16.04.2018 | Redaktion

Förderung der Jugendmobilität

In den vergangenen Jahren nahmen die Passungsprobleme zwischen dem Ausbildungsangebot und der Nachfrage durch die suchenden Jugendlichen weiter zu. Dabei waren Ausmaß und Art der Versorgungsprobleme regional recht unterschiedlich. In einem "Policy Paper" zeigt Elisabeth Hofmann von der Konrad-Adenauer-Stiftung Möglichkeiten auf, wie man junge Menschen zu mehr Mobilität ermutigen und auf diese Weise dazu beitragen könnte, die bestehenden Passungsprobleme zu verringern.

Titelseite des Policy Papers

Dabei berücksichtigt die Autorin neben finanziellen Hürden wie der Kosten für Miete und Heimfahrten auch die tiefsitzenden Ängste von Jugendlichen vor dem Verlust von Familie und  Freunden: "Für die Aufnahme einer Ausbildung seine vertraute Umgebung zu verlassen ist ein großer Einschnitt." Deshalb spielt beim Jugendwohnen, das nach ihrer Einschätzung eine wichtige Funktion für Mobilität einnimmt, der Aspekt sozialpädagogischer Begleitung eine wichtige Rolle.

Das Policy Paper gibt fünf Empfehlungen, wie man die bestehenden Hürden weiter abbauen und die Mobilität junger Menschen fördern kann:

  • landesweit kostengünstige "Azubi-Tickets" einführen
  • Akteure der Berufsberatung müssen Mobilität stärker in den Fokus rücken
  • Jugendwohnen auf Bundes- und Landesebene stärken
  • Qualität des Jugendwohnens sicherstellen
  • Qualität von Gebäuden und Wohnräumen erhalten

Zu diesen Empfehlungen zeigt das Papier weitere Hintergründe und mögliche Handlungsschritte zur konkreten Umsetzung auf.

 
 
 

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