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Jugendberufsagenturen

Dossier

Die Kernziele der Arbeit der Jugendberufsagenturen sind die Begleitung junger Menschen in Ausbildung und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sowie die damit verbundene Sicherung des Fachkräftebedarfs der Wirtschaft. Diese Ziele werden durch das Zusammenführen individueller Interessen und Potenziale junger Menschen mit den Anforderungen der Berufe und Bedarfen der Betriebe verwirklicht. Dies soll durch die rechtskreis- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit aller Verantwortlichen in einer Agentur erreicht werden. Die Kooperationsformen können aufgrund der lokalen Gegebenheiten sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Sie sollten aber wesentliche Standards berücksichtigen, um der anspruchsvollen Zielsetzung gerecht werden zu können. Das Agenturmodell folgt einem Dienstleistungsverständnis, das die Stärken der jeweiligen Stellen bündelt und Abstimmungsprozesse im Sinne tragfähiger Lösungen intensiviert.

Gastbeitrag / Basisartikel

Tobias Biró                                              Bild: f-bb

Warum Jugendberufsagenturen so eine tolle Sache sind
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Fakten und Analysen

Bild: Fotolia

Servicestelle SGB II: Jugendberufsagenturen
Wenn es darum geht, junge Menschen in Ausbildung oder Arbeit zu bringen, leisten die Jugendberufsagenturen einen wichtigen Beitrag. Durch vernetzte Beratung, kurze Wege und schnelle Kontakte stellen diese Arbeitsbündnisse für junge Menschen einen reibungslosen Ablauf zwischen den verschiedenen Sozialleistungsträgern sicher – damit Jugendliche und junge Erwachsene im Berufsleben besser Fuß fassen können.

Optimierung und Qualitätsmanagement

Grafik Jugendberufsagenturen

BMAS: Selbstbewertungs-Tool für Jugendberufsagenturen
Zur Analyse und Optimierung des lokalen Dienstleistungsangebots von Jugendberufsagenturen wurde ein Verfahren zur Selbstbewertung entwickelt. Es soll die Abstimmung der beteiligten Institutionen transparenter machen und unterstützen. Das Tool wurde von der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Ministerium, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städtetag entwickelt.

  • DV: Erfolgsmerkmale guter Jugendberufsagenturen
    Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat im September 2015 Empfehlungen für eine gelingende Zusammenarbeit an den Schnittstellen von SGB II, III und VIII verabschiedet und daraus Erfolgsmerkmale abgleitet.

Auf- und Ausbau von Jugendberufsagenturen

  • Niedersachsen: "Jugendberufsagenturen: Wer, wie, was?"
    Das Themenheft der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG JAW) zeigt den aktuellen Stand (2015), Probleme und Herausforderungen bei der Umsetzung von Jugendberufsagenturen in Niedersachsen.
  • Jugendberufsagentur Berlin – Das Projekt „Jugendberufsagentur in Berlin umsetzen!“
    Die Jugendberufsagentur Berlin nimmt den Weg zur Inklusion und Teilhabe schwerbehinderter junger Menschen auf. Der Zugang von jungen Menschen mit Behinderungen zu den Angeboten der Jugendberufsagentur Berlin ist von Beginn an in allen Standorten gewährleistet.
  • Der Dortmunder Berufsintegrationsbericht - Datenbasis für das Übergangsmanagement
    Am Beispiel des Dortmunder Berufsintegrationsberichts wird gezeigt, dass die Einbindung einer lokalen (Berufs-)Bildungsberichterstattung in tragfähige Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen eine wichtige Voraussetzung für die zur Steuerung von Entscheidungen ist.
  • Jugendberufsagentur Hamburg
    Unter dem Wahlspruch "Jeder und jede wird gebraucht" hat sich die im Jahr 2012 gegründete Jugendberufsagentur Hamburg als wichtiger Dienstleister für Jugendliche etabliert. An sieben Standorten ist sie Anlaufstelle bei allen Fragen und Problemen rund um Ausbildung und Studium.

Stellungnahmen und Positionen

Gemeinsam mehr erreichen
Das Policy Paper der Konrad-Adenauer-Stiftung (Autoren: Frank Neises und Ralf Nuglisch) möchte Jugendberufsagenturen stärken, ausgehend von bereits vorhandenen Best-Practice-Beispielen Qualitätsstandards definieren und Vorschläge machen, wie Politik Jugendberufsagenturen stärken kann. Es benennt anhand von Beispielen der praktischen Umsetzung Erfolg versprechende Kriterien für die Kooperation der Rechtskreise.

Kommunale Koordinierung

Kommunale Koordinierung meint eine verantwortliche und Impulse gebende Federführung bei der wirksamen Gestaltung gelingender Übergänge von der Schule in die Arbeitswelt. Die Gesamtheit der Übergangswege im Gebiet einer Stadt oder eines Kreises wird dabei als ein zu gestaltendes lokales Übergangssystem gesehen.

Zuletzt aktualisiert am 12.07.2019nach oben

 
 
 

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Beratung und Begleitung

Ausdifferenzierte Bildungsbiografien und veränderte Anforderungen der Berufswelt erfordern mehr individuelle Begleitung und Förderung.