WEBVTT - Interview Sevil Mutlu

00:00:09.720 --> 00:00:13.740
Wir reden hier von der Anerkennung, vor
allem aus dem eigenen sozialen Umfeld.

00:00:13.770 --> 00:00:18.540
Also, was sagen Eltern oder Freunde
im eigenen direkten Umfeld?

00:00:18.560 --> 00:00:20.380
Was sagen die 
zu meiner Berufswahl?

00:00:20.400 --> 00:00:22.200
Was erwarte ich, 
wie die meine

00:00:22.200 --> 00:00:24.640
Berufswahl finden können.
Finden die das gut, was ich mache?

00:00:24.670 --> 00:00:26.780
Oder finden die das 
eher schlecht?

00:00:26.810 --> 00:00:29.020
Damit befassen
wir uns.

00:00:29.050 --> 00:00:33.260
Und warum ist das so ein wichtiger
Faktor bei der beruflichen Orientierung?

00:00:33.290 --> 00:00:38.180
Wir wissen aus der Forschung, dass
dieses Bedürfnis nach Anerkennung, also

00:00:38.210 --> 00:00:42.960
dem Zuspruch aus den eigenen Reihen,
ein ganz dominanter Faktor ist, bzw.

00:00:42.990 --> 00:00:47.660
sogar noch mehr Raum einnimmt, als
das Interesse oder die Fähigkeiten.

00:00:47.680 --> 00:00:50.300
Das bedeutet im Umkehrschluss,
dass Berufe

00:00:50.330 --> 00:00:54.040
ausgeschlossen werden, wenn 
die Jugendlichen mit negativen

00:00:54.070 --> 00:00:57.640
Reaktionen aus ihrem
eigenen Umfeld rechnen.

00:01:06.560 --> 00:01:10.820
Sie haben nun einen Workshop entwickelt,
der anerkennungssensibel ist.

00:01:10.850 --> 00:01:12.820
Was bedeutet
dieser Begriff?

00:01:12.850 --> 00:01:15.930
Anerkennungssensible 
Berufsorientierung soll

00:01:15.960 --> 00:01:20.380
sowohl den Gender-Aspekt mit einbeziehen, als
auch dieses Bedürfnis nach Anerkennung.

00:01:20.410 --> 00:01:24.140
Wir sehen uns innerhalb
des Workshops eben auch

00:01:24.170 --> 00:01:29.080
das Ansehen und das Prestige der Begriffe
an und schauen und diskutieren mit den

00:01:29.110 --> 00:01:35.920
Jugendlichen, welche Auswirkungen dieses
Wissen über Prestige und Gender-Aspekte in

00:01:35.950 --> 00:01:40.480
der Berufswahl hat und das auf ihre
eigene Entscheidung Einfluß nimmt.

00:01:41.200 --> 00:01:43.740
Was genau passiert in
Ihren Workshops und

00:01:43.770 --> 00:01:48.420
was sollen Schülerinnen und Schüler
darin erfahren oder erleben?

00:01:48.450 --> 00:01:53.780
über die Zielsetzung waren Stephanie Oeynhausen 
und ich uns eigentlich

00:01:53.800 --> 00:01:56.840
relativ schnell einig und ich glaube, 
die muss man da auch noch

00:01:56.870 --> 00:02:00.020
mal ganz besonders (die
Zielsetzung) hervorheben.

00:02:00.050 --> 00:02:04.800
Unser Ziel ist es, dass wir nicht bewusste
Denkstrukturen zu Berufen tatsächlich

00:02:04.830 --> 00:02:09.100
bewusst machen, anders als andere
Berufsorientierungs-Maßnahmen,

00:02:09.130 --> 00:02:13.100
ist das wirklich unser
Fokus und nicht den Jugendlichen

00:02:13.130 --> 00:02:18.360
direkt nach dem Workshop Berufswege
oder Berufsoptionen vorzuschlagen.

00:02:18.920 --> 00:02:20.560
Und wie gehen
Sie da vor?

00:02:20.590 --> 00:02:24.380
Was sind die Schritte, in denen Sie
in dem Workshop arbeiten?

00:02:24.410 --> 00:02:28.380
Wir haben unterschiedliche Elemente, die
wir im Workshop nutzen,

00:02:28.410 --> 00:02:33.640
um die Jugendlichen auch durch kognitive
Aktivierung zu irritieren und sie dazu zu

00:02:33.670 --> 00:02:41.160
bringen, eigentlich von selbst auf 
diese Denkstrukturen zu kommen.

00:02:49.600 --> 00:02:52.120
Sie haben diesen Workshop nun
an vielen Schulen durchgeführt.

00:02:52.150 --> 00:02:54.900
Wie reagieren Schülerinnen
und Schüler auf das Thema?

00:02:54.930 --> 00:02:58.800
Das ist eine, eigentlich eine 
sehr spannende Frage, die

00:02:58.830 --> 00:03:02.610
würde wahrscheinlich auch sehr
viel Zeit und Raum einnehmen.

00:03:02.640 --> 00:03:07.060
Es ist unterschiedlich, aber es
zeigen sich auch oftmals Parallelen.

00:03:07.090 --> 00:03:08.610
In den Workshops,
die ich

00:03:08.640 --> 00:03:14.200
durchgeführt habe, gab es zum 
einen Zuspruch zu

00:03:14.230 --> 00:03:21.140
diesem Bedürfnis nach Anerkennung 
und eine ganze Facette an Reaktionen,

00:03:21.160 --> 00:03:23.880
von "Das ist absolut richtig und das
sollte auch allen wichtig sein."

00:03:23.910 --> 00:03:26.300
"Und ich will keinen
Stress mit meinen Eltern."

00:03:26.330 --> 00:03:28.540
Bis "Ach, das ist mir alles
gar nicht wichtig."

00:03:28.570 --> 00:03:31.140
"Wichtig ist meine
eigene Zufriedenheit."

00:03:31.170 --> 00:03:35.740
habe ich, glaube ich, jede Reaktion
in meinen Workshops schon erlebt.

00:03:35.770 --> 00:03:38.480
Sie thematisieren also,
oder sorgen für ein

00:03:38.510 --> 00:03:44.840
Verständnis dafür, in dem Workshop, dass
Menschen, die bestimmte
Berufe ausüben,

00:03:44.840 --> 00:03:47.660
ein unterschiedliches Maß 
an Anerkennung erfahren,

00:03:47.690 --> 00:03:50.300
wenn ich das
richtig verstehe?

00:03:50.320 --> 00:03:53.760
Genau! Eine Aufgabe im Workshop ist es, dass 
den Jugendlichen bewusst wird,

00:03:53.790 --> 00:03:57.400
dass es eine soziale Zuschreibung
von Berufen gibt innerhalb der

00:03:57.430 --> 00:04:01.800
Gesellschaft und dass diese 
Zuschreibung ja etwas ist,

00:04:01.830 --> 00:04:06.220
worüber man gar nicht aktiv nachdenkt,
sondern das sind Prozesse, die sich

00:04:06.250 --> 00:04:10.380
über über ihre ganze Entwicklung,
ihre Laufbahn festlegen.

00:04:10.410 --> 00:04:16.320
Und wir reden darüber, dass das Wissen
über diese soziale Verortung einfach auch

00:04:16.340 --> 00:04:19.780
Einfluss auf die eigenen
Entscheidungen nehmen kann.

00:04:19.800 --> 00:04:23.000
Das bedeutet, dass sie mit den 
Schülerinnen und Schülern

00:04:23.030 --> 00:04:27.120
darüber sprechen oder Bewusstsein dafür
schaffen, dass wir auch in Schubladen

00:04:27.150 --> 00:04:32.560
denken und, dass manche Berufe mehr oder
weniger Anerkennung genießen in der

00:04:32.590 --> 00:04:36.540
Gesellschaft oder auch im eigenen
Umfeld, wenn ich das richtig verstehe.

00:04:36.570 --> 00:04:41.040
Das ist ja schon ein sehr sensibles und
persönliches Thema, wenn man darüber

00:04:41.070 --> 00:04:45.320
spricht, dass manche Menschen eben auch
aufgrund ihres Berufes Abwertung in der

00:04:45.340 --> 00:04:47.820
Gesellschaft erfahren
oder erfahren können.

00:04:47.840 --> 00:04:49.560
Dann fällt es Schülerinnen
und Schülern

00:04:49.590 --> 00:04:52.860
leicht, sich auf dieses Thema
einzulassen und sich da zu öffnen.

00:04:52.890 --> 00:04:56.820
Auch das war in 
unseren Grundüberlegungen

00:04:56.840 --> 00:05:01.740
mit Stephanie Oeynhausen und mir
und einigen Lehrkräften und mit Testphasen

00:05:01.760 --> 00:05:04.980
mit Jugendlichen, wo wir uns immer
wieder Feedback eingeholt haben.

00:05:05.010 --> 00:05:09.200
Wie schaffen wir es, diese Räume in den
Workshops, in diesem kurzen Zeitraum,

00:05:09.200 --> 00:05:10.760
wie schaffen wir es,
diese Räume zu öffnen?

00:05:10.780 --> 00:05:13.540
Und das ist für uns
jedes Mal

00:05:13.570 --> 00:05:18.560
die größte Herausforderung, ein
Klima im Workshop innerhalb der Klasse zu

00:05:18.590 --> 00:05:23.040
schaffen, in dem sich Jugendliche da auch
ganz frei äußern können und auch ganz

00:05:23.070 --> 00:05:26.700
ehrlich und auch mal etwas 
sagen können, wovon sie

00:05:26.720 --> 00:05:32.160
eigentlich wissen, dass das eher etwas
ist, was nicht so gut ankommen könnte.

00:05:41.080 --> 00:05:43.460
Diese Atmosphäre 
zu schaffen,

00:05:43.480 --> 00:05:47.700
was sind Ihrer Erfahrung nach Bedingungen,
unter denen das besonders gut gelingt?

00:05:47.730 --> 00:05:53.560
Ich trete in die Workshops, in denen ich
die Leitung habe, dementsprechend auf,

00:05:53.560 --> 00:05:55.300
dass die Jugendlichen
mich Duzen dürfen.

00:05:55.320 --> 00:05:58.200
Das war uns auch sehr wichtig, auch wenn
das andere Workshopleitungen machen.

00:05:58.230 --> 00:05:59.660
Wir sind keine
Lehrkräfte.

00:05:59.690 --> 00:06:01.940
Wir möchten hier keine
Distanz aufbauen,

00:06:01.960 --> 00:06:05.560
sondern offenbaren uns selbst mit unseren
eigenen Lebensgeschichten, mit unseren

00:06:05.590 --> 00:06:09.920
eigenen Gedanken und mit 
Einflussfaktoren, die uns vielleicht

00:06:09.950 --> 00:06:13.920
auch gelenkt haben, die uns jetzt
wesentlich bewusster sind und geben den

00:06:13.950 --> 00:06:18.040
Jugendlichen damit auch eine Möglichkeit,
uns auf einer ganz anderen Ebene

00:06:18.070 --> 00:06:21.540
kennenzulernen und sich
dementsprechend auch zu äußern.

00:06:21.570 --> 00:06:25.520
Sie sagen, Sie offenbaren sich mit
ihrer eigenen Bildungsgeschichte.

00:06:25.540 --> 00:06:27.800
Das ist ein fester Bestandteil
des Workshops.

00:06:27.830 --> 00:06:29.220
Nun weiß ich,
dass Sie vor

00:06:29.250 --> 00:06:33.300
Ihrer akademischen Laufbahn
Friseurmeisterin waren.

00:06:33.320 --> 00:06:35.600
Das offenbaren Sie
dann auch, erzählen das.

00:06:35.630 --> 00:06:37.700
Wie sind die 
Reaktionen darauf?

00:06:37.720 --> 00:06:39.360
Ich finde es immer
sehr interessant.

00:06:39.390 --> 00:06:42.940
Ich würde mich selber nie als
Friseurmeisterin vorstellen.

00:06:42.970 --> 00:06:49.020
Friseurin reicht mir eigentlich, aber auch das
wird in den Workshops gerne angesprochen.

00:06:49.040 --> 00:06:53.360
Das Raunen für Begeisterung oder 
Bewunderung erlange ich

00:06:53.390 --> 00:06:57.020
dann auch immer nur, wenn ich
den Meisterbrief dazu erwähne.

00:06:57.040 --> 00:06:58.800
Es ist für die 
Jugendlichen natürlich

00:06:58.830 --> 00:07:04.320
spannend zu sehen, dass ich als
Frau mit Migrationshintergrund mit einem

00:07:04.350 --> 00:07:07.620
handwerklichen Beruf jetzt
an der Universität arbeite.

00:07:07.650 --> 00:07:10.440
Es gibt für jede Schulform, 
oder für jedes

00:07:10.470 --> 00:07:14.940
Ziel, das die Jugendlichen anstreben, sei
es eine Ausbildung oder ein Studium,

00:07:14.970 --> 00:07:19.800
Anknüpfungspunkte und ich erlebe dann ganz oft,
dass die Jugendlichen auf mich zukommen

00:07:19.830 --> 00:07:22.100
nach dem Workshop und
noch mal nachhaken.

00:07:22.130 --> 00:07:26.920
Also, es scheint zu interessieren und auch
zu helfen zu wissen, wer die Person ist,

00:07:26.950 --> 00:07:31.060
mit der man sich jetzt da auseinandersetzt
innerhalb eines Workshops.

00:07:31.080 --> 00:07:33.000
Wie sind denn allgemein
die Rückmeldungen

00:07:33.000 --> 00:07:35.420
und Reaktionen von Schülerinnen
und Schülern auf Ihren Workshop?

00:07:35.450 --> 00:07:37.860
Auch das ist 
sehr unterschiedlich.

00:07:37.890 --> 00:07:42.320
Für uns ist immer interessant oder
wichtig, wenn wir beobachten können durch

00:07:42.350 --> 00:07:48.660
Aussagen, oder durch nachdenkliche Blicke,
dass wir Denkprozesse anstoßen konnten.

00:07:48.690 --> 00:07:54.680
Und ich glaube, für mich
ein ganz bleibender

00:07:54.680 --> 00:07:56.320
Eindruck war die
äußerung einer Schülerin, 

00:07:56.350 --> 00:08:00.740
die, nachdem ich
mich vorgestellt habe und

00:08:00.770 --> 00:08:05.420
meine Biografie erläutert habe, die mich
dann irgendwann angesehen hat und sagte,

00:08:05.450 --> 00:08:09.220
"Meine Eltern würden mich umbringen,
wenn ich Friseurin werden würde."

00:08:09.250 --> 00:08:13.600
Was in dem Moment
in der Klasse für ein Stillschweigen

00:08:13.630 --> 00:08:18.600
gesorgt hat, weil das ja doch
eine sehr ehrliche äußerung war.

00:08:18.640 --> 00:08:20.280
Aber das hat dafür gesorgt,
dass andere Jugendliche

00:08:20.300 --> 00:08:24.520
sich dem angeschlossen haben
und dann auch äußerungen aus dem

00:08:24.540 --> 00:08:29.160
Elternhaus mitgebracht haben
und die diskutiert haben.

00:08:35.680 --> 00:08:37.500
Wenn Lehrkräfte
zugegen sind

00:08:37.530 --> 00:08:41.820
in ihren Workshops und das
mit beobachten können,

00:08:41.840 --> 00:08:45.500
bekommen sie da auch Rückmeldung mit,
wie das ankommt bei den Lehrkräften?

00:08:45.530 --> 00:08:49.340
Die Rückmeldungen der Lehrkräfte
sind wirklich sehr positiv.

00:08:49.370 --> 00:08:52.300
Es ist oftmals so,
dass manche Lehrkräfte

00:08:52.320 --> 00:08:56.140
den kompletten Workshop über
im Raum anwesend sind,

00:08:56.170 --> 00:08:59.160
das kann vorteilhaft sein,
wenn es Klassenlehrer sind,

00:08:59.160 --> 00:09:01.120
die Lehrkräfte, die
die Klasse auch länger

00:09:01.150 --> 00:09:04.620
kennen und betreuen, weil sie
sich dann auch mal da einbringen.

00:09:04.650 --> 00:09:06.100
Also auch hier
denke ich gerne 

00:09:06.130 --> 00:09:11.400
an die Lehrerin zurück, die von
ihrem Vater erzählt hat, der sie

00:09:11.430 --> 00:09:15.960
enterben wollte, wenn sie den Beruf
einer Lehrerin tatsächlich durchzieht.

00:09:17.300 --> 00:09:20.000
Und das hat sie dazu gebracht, und das 
hat sie auch ganz offen erzählt,

00:09:20.010 --> 00:09:24.500
dass sie erst mal andere Dinge gemacht hat,
dass sie ihrem Wunschberuf eigentlich nicht 

00:09:24.600 --> 00:09:27.900
nachgegangen ist und dann gemerkt hat, dass
das eigentlich alles nichts für sie ist,

00:09:28.079 --> 00:09:33.900
und sie jetzt sehr glücklich als Lehrkraft ist 
und ihr Vater damit aber auch zufrieden sei.

00:09:34.001 --> 00:09:41.399
Nach all den Erfahrungen, die Sie in den vielen Einsätzen
und Workshop-Durchführungen sammeln konnten,

00:09:41.400 --> 00:09:48.694
und auch in der Entwicklung dieses anerkennungs-
sensiblen Angebots der beruflichen Orientierung,

00:09:48.800 --> 00:09:55.937
was denken Sie, was sind die wichtigsten Dinge, die 
man beachten sollte, wenn man selbst ähnliche Angebote,

00:09:56.000 --> 00:10:02.000
oder Angebote, die auf diese Anerkennungsbedürfnisse
bei der beruflichen Orientierung abzielen,

00:10:02.124 --> 00:10:06.000
wenn man solche Angebote selbst entwickeln, 
gestalten und umsetzen will?

00:10:06.100 --> 00:10:12.000
Ich denke die wichtigste Frage, und das ist auch etwas
womit sich die Jugendlichen im Workshop beschäftigen sollen,

00:10:12.100 --> 00:10:17.397
ist, sich über ihre eigenen Bedürfnisse klar zu werden.
Wieviel Gewicht will ich den Bedürfnissen geben?

00:10:17.500 --> 00:10:22.854
wie sortiere ich das? Ist mir das Bedürfnis nach 
dieser Anerkennung das wichtigste Kriterium,

00:10:23.000 --> 00:10:27.800
ist es das wichtigste Kriterium, dass ich ganz 
viel Spaß an meinem Beruf habe, das sind Fragen

00:10:27.900 --> 00:10:33.456
mit denen die Jugendlichen eigentlich seltener
konfrontiert werden und wenn die Jugendlichen

00:10:33.500 --> 00:10:39.375
danach Frage, ob sie wissen, dass sie auf jeden 
Fall mal draußen in der Natur arbeiten werden

00:10:39.500 --> 00:10:44.272
oder, dass sie auf jeden Fall mal im Büro 
arbeiten werden, haben sie doch konkrete Antworten

00:10:44.300 --> 00:10:49.011
und oftmals wissen sie nicht, was sie machen wollen,
aber sie wissen, was sie auf keinen Fall machen wollen.

00:10:49.100 --> 00:10:55.231
Hilfestellung hierbei das rauszufinden, das gemeinsam 
mit den Jugendlichen zu besprechen,

00:10:55.300 --> 00:11:01.119
das halte ich für wirklich sinnvoll und da auch
die Frage einzubinden, was glaubst du denn,

00:11:01.200 --> 00:11:05.450
was deine Eltern dazu sagen würden, oder
was deine Freunde dazu sagen würden?

00:11:05.600 --> 00:11:10.240
Ganz herzlichen Dank für Ihre abschließende Einschätzung
und ganz herzlichen Dank für das Interview.

00:11:10.300 --> 00:11:11.500
Vielen Dank.