BIBB Ein Fachportal des Bundesinstituts für Berufsbildung
überaus Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf
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 Ausgabe 4 | 26.04.2018Zahl der Leserinnen und Leser: 13.927 
 

Liebe Leserinnen und Leser,


wir waren sehr erfreut über die rege Beteiligung an unserer Umfrage zum geschlossenen Plattformbereich! Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben wir weit über 1.000 vollständige Antworten erhalten, die uns Ihre Einschätzung des Arbeits- und Lernbereichs spiegeln und damit wertvolle Erkenntnisse geben, wo wir gut aufgestellt sind und wo wir noch besser werden können. Mit dem Versand des "juten Beutels", den wir als kleines Dankeschön an Sie verschicken, beginnen wir im Mai.

Der neue Datenreport des BIBB zum Berufsbildungsbericht ist erschienen und zeigt interessante Entwicklungen und Hintergründe zu den Themen und Handlungsfeldern im Übergang von der Schule in den Beruf. Besonders empfehlen möchten wir Ihnen das Schwerpunktkapitel zum Thema Berufsorientierung sowie die Zusammenstellung von Bildungsangeboten zur Förderung der beruflichen Ausbildung. Hier finden Sie auch Auswertungen der Datenbanken von überaus.

Eine erhellende Lektüre wünscht Ihnen
Ihre überaus-Redaktion

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Aus dem BIBB

 
 
 

Video-Interview mit Helen Schropp: "Ressourcen stärken!"
Datenreport 2018 mit Schwerpunktthema "Berufsorientierung"
Geflüchtete: Individuelle Betreuung hilft
Qualitätssicherung in der Ausbildung
JOBSTARTER plus: Zweite Bewerbungsfrist endet am 25. Juni

 
 

Meldungen

 
 
 

Berufsorientierung: Von Geschlecht keine Spur?
Inklusion: Studie untersucht Umsetzung im Ländervergleich
Inklusion: Schulsozialarbeit und inklusive Bildung
Migration: Sprache als wichtiges Thema in der Integrationsdebatte
Digitale Kommunikation: Umfrage zu Emojis, Emoticons und Co.

 
 

Für die Praxis

 
 
 

Handreichung für die Arbeit mit jungen Geflüchteten
Materialien für die berufsbezogene Sprachförderung

 
 

Veranstaltungen

 
 
 

16.05.18 Demokratie verstehen, Teilhabe ermöglichen, Jugend stärken
17.05.18 Eine Orientierungshilfe für gelingende Bildungsbiografien
06.06.18 Aktionstag der Produktionsschulen

 
Aus dem BIBBnach oben
 

überaus

 
 

Video-Interview mit Helen Schropp: "Ressourcen stärken!"

 
 Helen Schropp beim Interview

Helen Schropp hat sich im Rahmen ihrer Dissertation mit der "Ressourcenorientierte(n) Förderung von jungen Menschen in Übergangsmaßnahmen" beschäftigt und dafür eine prototypische Fördermaßnahme für vulnerable Jugendliche und junge Erwachsene entwickelt und evaluiert. Im Interview mit der überaus-Redaktion erläutert sie grundlegende Ansätze und Ergebnisse ihrer Arbeit.
überaus: Video-Interview

 
 

BIBB

 
 

Datenreport 2018 mit Schwerpunktthema "Berufsorientierung"

 
 Titelseite des Datenreports

Schwerpunktthema des aktuellen Datenreports des BIBB ist die Berufsorientierung. So enthält der Bericht eine Übersicht über Anliegen, Angebote und Adressaten der Programme zur Berufsorientierung und eine Zusammenfassung der wichtigsten Forschungsergebnisse des BIBB - etwa zur Attraktivität von Ausbildungsberufen und Betrieben aus der Sicht von Jugendlichen, aber auch zum Bedürfnis nach sozialer Anerkennung bei ihrer Berufswahl.
BIBB: Datenreport 2018

 
 

BIBB

 
 

Geflüchtete: Individuelle Betreuung hilft

 
 Junge Geflüchtete in einem Sprachkurs

Unterstützung zahlt sich aus: Bewerberinnen und Bewerber mit Fluchthintergrund schaffen häufiger den Sprung in die betriebliche Ausbildung, wenn sie von Patinnen/Paten beziehungsweise Mentorinnen/Mentoren im Zuge ihrer Ausbildungsstellensuche begleitet und unterstützt werden. Dies ist ein Ergebnis einer Ende 2016 durchgeführten schriftlichen Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesagentur für Arbeit (BA).
BIBB: Junge Geflüchtete auf dem Weg in Ausbildung

 
 

Qualitätssicherung in der Ausbildung

 
 

Qualität und Attraktivität der Berufsbildung sind zentrale bildungspolitische Herausforderungen. Doch welche Instrumente stellen die Ausbildungsqualität sicher? Die Publikation "Qualitätssicherung der betrieblichen Ausbildung im dualen System in Deutschland – Ein Überblick für Praktiker/-innen und Berufsbildungsfachleute" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bietet jetzt einen strukturierten Überblick über die zentralen Mechanismen der Qualitätssicherung in der betrieblichen Erstausbildung.
BIBB: Qualitätssicherung der betrieblichen Ausbildung im dualen System in Deutschland

 
 

JOBSTARTER plus: Zweite Bewerbungsfrist endet am 25. Juni

 
 

Projektanträge für die vierte Förderrunde von "JOBSTARTER plus  - für die Zukunft ausbilden" mit dem zweiten Starttermin (01. Januar 2019) können noch bis zum 25. Juni 2018 eingereicht werden. Gefördert werden Projekte, die mit Instrumenten des Externen Ausbildungsmanagements die Ausbildungsbeteiligung von Klein- und Kleinstunternehmen in bestimmten Regionen und / oder Branchen erhöhen. Das Programm wird durchgeführt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und ist Teil der BMBF-Initiative "Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss".
BMBF: Förderbekanntmachung zur Durchführung des Programms JOBSTARTER plus

 
Meldungennach oben
 

Berufsorientierung

 
 

Von Geschlecht keine Spur?

 
 

In den bildungspolitischen Programmatiken werden Ansprüche formuliert, geschlechterdifferenzierende Einschränkungen der beruflichen Interessen von Jugendlichen überwinden zu wollen. Zudem sollen Lehrkräfte in Berufsorientierungsprozessen zu Begleiter/innen der Schüler/innen werden. Vor diesem Hintergrund zielt eine Studie der Hans Böckler Stiftung auf die Frage, wie diese Herausforderungen im schulischen Rahmen praktisch umgesetzt werden. Die Ergebnisse sind ernüchternd. "Der in den Konzepten und in den Schulprogrammatiken explizierte Anspruch, Geschlechterklischees in der Berufswahl abzubauen, bleibt in der Praxis noch weitgehend uneingelöst."
Hans Böckler Stiftung: Von Geschlecht keine Spur? (PDF)

 
 

Inklusion

 
 

Studie untersucht Umsetzung im Ländervergleich

 
 

Inklusion ist in der beruflichen Bildung kaum institutionalisiert verankert. Jedoch werden in den Ländern vermehrt Projekte für mehr Inklusion in der beruflichen Bildung angestoßen. Zu diesem Fazit gelangt eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Nur wenige Bundesländer haben Modellversuche zur Inklusion in der beruflichen Bildung eingerichtet, einige fokussieren ihre Bemühungen auf den Übergang Schule - Beruf, andere haben bislang noch überhaupt keine Anstrengungen zur Stärkung der Inklusion in der beruflichen Bildung unternommen. In der Summe aller Bildungsbereiche liegen Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein bei der Umsetzung von Inklusion weit vorne.
FES: Inklusive Bildung in Deutschland (PDF)

 
 

Inklusion

 
 

Schulsozialarbeit und inklusive Bildung

 
 

Welchen Beitrag kann die Schulsozialarbeit bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben leisten, die sich im Prozess der Inklusion stellen? Dazu veröffentlichten die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) und IN VIA Deutschland eine Stellungnahme. Sie soll Orientierung in diesem Handlungsfeld geben, richtet aber auch Forderungen an die neue Bundesregierung. Von der Bundesregierung fordern die Verfasser der Stellungnahme, die Arbeit an der Zusammenführung der Leistungen für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung im SGB VII in der neuen Legislaturperiode wiederaufzunehmen und eine Ganztagsbetreuung zu fördern, die den Inklusionsgedanken  in den Mittelpunkt stellt.
BAG KJS: Schulsozialarbeit im Prozess der Inklusion (PDF)

 
 

Migration

 
 

Sprache als wichtiges Thema in der Integrationsdebatte

 
 

In der Integrationsdebatte hört man von Politikern und Bürgern oft die Forderung nach "besseren" Deutschkenntnissen bei Migranten und ihren Nachkommen. Allerdings ist unklar, wie hoch der Sprachförderbedarf tatsächlich ist: Die Daten- und Forschungslage ist uneinheitlich und lückenhaft. In der Folge sind die Diskussionen eher von Annahmen geprägt als von Fakten. Hinzu kommt, dass Mehrsprachigkeit nur selten als das gewürdigt wird, was sie ist: eine zusätzliche Qualifikation. Der MEDIENDIENST Integration veröffentlichte nun eine Faktensammlung zum Thema.
Mediendienst Integration: Mehrsprachigkeit und Deutschkenntnisse

 
 

Digitale Kommunikation

 
 

Umfrage zu Emojis, Emoticons und Co.

 
 

Was jede(r) ahnt, der mit dem Smartphone kommuniziert: Emojis haben Emoticons weitestgehend den Rang abgelaufen. Während Emoticons aus Kombinationen von Buchstaben, Satz- und Sonderzeichen wie :-) bestehen, sind Emojis vorgefertigte, bunte Bilder. Dies geht aus einer repräsentative Umfrage zur sprachlichen digitalen Kommunikation hervor, die die forsa Politik- und Sozialforschung GmbH im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. (GfdS) und des Wissenschaftsportals mediensprache.net durchführte. Des Weiteren bestätigt die Untersuchung, dass Sprachnachrichten, also aufgenommene gesprochene Sprache, derzeit besonders angesagt sind.
GfdS: Sprachliche Kommunikation in der digitalen Welt (PDF)

 
Für die Praxisnach oben
 

Handreichung für die Arbeit mit jungen Geflüchteten

 
 

IN VIA hat im Rahmen des Projekts Afin („Ausbildung fördern, Integration sichern“) eine Broschüre für die Arbeit mit jungen Geflüchteten entwickelt. Darin werden Praxiserfahrungen des Projekts reflektiert, gebündelt und ausgewertet und daraus Empfehlungen und Forderungen für die Jugendsozialarbeit abgeleitet. Handlungsbedarfe werden ausführlich und leicht nachvollziehbar dargestellt. Im Mittelpunkt steht die Partizipation aller jungen Menschen an Bildung und (beruflicher) Ausbildung - unabhängig von ihrer regionalen, sozialen, familiären oder ethnischen Herkunft und ihrem Aufenthaltsstatus.
IN VIA: Handlungsbedarfe für die Arbeit mit  jungen Geflüchteten (PDF)

 
 

Materialien für die berufsbezogene Sprachförderung

 
 

Materialien für die berufsbezogene Sprachförderung und die Beratung und Begleitung neu zugewanderter Jugendlicher wurden im IdA-Projekt ("Integration neu zugewanderter Jugendlicher durch Sprachbildung, Ausbildungsvorbereitung und betriebliche Erfahrung") entwickelt. Sie behandeln die Themen "Ankommen in der Klasse/Schule", "Ankommen im Sozialraum", "Lernen lernen", "Orientierung in der deutschen Berufsbildung", "Berufsorientierung" und "Vorbereitung auf die Berufsausbildung". Der Download der Materialien ist für Lehrkräfte an niedersächsischen berufsbildenden Schulen kostenlos. Ergänzend können vollständig gedruckte Materialien zum Selbstkostenpreis bestellt werden.
ibbw consult: IdA-Materialien

 
Veranstaltungennach oben
 

16. Mai 2018 | Berlin

 
 

Demokratie verstehen, Teilhabe ermöglichen, Jugend stärken

 
 

Vor allem für junge Menschen, die von verschiedenen Privilegien, Ressourcen und Zugängen ausgeschlossen sind, bieten rechtspopulistische und extremistische Bewegungen eine vermeintliche Alternative zu ihren bisherigen Versuchen, Zugehörigkeit und Anerkennung zu erlangen. Wie kann es gelingen, sie für Angebote der politischen Bildung und der Demokratiebildung zu gewinnen? Wie kann es gelingen, sie in ihrer Persönlichkeit zu stärken und Wege zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung zu finden?
Programm und Anmeldeformular (PDF)

 
 

17. Mai 2018 | Ritterhude

 
 

Eine Orientierungshilfe für gelingende Bildungsbiografien

 
 

Der FACHTAG Bildungsberatung bietet interessierten Fachkräften aus dem Bildungsbereich, die mit dem Auf- und Ausbau, der Koordination und Steuerung von kommunalen Bildungsberatungsangeboten betraut sind, einen umfassenden Einblick zu Voraussetzungen und Handlungsansätzen für die praktische Arbeit.
Programm und Anmeldung

 
 

06. Juni 2018 | Bundesweit

 
 

Aktionstag der Produktionsschulen

 
 

Die Produktionsschulen in Deutschland öffnen ihre Türen und zeigen ihre Arbeit als dritter Pfeiler des deutschen Bildungssystems. Beim bundesweiten Aktionstag am 6. Juni 2018 nehmen mehr als 80 Produktionsschulen in ganz Deutschland teil. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in die pädagogische Praxis der Produktionsschulen und in ihr besonderes didaktisches Konzept.
Website des Aktionstages: Meine dritte Chance

 
 

Dieser Newsletter ist ein Informationsservice von „überaus“, der Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Herausgeber:

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