für Menschen mit Behinderungen und eine leichtere Anerkennung ihrer Kompetenzen zu ermöglichen. Der Leitfaden führt in wichtige Aspekte bei der Entwicklung und beim Einsatz von Qualifizierungsbausteinen ein - vom formellen Aufbau über Rahmenbedingungen und wichtige Akteure bis hin zur Finanzierung. Außerdem verweist er auf Beispiele gelingender Praxis.
GWW / Hofgut Himmelreich: Leitfaden zur beruflichen Inklusion durch Qualifizierungsbausteine (PDF)

 
 

Handreichung zur multiprofessionellen Teamarbeit

 
 

Inklusion, individuelle Förderung und Heterogenität sind für die Berufskollegs in Deutschland aktuelle Herausforderungen. Marie-Ann Kückmann und Prof. H.-Hugo Kremer von der Universität Paderborn entwickelten zu diesem Thema eine „Handreichung zur multiprofessionellen Teamarbeit in der Ausbildungsvorbereitung“, die das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung zum allgemeinen Download empfiehlt. Neben einer grundsätzlichen Begriffserklärung liefern die Autoren ausgewählte Gestaltungsbeispiele zur multiprofessionellen Teamarbeit. Die Handreichung entstand im Rahmen des Paderborner Forschungsprojekts „3i“, das in den Berufskollegs die individuelle Förderung sowie die inklusive Bildungsarbeit und die soziale Integration der Schüler sicherstellen sollte.
Berufsbildung.nrw.de: Handreichung (PDF)

 
 

Ratgeber "Werbung und Kommerz im (mobilen) Internet"

 
 

Kinder und Jugendliche sind eine attraktive Zielgruppe für Unternehmen - auch und besonders im mobilen Internet. Mit ihrer neuen Broschüre "Werbung und Kommerz im (mobilen) Internet" will die EU-Initiative "klicksafe" Eltern und anderen wichtigen Ansprechpartnern dabei helfen, Kinder und Jugendliche beim Umgang mit werblichen und kommerziellen Inhalten in Apps und im Internet zu unterstützen. Dazu umfasst die Broschüre neben Hintergrundwissen zu den Themenbereichen Online-Werbung, Datensammlung, Kaufen im Netz, Fake-Shops und Algorithmen konkrete Tipps für Eltern und Hinweise zu Anlaufstellen sowie weiterführende Informationen und Surftipps. Auch das Phänomen der YouTube-Stars und andere kommerzielle Aspekte des Internets werden vorgestellt.
klicksafe.de: Abzocke im Netz

 
Veranstaltungennach oben
 

13. Juni 2017 | Berlin

 
 

Rekrutierung von Auszubildenden

 
 

In diesem Workshop werden folgende Themen bearbeitet: Ein Überblick über das breite Feld des Ausbildungsmarketings, eigene Stärken und Handlungsbedarfe identifizieren, zentrale Instrumente der Azubi-Rekrutierung kennen lernen und erfahren, wie diese in der betrieblichen Praxis erfolgreich eingesetzt werden können.
Weitere Informationen und Anmeldung

 
 

22. Juni 2017 | Neubrandenburg

 
 

Exklusiv INKLUSIV: Inklusion kann gelingen

 
 

Das Symposium bietet Gelegenheit für den fachlichen Austausch über Gelingensfaktoren für Inklusion in Theorie und Praxis. Ziel ist es, gemeinsame Erfahrungsgeschichten für gutes Gelingen, aber auch für Scheitern auszutauschen, Theorie und Praxis zusammenzuführen und fruchtbare Netzwerke zu knüpfen.
Weitere Informationen

 
 

30. Juni 2017 | Berlin

 
 

Ausbildung für alle jungen Menschen - nicht ohne uns!

 
 

Mit dieser Fachtagung bieten der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit und ver.di ein Forum zur Auseinandersetzung mit der aktuellen Förderpolitik und fragen, welche Rahmenbedingungen die Einrichtungen der Jugendsozialarbeit und der Jugendberufshilfe bzw. die betroffenen jungen Menschen brauchen, damit tatsächlich allen eine Ausbildung gelingt.

 
 

05. Juli 2017 | Bonn

 
 

Aus- und Weiterbildungskongress 2017

 
 

Unter dem Thema "Von der Schule in den Beruf – Fachkräftesicherung in KMU" will der Kongress für einen systemischen Ansatz in der Berufsorientierung und der Übergangsgestaltung werben. Er befasst sich mit Lösungsansätzen, um der fehlenden beruflichen Orientierung von Jugendlichen, der einseitigen Ausrichtung auf akademische Bildungswege und den ressourcenverzehrenden Warteschleifen in der beruflichen wie akademischen Bildung zu begegnen.
Homepage des Kongresses

 
 

08. September 2017 - 09. Dezember 2017 | Hamburg

 
 

Qualifizierung für Kursleitende

 
 

Die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch hat in Kooperation mit den Landesnetzwerken Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen eine Qualifizierung für Kursleitende im Berufsbezogenen DaZ-Unterricht konzipiert, die als Quereinsteigende Berufsbezogenes Deutsch als Zweitsprache unterrichten bzw. dies vorhaben. Die Fortbildung besteht aus fünf Modulen, die bereits durchgeführt werden. Eine neue Seminarreihe beginnt im September 2017.

 
 

Dieser Newsletter ist ein Informationsservice von „überaus“, der Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Herausgeber:

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53175 Bonn

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