WEBVTT - Sechs Fragen, sechs Antworten

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Bei unserem Projekt, was "#Young Digitals Dortmund" heißt, geht es darum,

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dass wir Jugendliche am Übergang Schule und Beruf,
ja, medienkompetent machen wollen,

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dass wir sie mitnehmen wollen, sodass sie die
Möglichkeit haben digital eben auch dabei zu sein

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und das versuchen wir eben durch, ja,
durch unterschiedliche Tools, die wir ausprobieren.

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Gerade jetzt auch pandemiebedingt
– beispielsweise – nutzen wir Online-Tools

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um direkt in Beratungssituationen zu gehen und wir versuchen
– viel mehr die Kollegen sind da dran – 

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ganz viel eine Klassensituation auch herzustellen,
indem wir Videokonferenzsysteme eben auch nutzen,

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um fachliche Themen zu thematisieren, aber auch
um soziales Training abzubilden und

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eben den Jugendlichen auch selbst die Möglichkeit zu geben,
auch selbst sich in Gruppen zusammenzufinden

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und sich in Gruppen auszutauschen.

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Ich glaube digitale Lösungen bieten natürlich
einen schnellen Einstieg.

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Jetzt gerade, pandemiebedingt, funktionieren einfach manche
Formate in Präsenz nicht,

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weil sie nicht gehen, sodass man da wirklich nach anderen,
alternativen Methoden gucken muss.

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Also es ist natürlich auch so, dass sie praktisch,
wenn sie mit solchen Tools arbeiten,

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dass sie dann natürlich auch so ein bisschen auch die
Hemmschwelle verlieren.

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Dass sie schon merken: "Ok, so funktioniert das". 
Wenn, beispielsweise, wirklich das ansteht,

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dass Online-Vorstellungsgespräche gemacht werden sollen,
dann kenne ich vielleicht schon Funktionalitäten,

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indem ich schon einmal eine Videokonferenz mit – live – erlebt habe.
Indem ich da Teilnehmer war und indem ich auch weiß,

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wie logge ich mich ein, wie erscheint mein Bild auf den
– ich nenne sie mal liebevoll – "Kacheln".

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Das gibt mir ja auch schon ein Stück Sicherheit, 
da zu agieren, als wenn ich das noch nie ausprobiert habe.

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Also ich glaube schon, dass dieses "leraning by doing" dann
eben auch dazu führt, dass sich Inhalte verstetigen, ja.

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Wir glauben schon, dass so eine hybride Form,
also sowohl digitale Inhalte zu nutzen

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als auch manche Sachen analog auch im sozialen Training
zu machen – wenn es denn geht.

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Weil sich das sehr gut bewährt hat. Da haben wir einfach festgestellt,
dass viele Sachen da noch mal vertieft besprochen werden können.

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Und da ist es uns auch wirklich wichtig, da über
Anforderungen in der digitalen Welt zu sprechen.

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Stichwort: Digitaler Fußabdruck, wie bewege ich mich im Netz,
wie will ich anderen begegnen, wie will auch selbst behandelt werden,

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was passiert mit meinen Daten – also ich glaube, das ist ein wichtiges Thema,
wo junge Menschen begleitet werden sollten.

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Ja, dass man immer dranbleiben muss, weil Medien sich verändern,
sehr großem Wandel unterliegen und ich glaube,

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da müssen wir alle Jugendlichen mitnehmen und müssen gucken, dass da eben
keiner abgehängt wird.

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Und da sehen wir schon eine große Schwierigkeit,
dass wir es vielfach mit einem Klientel zu tun haben,

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die nicht so ohne Weiteres über digitale Technik verfügen,
nicht über die Endegeräte verfügen,

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nicht das Datenvolumen haben und für die müssen wir uns stark machen,
damit die nicht noch mehr abgehängt werden

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und trotzdem eben digitale Teilhabe für sie ermöglichen.

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Ja, wir stellen schon fest im Projekt – und das ist ja auch 
was wissenschaftliche Studien belegen –, dass sich junge Menschen

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ganz selbstverständlich im digitalen Raum bewegen und gerade
in Social Media, beispielsweise, unterwegs sind

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und da vielleicht auch ein ganz anderes Mediennutzungs-Verhalten haben als wir. 

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Dass es da aber wichtig ist, mit ihnen gemeinsam zu gucken:
Wie begegne ich anderen, wie möchte auch, dass mir begegnet wird

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und beispielsweise im sozialen Training haben wir da auch festgestellt,
dass durchaus viele Jugendliche von Phänomenen wie Cyber-Mobbing betroffen sind

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Und da ist es wichtig, dafür zu sensibilisieren,
das mit den Jugendlichen zu besprechen

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und ihnen da auch Wege aufzuzeigen, also wenn sie wirklich aus Gefühl haben,

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hier werde ich ausgegrenzt, hier werde ich nicht gesehen oder 
mit meinem Verhalten stigmatisiert.

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Ich glaube, dass die Jugendlichen sich manche technische Sachen

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sehr viel schneller erschließen, weil sie damit eben groß geworden sind,

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und, dass sie in der Praktikabilität oder der Anwendung
sehr schnell in Sachen reinkommen.

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Da können wir eigentlich von ihnen lernen. Aber ich glaube,

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dass es trotzdem eben der Begleitung bedarf, auf so einer Metaebene zu gucken:

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Was mache ich hier eigentlich? Wie recherchiere ich? Warum mache ich das?

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Warum ist es vielleicht nicht so gut alle meine Daten,
ich sag jetzt einfach mal, online zu stellen?

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Jedes Foto irgendwie hochzuladen,
sodass man da eben auch einfach mal

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so ein bisschen guckt "Ok, was führt das alles mit sich?". 

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Also im Sinne von so einer auch medienkritischen Haltung.

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Ich glaube, dass die vielleicht auch ganz gut beherrscht wird
eben von den Pädagoginnen und Pädagogen,

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die die Jugendlichen mit begleiten.
Und, dass das ein gutes Zusammenspiel sein könnte, bestenfalls.

