Begleiteter Übergang für Flüchtlinge in Arbeit und Ausbildung in Schleswig-Holstein (BÜFAA.SH)

Fördergebiet

Schleswig-Holstein

Zuständiges Ministerium

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie Schleswig-Holstein

Laufzeit

01.04.2016 - 31.03.2019

Link zur Förderdatenbank

Link zum Internetauftritt

http://www.ib-sh.de/die-ibsh/foerderprogramme-des-landes/begleiteter-uebergang-fuer-fluechtlinge-in-arbeit-und-ausbildung-in-schleswig-holstein/

Handlungsfeld(er)

Berufsorientierung
Berufsvorbereitung
Übergangsmanagement

Was wird angeboten?

Begleitung/Coaching
Beratung
Qualifizierung/Unterweisung/produktionsorientiertes Lernen
Training/Kurse
Vermittlung in Ausbildung und Beschäftigung

An wen richtet sich das Angebot?

Jugendliche/junge Erwachsene - Einwanderer und Flüchtlinge
Jugendliche/junge Erwachsene - Sonstige (Flüchtlinge allgemein)

Welches Anliegen verfolgt die Maßnahme?

Ausbildung vorbereiten
Ausbildungsplätze bereitstellen
Basisqualifikationen vermitteln
Berufspraxis simulieren und üben
Berufswahlprozess begleiten
Kompetenzen und Potenziale feststellen
Praktika begleiten, Betriebsnähe fördern
Übergänge in Arbeit und Beschäftigung sichern

 

Beschreibung

Ziel des Programms BÜFAA.SH ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen und durch nachhaltige Begleitung entweder in den Ausbildungsmarkt, gegebenenfalls zuvor in Einstiegsqualifizierung (EQ) nach § 54a Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III) oder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Gefördert werden Personal- und Sachausgaben zur Durchführung von Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung.

Zielgruppe sind Asylbewerberinnen und -bewerber mit guter Bleibeperspektive, Geduldete mit Arbeitsmarktzugang und Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge, wenn sie die Schulpflicht (Vollzeitschulpflicht und Berufsschulpflicht) erfüllt haben.

Im Rahmen der Maßnahme werden zunächst die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmenden festgestellt. Zudem werden ihre Deutschkenntnisse erweitert, es werden Kenntnisse über arbeitsmarktbezogene Regelungen und arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen und Umgangsformen am Arbeitsplatz und im Betrieb vermittelt. Außerdem wird über Praxiselemente das Einmünden in Ausbildung oder Arbeit vorbereitet.

Parallel zu der Vorbereitung der Teilnehmenden werden entsprechende Ausbildungs- oder Arbeitsstellen bzw. auf die Ausbildung vorbereitende EQ-Praktikums-plätze (§54a SGB III) akquiriert. Die Zuwendungsempfänger informieren und unterstützen die Betriebe bei auftretenden Fragen zu ausländerrechtlichen Regelungen, die in diesem Zusammenhang zu beachten sind.

Gezielte Nachbetreuung und bedarfsorientiertes Coaching sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer/Auszubildende/Praktikanten haben das Ziel, die Integration in den Ausbildungs-/Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Die individuelle Dauer der Maßnahme beträgt maximal ein Jahr und gliedert sich in zwei jeweils maximal sechsmonatige Projektphasen. Die individuelle Teilnahmedauer pro Phase gestaltet sich grundsätzlich bedarfsorientiert.